Vorschau

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen immer zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

01. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Grünen
Achim Kaufmann (p), Robert Landfermann (b), Christian Lillinger (dr, perc)
Art of Piano 206
Grünen (F: Frank Schindelbeck)
Grünen (F: Frank Schindelbeck)

Vollständig improvisiert, ohne jegliche Absprachen: So funktioniert das Zusammenspiel von „Grünen“. Das Klaviertrio mit dem etwas sperrigen Namen besteht aus dem außergewöhnlichen Pianisten Achim Kaufmann, dem Bassisten Robert Landfermann und dem Schlagzeuger Christian Lillinger. Die drei trafen sich erstmals anlässlich der Konzertreihe „Nicht ohne Robert“ im Kölner Loft im April 2009. Landfermann und Lillinger laden zu dieser Reihe ständig wechselnde Gäste ein. Bemerkenswert war, wie schnell Kaufmann, Landfermann und Lillinger eine gemeinsame Klangsprache fanden, die nur diesem Trio zu gehören schien: Manchmal spröde, manchmal mit absurdem Einschlag, rau, überbordend, versponnen. Jeder der drei Protagonisten geht mit seinem Instrumentarium an die Grenzen und verlässt sich nicht auf standardisierte Rollenzuweisungen. Dabei entstehen merkwürdige neue Sound-Kombinationen: Präpariertes Klavier, Flüstertüte und gequetschter Arco-Bass. Bei „Grünen“ mutiert das Trio zu einer Art Meta-Instrument. Polyrhythmische Mikrostrukturen tauchen auf und werden liebevoll zerlegt, die Musiker treffen sich in unerwarteten Unisono-Gesten oder lassen sich von einem surrealistisch anmutenden Bop-Thema zu Improvisationen verleiten. Megaspannend!

Aktuelles Album:
Pith And Twig – Clean Feed CD 311
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02. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Adrian Mears‘ New Orleans Hardbop
Adrian Mears (tb, comp), Domenic Landolf (ts, bcl), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Kevin Chesham (dr)
Adrian Mears (F: Birdland-Archiv)
Adrian Mears (F: Birdland-Archiv)

Es ist noch gar nicht so lange her, da zauberte das Reizwort „New Orleans“ in Modern-Jazz-Kreisen allenfalls ein müdes Lächeln auf die Gesichter. Die Klischees von Bierzelten, zweitklassigen europäischen Revival-Bands oder scheppernden Schellackplatten waren allgegenwärtig. Doch die Zeiten ändern sich. Immer mehr Bands engagieren Drummer, die den klassischen New-Orleans-Style beherrschen. Dieser kommt von den marschierenden Brassbands, in denen meist zwei Perkussionisten mitmachen. Zusammen erzeugten sie jenen unverkennbaren „Second Line“-Swing, der mit der Art, wie die Modern-Jazz-Schlagzeuger swingen, wenig gemein hat. Der australische Posaunist Adrian Mears hat nun mit Kevin Chesham einen Drummer in seine Band geholt, der diesen besonderen Groove auf das Schlagzeug überträgt. Auf diesem mit dem Kontrabassisten Stephan Kurmann konstruierten Rhythmusteppich baut der Pianist Peter Madsen das harmonische Grundgerüst, mit dem Mears und der Saxophonist/Bassklarinettist Domenic Landolf die Themen ausbreiten. Die fünf bestechen durch ihr launiges Interplay, das diesen charismatischen Sounds noch zusätzliche Reize verleiht. Trotz – oder gerade wegen – New Orleans: Hier entsteht eingängige, grandiose Musik, die zu keiner Phase banal wirkt. Überzeugen Sie sich selbst!

Aktuelles Album:
Jump On In – TCB 25202/in-akustik
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08. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Nguyên Lê Quartet
Nguyên Lê (g), Illya Amar (vib), Chris Jennings (b), John Hadfield (dr)
Nguyên Lê (F: Serge Braem)
Nguyên Lê (F: Serge Braem)

