Programm - März 2024

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können über unsere und direkt über die Audi-Website reserviert werden!

01. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Andreas Feith Quartett
Andreas Feith (p), Lutz Häfner (ts), Martin Gjakonovski (b), Silvio Morger (dr)
Andreas Feith Quartet (F: Konstantin Kern)
Andreas Feith Quartet (F: Konstantin Kern)

Schon von den Namen her hat der Pianist Andreas Feith da eine Topband auf die Beine gestellt. Mit dem Echo-Jazz-Preisträger Lutz Häfner am Saxofon, dem Bassisten Martin Gjakonovski und dem Schlagzeuger Silvio Morger bildet der 37-jährige Saarländer ein Quartett der absoluten Extraklasse. Mit ihnen interpretiert Feith eigene Kompositionen, die diverse Stücktypen bedienen: Ballade, Swing, schneller Walzer, langsamer Walzer, Gospel, Latin. Die auskomponierten, wogenden Klavierfiguren und das sanfte, aber chromatisch abenteuerliche Saxofon verleihen der Combo einen markant eigenen Charakter. Musikalische Verbeugungen vor Kurt Rosenwinkel, Fred Hersch und Brad Mehldau zeigen, wo sich Feith stilistisch orientiert. Einige seiner Stücke bleiben auf Anhieb im Gedächtnis, etwa „Dance Of The Scarabs“ mit dramatischem Thema und Stakkatorhythmus, „Fred’s Tune“ mit störrischem Swing, „Gospel“ mit bluesiger Erdigkeit oder das surreale „Vaccination“. Dabei greifen die alle Beteiligten präzise wie kleine Zahnräder ineinander, unaufhörlich in Bewegung, in permanenter Interaktion. So entsteht eine fließende Musik mit Sogwirkung, voller tänzerischem Drive und funkensprühender Erzählkraft, die berührt, beflügelt und lange nachwirkt. Sehr rund, sehr geschmackvoll. Und unbedingt hörenswert!

Aktuelles Album:
Dance Of The Scarabs – Enja-Yellwbird/edel


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

02. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainsteam
Christian Sands Quartet
Christian Sands (p), Jonathan Muir-Cotton (b), Ryan Sands (dr), Max Light (g) 
Christian Sands (F: Anna Webber)
Christian Sands (F: Anna Webber)

Mit gerade einmal 34 kann der amerikanische Pianist Christian Sands bereits auf eine wahre Bilderbuch-Karriere zurückblicken. Im zarten Knabenalter von vier Jahren kam er zum Klavier, mit fünf schrieb er erste Kompositionen, mit zwölf folgte das erste Album. Er lernte beim Piano-Guru Billy Taylor und spielte mit Bassist Christian McBride. Nun kommt Sands mit seinem Quartett erstmals in den Neuburger Hofapothekenkeller. In seinem Spiel setzt der in New Haven/Connecticut geborene Wahl-New Yorker auf wuchtig swingendes Tempo mit ausgefeilter technischer Finesse. Zudem eilt ihm der Ruf voraus, live ein begnadeter Entertainer – oder im deutschen Klartext: eine Rampensau – zu sein. Neben eigenen Kompositionen blickt Sands mit Jonathan Muir-Cotton am Bass, Max Light an der Gitarre und seinem Bruder Ryan Sands am Schlagzeug auch immer wieder weit zurück in die Jazzgeschichte. Alte und weniger alte Helden des Pianospiels wie Herbie Hancock, Chick Corea oder Brad Mehldau integriert und transformiert er beeindruckend leichthändig. Wer eines seiner Konzerte erlebt hat, der weiß, was die „Süddeutsche Zeitung“ mit dem Begriff „entrümpelte Klassiker“ meinte. Dabei entstehen betörende Bilder, feine Arrangements mit Sinn, Verstand aus den Fingern eines Riesentalentes – keines Selbstdarstellers.

