Vorschau

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen wegen der geltenden Abstandsregeln leider nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Liebe Jazzfreundinnen und -freunde,

wegen der zur Zeit geltenden Abstandsregeln können wir nur eine geringere Platzanzahl als zu „normalen“ Zeiten in unserem Jazzkeller zur Verfügung stellen.

02. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Maria Baptist – Jan von Klewitz
Maria Baptist (p, comp), Jan von Klewitz (as)
Maria Baptist, Jan von Klewitz (F: Birdland-Archiv)
Maria Baptist, Jan von Klewitz (F: Birdland-Archiv)

Big Band oder Pianotrio? Die Frage kann Maria Baptist mit einem vergnügten „Sowohl-als-auch“ beantworten. Die 49-jährige Pianistin, Komponistin und Arrangeurin fühlt sich sowohl in großen wie kleinen Besetzungen wohl und gehört gerade wegen dieser programmatischen Offenheit zu den prägnantesten Erscheinungen der jüngeren deutschen Jazzszene. Geboren in Ostberlin, wollte Maria Baptist zunächst klassische Konzertpianistin werden, hörte mit 15 Jahren heimlich Platten von Dave Brubeck und Keith Jarrett. Den Mauerfall nutzte sie, um nach New York zu gehen und bei der großen Orchesterleiterin Maria Schneider zu studieren. Mit 25 Jahren kehrte sie zurück ins sich wandelnde, pulsierende Berlin, wurde zur Jazzpianistin, die Klassik spielen kann, zur Musikprofessorin an der Musikhochschule Hanns Eisler, die es versteht, ein Jazztrio zum Kochen zu bringen. Den Trance-Flow auf den 88 Tasten gestaltet sie authentisch, leidenschaftlich und klar. Das kammermusikalische Format mit ihrem Partner Jan von Klewitz am Altsaxofon gründet auf eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit. Das Ausnahmeduo feierte beim Hong Kong Jazzfestival 2019 seine internationale Premiere und hat sich längst von alle Genre-Bezeichnungen befreit. Beiden Musikern gelingt es, so etwas wie eine extrovertierte Innerlichkeit zu erzeugen.

Aktuelles Album:
Facing Duality – Maria Baptist Music
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03. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Bebop
Joerg Widmoser – Stephan Holstein Quintet
The Music of Charly Parker
Joerg Widmoser (v), Stephan Holstein (cl), Tizian Jost (p), Thomas Stabenow (b), Walter Bittner (dr)
Joerg Widmoser, Stephan Holstein (F: Herbert Heim)
Joerg Widmoser, Stephan Holstein (F: Herbert Heim)

Eine echte Premiere: Bebop, zelebriert mit Geige, Klarinette und Pianotrio. Der Geiger Jörg Widmoser, bekannt als Solist und Mitglied des Modern String Quartet, und der in Neuburg fast schon heimische Klarinettist Stephan Holstein widmen sich zusammen mit solch hochkarätigen Begleitern wie dem Pianisten Tizian Jost, dem Bassisten Thomas Stabenow und dem Schlagzeuger Walter Bittner dem Erneuerer des Jazz schlechthin, der vor wenigen Wochen seinen 100.Geburtstag hätte feiern können: Charlie Parker. Zusammen mit Dizzy Gillespie, Bud Powell, Max Roach und einigen anderen veränderte er den Jazz so nachhaltig, dass das afro-amerikanische Erbe dieser Musik fortan als kreativ und künstlerisch wertvoll betrachtet wurde. Parkers halsbrecherische Improvisationen sowie seine anspruchsvollen
Kompositionen bekamen den Namen Bebop. Natürlich wurden auch Widmoser, Holstein, Jost, Stabenow und Bittner nachhaltig von Charlie Parker und seinen Errungenschaften beeinflusst. In einem funkensprühenden Quintett zelebrieren sie nun in raffinierten Arrangements, virtuosen Improvisationen und spannendem Interplay die einzigartige und zeitlose Musik des Mannes, den alle nur „Bird“ nannten und der auch für den Neuburger Jazzclub als Namensgeber Pate stand.

