Programm - September 2019

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen immer zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Wir haben noch Sommerpause, starten aber am 13. September mit Dusko Goykovich’s „Kind Of Blue“ wieder in die neue Konzertsaison.

13. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Dusko Goykovich´s „Kind of Blue“
Dusko Goykovich (tp, flh), Jesse Davis (as), Fulvio Albano (ts), Danny Grissett (p), Vladimir Kostadinovic (dr), Johannes Strasser (b)
Dusko Goykovich (F: Gerd Löser)
Dusko Goykovich (F: Gerd Löser)

Wenn jemand nach dem passenden Synonym für Alterslosigkeit im Jazz sucht, dann stößt er ganz zwangsläufig auf Dusko Goykovich. Seit Jahrzehnten verharrt die Trompetenlegende bei einem gefühlten biologischen Alter von 60, obwohl er in gut einem Monat sage und schreibe seinen 88. Geburtstag feiert. Wer Dusko kennt – und dies sind weiß Gott nicht wenige – der weiß auch, dass er diesen wie alle anderen Jubeltage zuvor am liebsten auf einer Bühne und mit guten Freunden zelebriert. Nach den überwältigenden Erfolgen der Doppelkonzerte zur Saisoneröffnung 2017 und 2018 lädt der Evergreen nun erneut in einen seiner erklärten Lieblingsclubs ein. Der Weltklasse-Trompeter, der mit Größen wie Sonny Rollins, Chet Baker, Dizzy Gillespie, Stan Getz, Gary Burton, Dexter Gordon, Woody Herman oder Gerry Mulligan spielte, präsentiert sich dabei einmal mehr hautnah. Diesmal huldigt der Elder Statesman des Jazz und sein handverlesenes Sextett mit dem Altsaxofonisten Jesse Davis, dem Tenorsaxofonisten Fluvio Albano, dem Pianisten Danny Grissett, dem Drummer Vladimir Kostadinovic und dem Bassisten Johannes Strasser seinem alten Freund Miles Davis und dessen Jahrhundertwerk „Kind Of Blue“. Wieder so ein Festabend des Jazz mit Dusko Goykovich. Und damit jeder teilhaben kann, abermals an zwei Tagen. Ein Muss!

Aktuelles Album:
Re:Bop – Enja 9671 2/Soulfood
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14. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Dusko Goykovich´s „Kind of Blue“
Dusko Goykovich (tp, flh), Jesse Davis (as), Fulvio Albano (ts), Danny Grissett (p), Vladimir Kostadinovic (dr), Johannes Strasser (b)
Danny Grissett (F: Thomas Eder)
Danny Grissett (F: Thomas Eder)

Wenn jemand nach dem passenden Synonym für Alterslosigkeit im Jazz sucht, dann stößt er ganz zwangsläufig auf Dusko Goykovich. Seit Jahrzehnten verharrt die Trompetenlegende bei einem gefühlten biologischen Alter von 60, obwohl er in gut einem Monat sage und schreibe seinen 88. Geburtstag feiert. Wer Dusko kennt – und dies sind weiß Gott nicht wenige – der weiß auch, dass er diesen wie alle anderen Jubeltage zuvor am liebsten auf einer Bühne und mit guten Freunden zelebriert. Nach den überwältigenden Erfolgen der Doppelkonzerte zur Saisoneröffnung 2017 und 2018 lädt der Evergreen nun erneut in einen seiner erklärten Lieblingsclubs ein. Der Weltklasse-Trompeter, der mit Größen wie Sonny Rollins, Chet Baker, Dizzy Gillespie, Stan Getz, Gary Burton, Dexter Gordon, Woody Herman oder Gerry Mulligan spielte, präsentiert sich dabei einmal mehr hautnah. Diesmal huldigt der Elder Statesman des Jazz und sein handverlesenes Sextett mit dem Altsaxofonisten Jesse Davis, dem Tenorsaxofonisten Fluvio Albano, dem Pianisten Danny Grissett, dem Drummer Vladimir Kostadinovic und dem Bassisten Johannes Strasser seinem alten Freund Miles Davis und dessen Jahrhundertwerk „Kind Of Blue“. Wieder so ein Festabend des Jazz mit Dusko Goykovich. Und damit jeder teilhaben kann, abermals an zwei Tagen. Ein Muss!

Aktuelles Album:
Re:Bop – Enja 9671 2/Soulfood
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
19. Sep
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
swingIN Big Band
Oliver Wasilesku (leader, p), Angelina Siegert (voc, g), Harald Kuhn (lead tp, flh), Florian Jechlinger (tp), Norbert Mair (tp), Thomas Schösser (tp), Carita Rigol (tp), Erhard Rigol (tb), Anton Zinsmeister (tb), Günter Blösch (tb), Wolfgang Kübler (btb), Beate Hacker (as), Verena Gutsche (as), Simon Woll (ts), Daniel Schmidt (ts), Matthias Greiter (bs), Rudi Trögl (g), Ulrich Schiekofer (b), Matthias Gutsche (dr)
Angelina Siegert (F: Karl Leitner)
Angelina Siegert (F: Karl Leitner)