Aktuelles Album:
Christmas Stories – Mack Avenue/in-akustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

08. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Stephan Holstein´s Swing Shift & Titilayo Adedokun
Stephan Holstein (cl, sax), Titilayo Adedokun (voc), Heinz Frommeyer (p), Oliver Mewes (dr), Thomas Stabenow (b)
Stephan Holstein (F: Gerd Löser)
Stephan Holstein (F: Gerd Löser)

Er zählt seit Jahrzehnten zu den besten Jazz-Klarinettisten Deutschlands und gilt aufgrund zahlreicher Auftritte im Birdland-Jazzclub, bei Vernissagen und anderen Events schon fast als halber Neuburger. Nun will Stephan Holstein seine Fans mit einem neuen, ambitionierten Projekt überraschen. Dazu hat sich der 61-Jährige eine musikalische Mann- und Frauschaft angelacht, die im Bereich des swingenden Mainstream-Jazz ihresgleichen sucht. Die „Swing Schicht“, die um 20.30 Uhr ihren Dienst im Hofapothekenkeller antritt, hat sich einem großen Helden des Jazz verschrieben: dem Tenorsaxofonisten Ben Webster. Swing in allen Facetten bestimmte die Kunst des großen Granden des Balladenspiels, weshalb ihn die fünf nun zu ihrem Hero auserkoren haben. Da wäre zum einen der lange in den USA lebende, elegante Pianist Heinz Frommeyer, der wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist. Für die meisten Arrangements des Abends zeichnet der zweite „halbe Neuburger“, der renommierte Kontrabassist Thomas Stabenow, verantwortlich. Als der Swing-Schlagzeuger schlechthin gilt Oliver Mewes, der dieser besonderen Spätschicht ein wunderbares rhythmisches Fundament verleiht. Unterstützt wird die Combo von der hinreißenden Sängerin Titilayo Adedokun aus Nashville/Tennessee mit ihrer bestechenden Ausdruckskraft und Vielseitigkeit, nicht zuletzt auch, weil sie im Musical „Ella & Billie“ die Sängerin Billie Holiday verkörperte. Eine verschworene Einheit, die an diesem besonderen Abend mehr als nur ihre Arbeit verrichtet. Mit ihrer Leidenschaft wollen Stephan Holstein und Co. bei möglichst vielen Fans wieder mal den unverwechselbaren Zauber des Swing entfachen. Was niemand in Zweifel zieht!


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

09. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Classical, Mainstream
Matthias Well & Lilian Akopova „Jazzissimo“
Matthias Well (v), Lilian Akopova (p)
Lilian Akopova, Matthias Well (F: Well-Archiv)
Lilian Akopova, Matthias Well (F: Well-Archiv)

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Dass ein Sprössling aus der weit verzweigten Well-Familie die Musik als genetisches Geschenk mit auf den Lebensweg bekommt, überrascht genauso wenig, wie dass auf Weihnachten Silvester folgt. Der deutsch-französische Violinist Matthias Well gastierte bereits im Oktober 2022 anlässlich der Neuburger Barockkonzerte bei einem umjubelten Gastspiel an der Seite des monegassischen Gitarrenvirtuosen Philipe Loli im Neuburger Birdland. Nun kehrte der Ausnahme-Geiger mit der ukrainischen Pianistin Lilian Akopova in den Hofapothekenkeller zurück, um das gemeinsame Projekt „Jazzissimo“ vorzustellen. Well, der als Solist unter anderem mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker und dem Vienna International Orchestra auftrat, und die mehrfach preisgekrönte Tastenvirtuosin Akopova verweben auf raffinierte Weise zwei zentrale Musikgenres und präsentieren synkopengetränkte, bluenote-geschwängerte Klänge von klassischen Kompositionen des 20. Jahrhunderts, die dem Jazz als Inspirationsquelle dienten. Konkret geht es um Werke von Astor Piazzolla, Maurice Ravel, George Gershwin, Darius Milhaud oder Alexander Rosenblatt. Eine spannende, unkonventionelle Verschränkung zweier bedeutender Genres, interpretiert von zwei Ausnahmemusikern. Absolut hörenswert!

Aktuelles Album:
Jazzissimo – Genuin/Note 1
Sitzplatzreservierung

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15. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Tristano Unchained
Julian Bossert (as), Stefan Karl Schmid (ts), Thomas Rückert (p), Cavin Lennig (b), Fabian Arends (dr)
Julian Bossert (F: Bossert-Archiv)
Julian Bossert (F: Bossert-Archiv)