Aktuelles Album:
The Music Of Charlie Parker – Upsolute Music Records 138
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09. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Max Greger jr. Trio
Max Greger jr. (p), Markus Schieferdecker (b), Bernd Reiter (dr)
Art of Piano 219
Max Greger jr.
Max Greger jr.

Er ist der Sohn eines ganz Großen des deutschen Showbusiness und selbst schon eine nationale Berühmtheit. Schließlich wurde Max Greger jr., Sprössling des legendären Orchesterleiters, die Musikalität quasi schon in die Wiege gelegt. Viele Jahre lang agierte der Sohn in der Big Band seines Vaters als erfolgreicher Pianist und Sänger. Dass die große Leidenschaft von Max Greger jr. aber stets dem Swing, Blues und Jazz, vor allem mit Kompositionen von George Gershwin, Duke Ellington, Oscar Peterson, Henry Mancini oder Lester Young gehörte, daraus machte er nie einen Hehl. Schon während seiner Zeit als festes Mitglied im Klangkörper des Herrn Papa ließ er keine Gelegenheit aus, um mit bekannten Musikern wie Benny Bailey, Jimmy Woode, Herb Geller, Günter Lenz, Ack van Rooyen, Bobby Burges, Bobby Jones oder Horst Jankowski zu spielen. Heute, mit 69, ist Junior zwar selbst schon ein jung gebliebener Senior, brennt aber immer noch lichterloh für Standards, Liveperformances und sein geliebtes Trioformat So kommt der Pianist Max Greger mit dem Bassisten Markus Schieferdecker und dem österreichischen Schlagzeuger Bernd Reiter in den Keller, um ein altbewährtes Rezept schwungvoll zu neuem Leben zu erwecken. Klappt garantiert!

Aktuelles Album:
Es leuchten die Sterne/Eigenverlag
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10. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Jazz alla flute „Essenza“
Lorenzo Petrocca (g), Isabelle Bodenseh (fl)
Lorenzo Petrocca, Isabelle Bodenseh (F: Birdland-Archiv)
Lorenzo Petrocca, Isabelle Bodenseh (F: Birdland-Archiv)

Flöte und Gitarre – passt das überhaupt? Im Falle von Isabelle Bodenseh und Lorenzo Petrocca kann die Antwort darauf nur „Ja“ lauten. Die beiden erzeugen aus ihren Instrumenten ein Universum aus mannigfaltigen Klangfarben und Spielsituationen. Marcus Woelfle schreibt im Booklet-Text der neuen CD „Jazz à la Flute“: „Wie es nur Virtuosen können, die zugleich fantasievolle Spontankomponisten sind, bedienen sie sich unbeschwert und von Rollenklischees unvorbelastet scheinbar unbegrenzter Möglichkeiten. Seit drei Jahren bilden Bodenseh und Petrocca, der im Neuburger „Birdland“ schon eine Reihe famoser Konzerte absolvierte, ein funktionales, ökonomisches und perfekt harmonierendes Duo. Die Flötistin nutzt dabei alle Schattierungen von Blas- und Klappengeräuschen, sie singt hinein, überbläst, flattert, flirrt, sirrt, schnarrt, brummt und summt, verwandelt ihre Flöte schon mal in eine Trommel oder einen Bass. Der Gitarrist wird dabei zum echten Partner. Im Laufe der Jahre ist bei Petrocca seine ruhige, poetische Seite gereift, ohne dass sein quirlig-wieselflinkes Element verloren ging. Zwei, die sich grandios ergänzen: Der ehemaliger Boxer aus dem süditalienischen Crotone und die studierte Orchestermusikerin, Halbfranzösin, die einige Zeit in Kuba verbracht hat. Sie spielen nicht nur Standards, sie setzen neue Maßstäbe in Sachen Klangfarbenreichtum. Unbedingt entdecken!