Die Musik des in Paris lebenden vietnamesischen Saitenvirtuosen Nguyên Lê ist im ständigen Wandel. Der Weltklasse-Gitarrist gilt als herausragender Musiker, der auf spannende und bahnbrechende Weise den Jazz mit weltmusikalischen (insbesondere asiatischen) Einflüssen kombiniert. Mit seinem neuen Quartett setzt Nguyên Lê diese Tradition fort. Gleichzeitig gibt er sich aber radikaler als in zahlreichen seiner bisherigen „Weltjazz“-Projekte. Denn hier bewegt sich Lê nicht im Kontext eines exotischen, ethnischen Instrumentariums, sondern sucht mit einem Jazz-Quartett nach neuen Klängen, die in traditionellen Kulturen verwurzelt sind. Das Zusammenspiel mit seinem Stiefsohn, dem Vibrafonisten Illya Amar, dem Bassisten Chris Jennings (Michael Wollny) und dem Drummer John Hadfied erforscht die vielfältigen Dimensionen der Fusion von Jazz und indigener Musik. Das Ergebnis ist ein musikalischer Fluss verschiedenster kultureller Strömungen und Konzepte, die durch den Gitarristen filigran und synergetisch vereint werden. Offenheit und Spontaneität stellen für Nguyên Lê die wesentlichen Elemente des Jazz dar: „Durch das interaktive Zusammenspiel sind Jazzmusiker ganz besonders für interkulturelle Dialoge qualifiziert. Und das Quartett ist eines meiner Lieblingsbeispiele, um diesen Dialog zu eröffnen.“

Aktuelles Album:
Streams – ACT 9876-2/edel
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09. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
ToneGallery
Riaz Kabipur (g), Thomas Stabenow (b), Steffen Weber (sax), Holger Nesweda (dr)
ToneGallery (F: Anna Logue)
ToneGallery (F: Anna Logue)

Die Musik von Lennie Tristano ohne Klavier? Die illuster besetzte Formation ToneGallery mit dem Gitarristen Riaz Kabipur, dem Bassisten Thomas Stabenow, dem Saxofonisten Steffen Weber und dem Drummer Holger Nesweda beweist jetzt endlich, dass das geht. Das Quartett hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musiker ins Rampenlicht zu rücken, denen die gebührende Aufmerksamkeit versagt blieb. Lennie Tristano (geboren 1919, gestorben 1978) gehört für ToneGallery auf jeden Fall dazu. Tristanos kompromissloses und unkommerzielles Schaffen erhob ihn zu einer der führenden Musikerpersönlichkeiten des modernen Jazz. Zu Lebzeiten lehnte er jede Art von Kommerz rigoros ab und gründete 1951 eine eigene Schule in New York, wo er seinen unverwechselbaren Stil und seine polyrhythmisch vertrackten Melodien lehrte. Zwei Studenten entwickelten sich zu wichtigen Weggefährten seines Quintets: der Tenorsaxofonist Warne Marsh und der Altsaxofonist Lee Konitz. Die Kombination von Tenorsaxofon und Gitarre verleiht den komplizierten und manchmal durchaus spröden Kompositionen von Tristano, Marsh sowie Konitz einen noch nie gehörten Charme, die Musik gewinnt an Leichtigkeit und Eleganz. Jedes der arrangierten Stücke bietet eine völlig neue Sichtweise auf eine nahezu vergessene Stilistik.

Aktuelles Album:
Do Lennie Tristano – Laika 3510343.2/Rough Trade
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15. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Hardbop
The New York Blue Note Quintet
Joe Magnarelli (tp), Dmitry Baevsky (as), Jeb Patton (p), Fabien Marcoz (b), Bernd Reiter (dr)
Blue Note Quintet (F: Birdland-Archiv)
Blue Note Quintet (F: Birdland-Archiv)

Der Bandtitel führt anfangs in die Irre. Die Musiker aus den USA, Frankreich und Österreich kommen bis auf den Trompeter Joe Magnarelli und den Altsaxofonisten Dmitry Baevsky keineswegs alle aus New York. Dennoch transportieren sie ganz bewusst den Namen der Stadt, in welcher der Jazz zuhause sein soll, sowie des Labels und des gleichlautenden Jazzclubs an der dritten Straße von Manhattan als Motto. Den Fünfen geht es vor allem um die mitreißende, geballte Kraft des Bebop und Hardbop, die den kreativen Puls des Big Apple nach wie vor an jeder Ecke dominiert. Magnarelli (Lionel Hampton Bigband, Jack McDuff, Harry Connick, Jr., Buddy Rich Band, Maria Schneider, Grant Stewart) zählt seit drei Jahrzehnten zu den führenden Trompetern der Szene. Mit dem aus St. Petersburg stammenden Altsaxofonisten Dmitry Baevsky und dem exzellenten Pianisten Jeb Patton verbindet ihn eine langjährige musikalische Partnerschaft. Diese gilt es nun, mit ebenso dynamischen wie feinen Arrangements und Kompositionen zur Ehre der „Stadt, die niemals schläft“ in Klänge umzusetzen. Der französische Bassist Fabien Marcoz und der in Neuburg ungemein populäre österreichische Schlagzeuger Bernd Reiter tragen mit exquisiter Meisterschaft ihren wesentlichen Teil zu einem spannenden, unwiderstehlich pulsierenden Sound bei.