Möglicherweise könnten ausgewiesene Cineasten beim Bandnamen „Tristano Unchained“ an den preisgekrönten Hollywood-Blockbuster „Django Unchained“ von Quentin Tarantino denken. Jazz-Afficionados wissen aber, dass hier niemand anderer als Lennie Tristano gemeint ist. Der blinde Pianist und Komponist verpasste dem Bebop Ende der 1940er Jahre eine radikale Kurskorrektur, als er seine Erfahrungen aus der klassischen Musik, der Polytonalität der Moderne und dem Kontrapunkt des Spätbarocks mit den swingenden Blue Notes des afroamerikanischen Jazz verwob. Seine Kompositionen weckten vor allem das Interesse jener, die später dem Cool Jazz zugeordnet wurden. Dass Tristano aber auch in der Gegenwart nach wie vor Musikerinnen und Musiker inspiriert, belegt der Saxofonist Julian Bossert mit seinem Projekt, zu dem noch der Tenorsaxofonist Stefan Karl Schmid, der Pianist Thomas Rückert, der Bassist Calvin Lennig und der Drummer Fabian Arends gehören. Bossert und Co. spielen dabei nicht einfach nur Standards; sie experimentieren lustvoll und gleichberechtigt mit der Akkordfolge eines schon vorhandenen Stückes, über das eine neue Melodie läuft, und lassen dabei neue Kompositionen entstehen. Lennie Tristano nannte diese Kunst „Contrafact“ – die Kunst der Kontrafaktur. Ein Fest für Menschen mit offenen Ohren!

Aktuelles Album:
On Democracy – Bandcamp
Sitzplatzreservierung

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16. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Three Wise Men
Frank Roberscheuten (ts), Rossano Sportiello (p), Martin Breinschmid (dr)
Breinschmid, Roberscheuten, Sportiello (F: Roberscheuten-Archiv)
Breinschmid, Roberscheuten, Sportiello (F: Roberscheuten-Archiv)

Mittlerweile sind sie noch ein bisschen weiser als früher. Drei lebenserfahrene Männer, seit ihrem Gastspiel vor genau neun Jahren um Millionen von Noten und Taktstrichen älter und reifer. Frank Roberscheuten, Rossano Sportiello und Martin Breinschmid verstehen sich heute mehr denn je als swingende, wie geschmiert funktionierende Einheit, die genau weiß, welcher Ton zu welchem Zeitpunkt fallen muss. Allein der Niederländer Roberscheuten gehört längst zum lebenden Birdland-Inventar, ob mit seinem Hiptett, der Barrellhouse Jazzband, der Dutch Swing College Band oder den Three Tenors Of Swing. Die Fans stehen einfach auf seinen kernig-sonoren, treibend-swingenden Saxofonton. Das Herz des Trios bildet der Mailänder Pianist Rossano Sportiello, ein Musiker mit lockerem Händchen, den sein legendärer Kollege Barry Harris „the best stride pianist in the world“ nannte und der seine geschwinden Läufe gerne mit den Linien Roberscheutens und dem treibenden Drumming des exzellenten Wiener Schlagzeugers Martin Breinschmid verwebt. Jeder Auftritt der weisen Männer rechtfertigt deren nicht gerade bescheidenen Bandnamen. Denn Roberscheuten, Sportiello und Breinschmid beherrschen die hohe Kunst, musikalische Perfektion und unbändiges Vergnügen zu einem Fest des guten alten, aber nie altbackenen Swing zu vereinen.

Aktuelles Album:
Jukebox – Eigenverlag
Sitzplatzreservierung

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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
21. Mär
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Pasadena Roof Orchestra
Duncan Galloway (voc), Dave Ford (tp), Mally Baxter (tp), Rory Ingham (tb), Olly Wilby (ts, cl), Robert Fowler (as, bs, cl), Dai Pritchard Alto (as, cl), Bernard Flegar (dr), Dave Berry (b, sousaphone), Tom Langham (g, bj), Sam Watts (p)
Kartenreservierungen sind außerdem über den Audi-Ticketshop möglich.
Pasadena Roof Orchestra (F: PRO-Archiv)
Pasadena Roof Orchestra (F: PRO-Archiv)

Kaum zu glauben, aber wahr: Seit nun mehr 55 Jahren zieht das Pasadena Roof Orchestra Fans mehrerer Generationen in seinen Bann. Seit seiner Gründung gilt das stilsichere und populäre Swing Orchester von den britischen Inseln als Inbegriff von Eleganz, Stil und Klasse. Und es steht exemplarisch für ein Swing-Revival, das längst alle Teile der populären Musik erfasst hat. Die „Pasadenas“ sind längst so etwas wie das Original dieses Revivals. Eine perfekte Entertainment- und Dance-Party-Maschine, die formvollendet das originäre 1920er-Jahre-Feeling in die Gegenwart transportiert, handwerklich brillant dargeboten, aufwühlend und von unvergleichlichem musikalischem Witz. Gegründet wurde das Ensemble 1969, als man noch hoffte, die Mondlandung möge gelingen, und zum Telefonieren in die Telefonzelle an der Straßenecke ging. Ein Dachbodenfund bescherte dem Bäckermeister und späteren Gründer des PRO, John Arthy, über 1000 Tanzarrangements aus den 1920er und 1930er Jahren: das Kapital des Ensembles. Über die folgenden Jahrzehnte übernahm das Pasadena Roof Orchestra die Aufgabe, den Swing vor dem drohenden Exitus zu retten, aufzupäppeln und zu neuer Blüte zu führen, sei es in Tourneen mit Robbie Williams oder Bryan Ferry. Im März kommt das elfköpfige Ensemble um den heutigen Bandleader und samtweichen Meister-Crooner Duncan Galloway zum inzwischen fünften Mal ins Audi Forum Ingolstadt. Auch hierzulande ist es inzwischen ein echter Dauerbrenner!