Aktuelles Album:
Jazz à la Flute – Edition Collage EC 587/Edel
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
15. Okt
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,-
South West Oldtime All Stars
Martin Auer (tp), Gary Fuhrmann (cl), Felix Fromm (tb), Trevor Richards (dr), Thomas Stabenow (b), Matthew "The Cat" Bookert (tuba), Jörg Teichert (banjo), Thilo Wagner (p)
Im Rahmen des 10. Birdland Radio Jazz Festivals
South West Oldtime All Stars (F: Birdland-Archiv)
South West Oldtime All Stars (F: Birdland-Archiv)

Es war die erste Revolution im Jazz, ein Gezeitenwechsel, der bis heute seine Spuren hinterlassen hat. Als der legendäre Trompeter Louis Armstrong zwischen 1925 und 1928 mit seiner „Hot Five“ und seiner „Hot Seven“ musizierte, da galten die jeweiligen Bands plötzlich nicht mehr als Sidekick, sondern als gleichberechtigte Mitspieler. Diesen kollektiven Geist lassen nun die South West Oldtime All Stars auf famose Weise aufleben. „Satchmo“ räumte seinen Kollegen mehr Raum zur Improvisation ein und öffnete damals eine Tür in die Zukunft des Jazz. Nun wollen die South West Oldtime All Stars mit renommierten Musikern wie dem Trompeter Martin Auer, dem Klarinettisten Gary Fuhrmann, dem Posaunisten Felix Fromm, dem Bassisten Thomas Stabenow, dem Tubisten Matthew „The Cat“ Bookert, dem Banjospieler Jörg Teichert und dem Pianisten Thilo Wagner einigen dieser Klassiker neues Leben einhauchen. Dabei restaurieren sie Titel wie den „West End Blues“, „Struttinʼ With Some Barbecue“ oder den „Mahagony Hall Stomp“. Mit an Bord ist dabei mit dem Drummer Trevor Richards eine absolute Legende des New Orleans Jazz. Und Richards bringt exakt das Quäntchen Authentizität mit in diese Band, die ihre Performance so einzigartig macht: Der 74-Jährige war Schüler des Schlagzeugers Zutty Singleton, einem Originalmitglied der „Hot Seven“, und vererbte ihm sogar sein Drumset. Mehr als ein Geheimtipp!

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16. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Jenny Evans Quartet
Jenny Evans (voc), Walter Lang (p), Masako Kai (b), Stephan Eppinger (dr)
Jenny Evans (F: Jan Scheffner)
Jenny Evans (F: Jan Scheffner)

Schön, wieder von ihr zu hören! Die Wahl-Münchnerin Jenny Evans zählt seit über drei Jahrzehnten zu den großen weiblichen Jazzstimmen der deutschen Szene. Für einige Jahre blieb es jedoch ungewohnt still um sie, bis sie vor etwa vier Jahren mit einer neuen CD wieder ein Lebenszeichen schickte und ihr Glück sogar in der Castingshow „Voice Senior“ versuchte. Nun kehrt die elegante und faszinierende Vokalistin auch wieder ins Neuburger „Birdland“ zurück – mit einer neuen Band und einem neuen Programm aus altbekannten Standards von Duke Ellington, George Gershwin, Horace Silver, Sonny Rollins oder Bobby Timmons sowie eigenen Kompositionen. Mit Unterstützung des wunderbar wandelbaren Pianisten Walter Lang, des Bassisten Masako Kai und des Schlagzeugers Stephan Eppinger deckt Jenny Evans ein klangliches Spektrum ab, das von temperamentvoll bis fragil nahezu jede Gemütsregung umfasst. Besonders gefangen nehmen dabei die subtile Intensität ihrer Balladen und ihre emotionale Ehrlichkeit, bei der jedes gesungene Wort auch ein Stück gelebtes Leben darstellt. Auch heute zeigt Jenny Evans mit ihrem faszinierenden Erscheinungsbild und ihren enormen stimmlichen Fähigkeiten immer noch den Unterschied zu vielen anderen Sängerinnen auf. Dieser Frau können Sie alles glauben, was sie singt!