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16. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Avantgarde
Crump – Laubrock – Smythe
Stephan Crump (b), Ingrid Laubrock (ts, ss), Cory Smythe (p)
Crump, Smyhte, Laubrock (F: Stephan Crump)
Crump, Smyhte, Laubrock (F: Stephan Crump)

„Für mich ist die freie Improvisation nichts anderes als Komponieren – spontanes Komponieren aus dem Augenblick“, sagt der Bassist Stephan Crump, der sich erst vor gut einem Monat mit einem fulminanten Gastspiel des Borderlands Trios in die Köpfe und Herzen des Birdland-Publikums spielte. Nun kreuzt der Amerikaner abermals mit einem Trio auf. Diesmal haben sich drei ideale Partner zusammengetan, die das Denken in kompositorischen Strukturen mitbringen. Die Saxofonistin Ingrid Laubrock pendelt stets spielerisch zwischen Komposition sowie freiem Spiel und bewegt sich leichtfüßig zwischen harmonisch und rhythmisch gebundenem Jazz sowie freier Improvisation. Der Pianist Cory Smythe (für die Einspielung „In 27 Pieces: The Hilary Hahn Encores“ 2015 mit einem Grammy dekoriert) kommt aus der E-Musik. Er versteht sich als lustwandelnder Grenzgänger zwischen Neuer Musik und Jazz-Improvisation. Mit Crump, der neben seinem Engagement im Vijay Iyer Trio auch oft in kammermusikalischen Besetzungen unterwegs ist, sorgen die drei mit ihrer filigranen Improvisationskunst für einen weiteren Höhepunkt der Abenteuermusik. Sie zelebrieren aus der Ruhe geschöpfte klangliche Feinheiten und weit ausladende Spannungsbögen, in denen, so Crump, „jede Note zu einem Planeten wird“.

Aktuelles Album:
Channels – Intakt CD 319
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
21. Mär
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,-
Dusko Goykovich & RTS Radio Belgrad Bigband
Dusko Goykovich (tp,flh), Dragoslav Freddie Stanisaljevic (tp), Marko Djordjevic (tp), Vladimir Krnetic (tp), Nemanja Banovic (tp), Nemanja Zlaterev (tb), Milos Radonjic (tb), Kosta Vukasinovic (tb), Ivan Platner (tb), Kristijan Mlacak, ( as ), Danilo Mitic (as), Aleksandar Jacimovic (ts), Ljubisa Paunic (ts), Bojan Cvetnov (bs), Ivan Aleksijevic (p), Goran Potic (g), Milan Pavkovic (b), Petar Radmilovic (dr )
Dusko Goykovich (F: Gerd Löser)
Dusko Goykovich (F: Gerd Löser)

Alles wieder auf Anfang: Wenn Dusko Goykovich im Alter von 87 Jahren mit der RTS Radio Belgrad Bigband im Audi Forum Ingolstadt auftritt, dann schließt sich für einen der berühmtesten Trompeter der Jazzgeschichte ein Kreis. Denn die RTS Radio Belgrad Bigband bedeutete in den 1950er Jahren die Startrampe für seine unvergleichliche Karriere. Obwohl Goykovich längst die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, liegen seine Wurzeln im früheren Jugoslawien. Im bosnischen Jajce geboren, unternahm seine Familie eine wahre Odyssee durch den gesamten Vielvölkerstaat. Selbst nach der Flucht in den Westen, nach seinen Begegnungen mit Weltstars wie Dizzy Gillespie, Miles Davis, Sonny Rollins oder Stan Getz und der damit verbundenen Infizierung durch den Jazzvirus bewahrte er die ungeraden slawischen Rhythmen und diese Melancholie der Lieder seiner Kindheit wie einen genetischen Code. So nimmt es kaum Wunder, dass viele Projekte bis heute diesen unverwechselbaren Farbtupfer seiner früheren Heimat tragen. Um diese spezielle Note zu transportieren, gibt es kein besseres Medium als die legendäre RTS Radio Belgrad Bigband. Ein Klangkörper, wie geschaffen, um das Phänomen des Balkan-Jazz zu ergründen, das untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. Dusko Goykovich und die RTS Radio Belgard Bigband: Eine lebenslange musikalische Liebesaffäre.