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

22. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Frank Wingold Trio
Frank Wingold (g), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)
Frank Wingold (F: Wingold-Archiv)
Frank Wingold (F: Wingold-Archiv)

Achtung! Wer mit einem der begehrtesten Rhythmusduos der Republik zusammenspielt, der muss wirklich etwas auf dem Kasten haben. In der Tat ist Frank Wingold kein Gitarrist, der mit normalen Maßstäben zu messen ist. Der Professor an der Musikhochschule Osnabrück tritt liebend gerne solo auf, was jede Menge Mut, Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten voraussetzt. Dass Wingold bei seinem Debüt im Neuburger Birdland die Trioformation wählt, noch dazu mit Hochkarätern wie dem Bassisten Robert Landfermann und dem Schlagzeuger Jonas Burgwinkel, wertet diesen außergewöhnlichen Abend zusätzlich auf. Natürlich entwickelt sich dabei ein Fest für Gitarren-Afficionados, die gerne auf Finger und Griffbretter starren und immer nur ungläubig den Kopf schütteln. Aber mit etwas Geduld kommen auch „normale“ Hörer hinter den Zauber, den er mit seinen beiden Siebensaitigen – einer Archtop und einer klassischen Konzertgitarre mit Nylonsaiten – entfacht. Wenn das Trio loslegt, dann wirbeln Akkorde, polyphone Passagen oder Arpeggios wie Farbkleckse durch die Luft. Wingold agiert bisweilen wie ein Pianist, hebt die klassischen Rollen zwischen Bass, Melodie und Akkorden völlig auf und ist „einfach nur Frank“ – wie der Titel seines jüngsten Solo-Albums. Oder: Ein Gitarrist, der definitiv über ein Alleinstellungsmerkmal verfügt.

Aktuelles Album:
To Be Frank (Bertold/Cargo)
Sitzplatzreservierung

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23. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Funk, Latin
Jean Philippe Bordier Quartet
Jean Philippe Bordier (g), Guillaume Naud (organ), Pascal Bivalski (vib), Andreas Neubauer (dr)
Jean Philippe Bordier Quartet (F: Bordier-Archiv)
Jean Philippe Bordier Quartet (F: Bordier-Archiv)

Mal kein Saxofon, keine Trompete, kein Bass, auch kein Piano, obwohl im Birdland eines der besten weit und breit steht. Die klassischen Instrumente des Jazz haben diesmal Pause. Dass es trotzdem permanent, wie ein dezenter, hypnotischer Impuls groovt, dafür steht der französische Gitarrist Jean-Philippe Bordier. Vor genau zwei Jahren begeisterte er im Hofapothekenkeller mit einem vor allem in den 1960er Jahren bewährten Rezept, mit dem sein berühmter amerikanischer Kollege Wes Montgomery an der Seite des Organisten Jimmy Smith regelmäßig Clubs zum Brodeln brachte. An seiner Seite bedient mit Guillaume Naud einer der versiertesten Sessionmusiker Europas (unter anderem Partner von Youn Sun Nah) die Orgel. Auf dem Vibrafon setzt Pascal Bivalski, ebenfalls Bandleader eines Quartetts, spannende Kontrapunkte mit seinem melodischen und swingenden Spiel, während der Frankfurter Andreas Neubauer – durch seine Paris-Zeit von 2008 bis 2012 schon ein halber Franzose – am Schlagzeug (unter anderem Biréli Lagrène, Larry Coryell, Barry Finnerty) für die perfekte Time verantwortlich zeichnet. Die vier begeistern mit edlen, süffigen Linien und Melodien, und Jean-Philippe Bordier mit seiner florettartig geführten Klinge aus Blues und Funk. Das ist Entertainment auf allerhöchstem Niveau. En Garde! Allez! Touché!

Aktuelles Album:
Four Is More – Black & Blue Records
Sitzplatzreservierung

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