Aktuelles Album:
Be What You Want To – Edition Collage EC 570/Edel
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17. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 15,- / 10,- | Mainstream
Mallets & Friends
„The Lady sings the Swing“
Bernhard Reitberger (vib), Angelina Siegert (voc., g), Christoph Zoelch (sax), Uli Schiekofer (b), Joachim Holzhauser (dr)
Jazz aus der Region
Angelina Siegert (F: Gerda Reitberger)
Angelina Siegert (F: Gerda Reitberger)

Mallets & Friends ist Gruppenname und zugleich Programm der fünfköpfigen Jazzformation um den Neuburger Bernhard Reitberger. Im Lauf der Jahre hat sich die Band des leidenschaftlichen Jazzvibrafonisten für wechselnde Besetzungen geöffnet. So liegt es Reitberger, dessen Band ursprünglich als Projekt anlässlich der Bayerischen Theatertage in Ingolstadt ins Leben gerufen wurde, und der schon mit der (heute nicht mehr existierenden) Birdland Swing Band sowie der Formation JazzArt für einige unvergessliche Momente im Hofapothekenkeller sorgte, am Herzen, immer wieder mit anderen Musikern zusammenzuspielen. Auf diese Weise bleiben Mallets & Friends offen für Impulse und Anregungen, um Neues auszuprobieren. Wie im Februar dieses Jahres hat sich Bernhard Reitberger auch diesmal wieder die durch verschiedene Auftritte im süddeutschen Raum für Aufsehen sorgende und mit einer hinreißenden Soulstimme ausgestattete Sängerin Angelina Siegert in die Band geholt. Reitberger, der Saxofonist Christoph Zoelch, der Bassist Uli Schiekofer und der Schlagzeuger Joachim Holzhauser präsentieren an diesem Abend Songs und Instrumental-Arrangements aus dem Great American Songbook. Nach einer Reihe gelungener Auftritte im Birdland in den zurückliegenden Jahren freuen sich Malletts & Friends nach nur neun Monaten auf die Rückkehr in den Jazztempel „ihrer“ Heimatstadt.

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23. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Maik Krahl Quartet
Maik Krahl (tp), Constantin Krahmer (p), Oliver Lutz (b), Leif Berger (dr)
Im Rahmen des 10. Birdland Radio Jazz Festivals
Maik Krahl
Maik Krahl

Da befindet sich einer permanent auf der Überholspur, Dauerblinker links und gepflegtes Vollgas. Nicht einmal zwei Jahre, nachdem Maik Krahl sein Debüt mit dem Album „Decidophobia“ (Entscheidungsangst) gab, legt der quirlige Trompeter den nächsten Gang ein. Dabei besticht er mit einem Bündel voller mutiger Einfälle, verblüffender Lösungen, kompositorischer Finesse sowie stupender Virtuosität. Worüber sich niemand bei Lehrern wie Till Brönner, Malte Burba und Ryan Carniaux wundern sollte. Für Brönner repräsentiert der 29-Jährige aus Bautzen sogar die aktuelle Spitze der deutschen Jazztrompeter seiner Generation: „Seine musikalischen Wortmeldungen bereichern mich und lassen mich mit Vorfreude in die Zukunft eines gesamten Genres blicken.“ Krahl, der seit 2014 als Dozent an der Offenen Jazz Haus Schule in Köln unterrichtet, bevorzugt mit dem Pianisten Constantin Krahmer, dem Bassisten Oliver Lutz sowie Drummer Leif Berger eine dezent swingende Gangart mit schlank agierender Rhythmussektion, was auch seine Bezüge zur Jazztradition und zu großen Trompetern wie Chet Baker, Kenny Dorham, Clifford Brown oder Louis Armstrong offenlegt. Hin und wieder verwendet er aber auch einen elektrischen Phaser. Elegant und ambitioniert – schlicht ein absolutes Hörvergnügen!