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22. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Hardbop
Celebrating Cannonball Adderley
Jim Snidero (as), Jeremy Pelt (tp), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)
Jim Snidero, Jeremy Pelt (F: Birdland-Archiv)
Jim Snidero, Jeremy Pelt (F: Birdland-Archiv)

Der Name ist Programm. Die Allstarband um den Altsaxofonisten Jim Snidero, den Trompeter Jeremy Pelt, dem Pianisten Paul Kirby, dem Bassisten Martin Zenker und dem Drummer Rick Hollander widmet sich den spektakulären Ingredienzien des Hardbop. Damit ist jene Stilistik gemeint, die sich Mitte der 1950er Jahre als eine Art afroamerikanische Gegenbewegung zum Cooljazz entwickelte. Am konsequentesten betrieb dies der legendäre Altsaxofonist Cannonball Adderley. Auf das Konto des berühmten Quintetts von Cannonball, dessen Bruder Nat Adderley (der 1992 sogar noch ein Konzert im „Birdland“ absolvierte) sowie der legendären Pianisten Bobby Timmons und Joe Zawinul gingen einige der größten Jazz-Hits des 20. Jahrhunderts: der „Work Song“, „Moanin“ und „Mercy, Mercy, Mercy“. Cannonball wirkte überdies an der Seite von Miles Davis mit. Im Auge des Hurrikans stehen an diesem Abend eindeutig Snidero (eine Art Alter Ego von Cannonball), sowie Pelt (als Nat Adderley-Klon). Das grandiose Bläser-Tandem lässt sich nicht zwei Mal bitten, wenn es darum geht, sich mit Blue Notes in den roten Bereich hineinzusteigern. Kirby, Zenker und Hollander gelten als mit allen Wassern gewaschenes Rhythmustrio. Allzu warme Kleidung ist an diesem Abend nicht erforderlich. Jeder dürfte ganz von selbst ins Schwitzen geraten.

Aktuelles Album:
Jubilation! Celebrating Cannonball Adderley – Savant SCD 2167/ZYX
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23. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing, Dixieland
International Hot Jazz Quartet
Duke Heitger (tp), Engelbert Wrobel (ts, cl), Paolo Alderighi (p), Anthony Howe (dr)
Engelbert Wrobel (F: Gerd Löser)
Engelbert Wrobel (F: Gerd Löser)

Wenn es darum geht, den ganzen Zauber des Dixieland und des Swing, der inzwischen über 100 Jahre andauert und immer noch Generationen von Fans in seinen Bann zieht, auch in der Gegenwart auszubreiten, dann scheint in der Tat kaum jemand besser für diese besondere Art der Restaurierungsarbeit geeignet als das International Hot Jazz Quartet. Dabei handelt es sich um eine – wie der Name schon verrät – internationale Ansammlung von Musikern mit dem Saxofonisten und Klarinettisten Engelbert Wrobel (Deutschland), dem Trompeter Duke Heitger (USA), dem Pianisten Paolo Alderighi (Italien) und dem Schlagzeuger Anthony Howe (USA). Die vier stehen für eine neue Generation von Hot Jazz-Musikern, die jedes Publikum mit authentischem New-Orleans-Jazz und Harlem Swing der 1920er und 1930er Jahre faszinieren. Dennoch serviert die Combo die „Hits“ von Louis Armstrong, Teddy Wilson und Roy Eldridge nie als museale Heiligtümer, sondern interpretiert sie frisch und in zeitgemäßer Form. Das International Hot Jazz Quartet beherrscht die hohe Kunst, musikalische Perfektion und unbändiges Vergnügen miteinander zu vereinen. Die perfekte Kombination für einen anregenden und beseelten Jazzabend im Neuburger Hofapothekenkeller.