Aktuelles Album:
Fraction – Challenge CR 73499/Inakustik
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24. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Rita Marcotulli & Luciano Biondini
Rita Marcotulli (p), Luciano Biondini (acc)
Im Rahmen des 10. Birdland Radio Jazz Festivals
Rita Marcotulli, Luciano Biondini (F: Steven Haberland)
Rita Marcotulli, Luciano Biondini (F: Steven Haberland)

Die Kraft der Melodie ist das verbindende Band im Zusammenspiel von Rita Marcotulli und Luciano Biondini. Beide repräsentieren ein markantes Duo auf der Suche nach dem Zauber des Moments. Marcotulli und Biondini verbindet die innige Liebe zu den traditionellen Liedern ihrer Heimat Italien. Die Karrierelinien der fein strukturierenden Pianistin und des farbig-lyrischen Akkordeonisten verlaufen stilistisch nicht unbedingt parallel. Dennoch schaffen sie es, einen Dialog im Gleichgewicht der Gegensätze zu führen. Erst auf dieser Basis entdeckten sie schließlich ihre Leidenschaft für den Jazz. Klassik, italienische Liedkunst sowie Jazz, all das fließt in einem Duokonzert virtuos zusammen. Mit kleinen Bewegungen, Gesten und Linien entstehen spannende Momente und neue musikalische Offenbarungen ganz aus dem Augenblick heraus. Musik voller Humor, Melancholie, Zärtlichkeit und Temperament. Es mag ein Klischee sein, dass Empfindsamkeit, Emotionalität und Unbekümmertheit typisch italienisch sind. Aber in allem steckt ein wahrer Kern, wie das melodieselige, leidenschaftliche musikalische Tête-à-Tête beweist. Rita Marcotulli und Luciano Biondini komponieren ein überschäumendes, faszinierendes, bewegendes mediterranes Klangmenü voller tiefer Emotionen. Magisch!

Aktuelles Album:
La Strada Invisibile ACT 9627-2/Edel
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30. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Ferenc Snétberger
Ferenc Snétberger (g)
Ferenc Snétberger (F: Zsófi Raffey)
Ferenc Snétberger (F: Zsófi Raffey)

Sechs Saiten, zehn Finger, eine Gitarre: Mehr braucht Ferenc Snétberger nicht, um seine unverwechselbare Magie zu verströmen. Der gebürtige Ungar, seit vielen Jahren einer der wichtigsten europäischen Protagonisten auf seinem Instrument, versteht es wie kein Zweiter, in der Luft liegende Stimmungen zu kolorieren. Wenn der 63-Jährige gradlinigen Jazz anstimmt, dann lässt sich der Einfluss von Jim Hall heraushören. Manchmal könnte man auch der Versuchung erliegen, ihn mit Pat Metheny zu vergleichen. Aber Snétbergers Beherrschung von Flamenco, Gypsy-Jazz und anderen Stilen, seine Fähigkeit, diese nahtlos zusammenzufügen, sowie die mühelose Art und Weise, mit der er agiert, all dies unterstreicht sein singuläres Talent. 1988 siedelte der in einer musikalischen Familie groß gewordene Saitenvirtuose nach Berlin über, wo er begann, das Spektrum seiner Interessen in Einklang zu bringen: von Django Reinhardt und Roma-Musik über brasilianische und lateinamerikanische Klänge bis hin zum amerikanischen Jazz und der europäischen Klassik. Seine Spektrum reicht von überraschenden Wendungen, rasanten dramaturgischen Verschiebungen bis hin zu ruhigen, fast meditativen Passagen und einem Blick in eine längst vergangene Zeit. Selten war Musik offener, deren Entwicklung mitreißender, spannender, bewegender.

Aktuelles Album:
Titok – ECM 2468/Universal
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31. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Claus Raible Trio
Claus Raible (p), Jason Brown (dr), Giorgos Antoniou (b)
Art of Piano 220
Claus Raible (F: Frank Matthey)
Claus Raible (F: Frank Matthey)

Claus Raible ist ein ungewöhnlicher Pianist. Ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber fernab von dem Ruf, bieder oder gar stromlinienförmig zu sein. Wann immer der 52-jährige spielt, katzbuckelig, auf einem Stuhl kauernd, dann hört es sich an, als würden Bud Powell oder wahlweise Elmo Hope den Elfenbeinwald durchpflügen. Dass er auch Monk mag, klingt aus jeder Note heraus. Raible und seine Crew um Bassist Giorgos Antoniou sowie Drummer Jason Brown bringen alles tatsächlich auf den Punkt, diese swingende Intensität, diese zeitlose Aktualität von Standards wie „Iʼll Remember April“ oder „Off Minor“. Der Münchner lebt den Bebop wie kaum ein anderer, interpretiert ihn mit der Authentizität eines Zeitmaschinen-Passagiers, der Besessenheit eines flammenden Anhängers und dem Drang, nie wie eine billige Kopie, sondern stets wie das Original zu klingen. Der Münchner Pianist, vielen Birdland-Fans nicht nur durch seine fantastische, 2004 in den Katakomben der Hofapotheke aufgenommene Trio-CD mit Ed Thigpen und Martin Zenker bekannt, fürchtet weder Tod, Teufel noch Kritiker und zieht einfach sein Ding durch. Raible und Co. haben ihre Musik bis in die letzte Nervenbahn verinnerlicht. Mit Nostalgie hat das nichts zu tun. Eher mit Identität, Integrität und Glaubwürdigkeit.

Aktuelles Album:
Trio! – Alessa Records ALR 1081/Galileo MC
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06. Nov
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Kurt Rosenwinkel Trio

 

 

Kurt Rosenwinkel (g), Dario Deidda (b), Greg Hutchinson (dr)

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07. Nov
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Jermaine Landsberger Trio & Peter Weniger
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
12. Nov
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,-
Frankfurter Jazz Connection
Wilson de Oliveira (saxes), Ralf Hesse (tp), Joe Gallardo (tb), Thilo Wagner (p), Martin Gjakonovski b), Thomas Cremer (dr)
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13. Nov
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Rosario Giuliani – Pietro Lussu
„Parker´s Mood 100“

Rosario Giuliani (as), Pietro Lussu (p)

 

10. Birdland Radio Jazz Festival
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14. Nov
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Philip Chaterine – Paulo Morello Trio

Philip Chaterine (g), Paulo Morello (g), Sven Faller (b)

 

10. Birdland Radio Jazz Festival
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Stadttheater Neuburg
19. Nov
Do | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Stefano Bollani Piano Solo

 

10. Birdland Radio Jazz Festival
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20. Nov
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Paolo Fresu – Daniele di Bonaventura
Paolo Fresu (flh), Daniele di Bonaventura (bandoneon)
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21. Nov
Sa | 20:30 Uhr | EUR 0,- / 0,-
Kathrin Pechlof Trio

Kathrin Pechlof (harfe), Christian Weidner (as), Robert Landfermann (b)

10. Birdland Radio Jazz Festival
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27. Nov
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Pablo Held Trio & Nelson Veras

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr), Nelson Veras (g)

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28. Nov
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Duo Seidl – Berg & Duo Degen – Nadolny

Simon Seidl (p), Henning Berg (tb), Bob Degen (p), Matthias Nadolny (ts)

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