Aktuelles Album:
Celebrating 100 Years Of Recorded Jazz – Click Records EW 1701
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29. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
pure desmond
Lorenz Hargassner (as), Johann Weiß (g), Christian Flohr (b), Sebastian Deufel (dr)
Lorenz Hargassner (F: Birdland-Archiv)
Lorenz Hargassner (F: Birdland-Archiv)

Es gibt nur wenige Musiker in der deutschen Jazzszene, die momentan derart von sich reden machen. Im positiven Sinn. Lorenz Hargassner, 40-jähriger Österreicher mit Wohnsitz in Hamburg, versteht es auf seinem Altsaxofon wie kein Zweiter, ohne plakative Innovationsgesten zahlreiche neue Akzente zu setzen. Mit seiner Band „Pure Desmond“, die er 2002 mit seinen Studienfreunden Sebastian Deufel und Christian Flohr im Gedenken an Paul Desmond, den legendären Altsaxofonisten des Dave Brubeck-Quartets, aus der Taufe hob, überraschte er durch seine ebenso frische wie gründliche Herangehensweise. Hargassner sammelte Material, besorgte Aufnahmen, fertigte Transkriptionen und recherchierte über das Leben des 1977 verstorbenen Musikers. Außerdem studierte er dessen Sound sowie dessen Phrasierung. Den Job des Gitarristen – analog zu Jim Hall, der bei Desmond die Saiten zupfte – übernahm schließlich Johann Weiß. Seither begeistert ein symbiotisches, aber in letzter Konsequenz verblüffend eigenständiges Bandkonstrukt mit Desmond-Klassikern wie „Theme From Black Orpheus“, „Take Ten“, „Rude Old Man“ oder „By The River Saint Marie“ das Publikum. Auch wenn das Quartett bewusst auf „Take Five“, den „Hit“ von Paul Desmond schlechthin, verzichtet, sprüht „Pure Desmond“ geradezu vor Authentizität und Originalität.

Aktuelles Album:
Audrey – Major Music/edel
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30. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Manstream
Tamir Hendelman Trio
Tamir Hendelman (p), Nicola Sabato (b), Germain Cornet (dr)
Art of Piano 207
Tamir Hedelman (F: Gerd Löser)
Tamir Hedelman (F: Gerd Löser)

Immer wenn der legendäre amerikanische Schlagzeuger Jeff Hamilton in den vergangenen Jahren in seinem Lieblingsclub in Neuburg aufkreuzte, dann versprachen dessen Konzerte grandiose Momente für die Fans des gepflegten Swing. Neben dem Drummer zeichnete dafür auch Tamir Hendelman, dessen kongenialer Sidekick am Piano, verantwortlich. Dass der 48-Jährige dem Birdland nun zum ersten Mal mit eigenem Trio seine Aufwartung macht, sollte nicht nur für eingefleischte Hamilton-Fans ein absolutes Muss für einen Besuch im Hofapothekenkeller darstellen. Hendelman erinnert Kritiker bei der Phrasierung seiner enorm swingenden und lyrischen Pianolinien oft an Oscar Peterson. Doch der israelische Tastenvirtuose hat längst seinen eigenen Stil gefunden, der ihn weltweit zu einem Eckpfeiler des Jazzpianos alter Schule erhoben hat. Seit 2001 gehört er dem Clayton-Hamilton-Orchestra an und begleitete unter anderem Barbra Streisand, Benny Golson, Scott Hamilton, Richard Galliano, Natalie Cole oder Roberta Gambarini. Nun will Tamir Hendelman an der Stätte früherer Triumphe beweisen, dass er auch mit seinen Mitstreitern Nicola Sabato (Bass) und Germain Cornet (Drums) für einen bezaubernden Abend sorgen kann. Es verspricht, ein Genuss allererster Güte zu werden.

Aktuelles Album:
Destinations – Resonance RCD-1017
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05. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Don Menza Two Tenors Quintet
Don Menza (ts), Gabor Bolla (ts), Fred Nardin (p), Aldo Zunino (b), Bernd Reiter (dr)
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06. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Ken Peplowski & Christof Sänger Trio
Ken Peplowski (cl), Christof Sänger (p), Rudi Engel (b), Tobias Schirmer (dr)
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
11. Apr
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,-
Barrelhouse Jazzband
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12. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Masha Bijlsma Band feat. Bart van Liehr
Masha Bijlsma (voc), Martin Sasse (p), Ruud Ouwehand (b), Dries Bijlsma (dr), Bart van Liehr (tb)
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13. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Mike Le Donne – Vincent Herring Quartet
Mike LeDonne (org), Vincent Herring (as), Martien Oster (g), Hans Braber (dr)
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26. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Albie Donnellyʼs Saxplosion
Albie Donnelly (ts, as, voc), Molly Duncan (ts), Jürgen „Big J“ Wieching (bs, ts), Horst Bergmeister (p, voc), Uwe Petersen (dr)
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27. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,-
Omer Klein Trio
Omer Klein (p), Haggai Cohen-Milo (b), Amir Bresler (dr)
Art of Piano
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