Der neue Türöffner in die Jazzsaison im Audi Forum Ingolstadt: Schon zum zweiten Mal bestreitet die swingIN-Big Band das Eröffnungskonzert der ambitionierten Veranstaltungsreihe nach der Sommerpause. Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr rückt das Orchester diesmal die großen Arrangeure der Jazz-Orchester in den Mittelpunkt. Ohne sie geht nichts. Denn die eigentliche Verantwortung für den Stil einer Band liegt beim Leader und seinem Arrangeur. Jeder erkannte Glenn Miller, Duke Ellington, Count Basie oder Benny Goodman schon nach wenigen Takten im Radio. Bei Miller war es der von einer Klarinette angeführte Saxofon-Satz, bei Ellington zeichnete vor allem dessen Notensetzer Billy Strayhorn mit der Erkennungsmelodie für den Wiederkennungswert verantwortlich. Basie beschäftigte viele renommierte Arrangeure wie Neal Hefti, Frank Foster oder Sammy Nestico, während Goodman seine Reputation als „King Of Swing“ vor allem Fletcher Henderson verdankte. Die swingIN-Big Band, ein Sammelbecken der besten Musiker der Region, befindet sich auf einem ähnlich guten Weg, in kurzer Zeit ebenfalls eine unverkennbare Handschrift zu entwickeln. Dank der stilistischen Offenheit und Risikobereitschaft der Mitglieder sowie ihrer enorme Kreativität ist sie in und um Ingolstadt längst mehr als ein Geheimtipp.

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20. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Charly Antolini „Groovin´ Hard Jazzquintet“
Charly Antolini (dr, leader), Sam Hylton (p), Florian Riedl (as, ts), Angela Avestisjan (tp), Rocky Knauer (b)
Charly Antolini (F: Frank Matthey)
Charly Antolini (F: Frank Matthey)

„Groovin‘ Hard“ verspricht die Schweizer Schlagzeug-Legende Charly Antolini für sein neues Quintett und das Konzert dieses Abends. Und das bedeutet unmissverständlich: Swingen, bis der Arzt kommt! Dass dieser unwiderstehliche Rhythmus in erster Linie vom Drumset ausgeht, weiß der mittlerweile 82-jährige Jungspund zur Genüge. Antolini, der im Lauf seiner Karriere mit Legenden wie Benny Goodman, Roy Eldridge, Earl „Father“ Hines, Buddy de Franco, Jimmy Giuffre, Dusko Goykovich, Art Farmer, Baden Powell, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Oliver Nelson, Max Greger und Erwin Lehn spielte sowie mit seinem Album „Knock Out“ Maßstäbe in Sachen modernes Schlagzeugspiel setzte, erweist sich auch in diesem speziellen Kontext als hochtouriger Swing-Motor. Trotz aller Intensität: Die Schlagzeug-Legende agiert auch nach über 60 Jahren ungeheuer präzise. Angetrieben durch seine Energie entfalten der farbig phrasierende Alt- und Tenorsaxofonist Florian Riedl, Trompeterin Angela Avestisjan, Pianist Sam Hylton sowie Bass-Instanz Rocky Knauer ihre besten Seiten. Die Devise kann also nur lauten: Anschnallen und die urwüchsige Kraft und Dynamik von Charly Antolinis „Groovin Hard Jazzquintet“ einfach genießen. Ein Konzert, das große Unterhaltung garantiert.

Aktuelles Album:
Groove Merchant – Skinfire 142015
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21. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Gary Smulyan – Ralph Moore Quintet
Gary Smulyan (bs), Ralph Moore (ts), Olivier Hutman (p), Stephan Kurmann (b), Bernd Reiter (dr)
Gary Smulyan (F: Birdland-Archiv)
Gary Smulyan (F: Birdland-Archiv)

Ein Baritonsaxofon in natura zu hören, seine ganze Urgewalt, seinen vibrierenden, sonoren Sound zu spüren, das gehört selbst in einem Jazzclub wie dem Neuburger „Birdland“ eher zu den Ausnahmen. Eingefleischte Fans erinnern sich noch an einen der letzten Auftritte des legendären Gerry Mulligan 1993. Ansonsten lässt sich die Zahl der Baritonsaxofonisten, die seither dort auf die Bühne gingen, an einer Hand abzählen. Gary Smulyan gehört noch nicht dazu, obwohl ihn das Fachmagazin „Down Beat“ regelmäßig an die Spitze der Instrumenten-Rangliste wählt. Im Laufe seiner Karriere ließ der 63-Jährige sein Horn bei Woody Herman, Dizzy Gillespie, Stan Getz, Chick Corea, Ray Charles, B.B. King oder Diana Ross brummen. Er und der grandiose, aus London stammende und heute in New York lebende Tenorsaxofonist Ralph Moore (Horace Silver, Kenny Barron, Ray Brown, Roy Haynes) kommen nach ihrem umjubelten Konzert im Mai vergangenen Jahres jetzt wieder in den Keller unter der Hofapotheke. Mit dabei ist exakt dieselbe Besetzung, die den Jazzclub auch damals zum Vibrieren brachte: Olivier Hutman agiert am Piano, Stephan Kurmann bedient den Bass und Neuburg-Stammgast Bernd Reiter sitzt abermals hinterm Drumset. So klingt der Jazz, wenn fünf ausgewiesene Könner ihre kreativen Kräfte bündeln.

Aktuelles Album:
Alternative Contrafacts (Smulyan) – Steeplechase SCCD 31844
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27. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Noah Preminger Quartet
Noah Preminger (ts), Jason Palmer (tp), Kim Cass (b), Dan Weiss (dr)
Noah Preminger (F: Jimmy Katz)
Noah Preminger (F: Jimmy Katz)

Es geht um Talente. Gibt es einen Königsweg, um diese zu entdecken, gerade in Zeiten, da die CD angeblich schon längst beerdigt ist und nur mehr arrivierte Stars das Publikum anlocken? Alfred Lion und Francis Wolff, die Gründer des Kultlabels Blue Note, hätten sicherlich mehr als nur ein Ohr an den 32-jährigen amerikanischen Ausnahme-Tenorsaxofonisten Noah Preminger verloren. Seit Jahren besticht das Spiel des in Brooklyn geborenen Musikers durch seine ungewöhnlich reife Prägnanz und seine enorme Ideenvielfalt, während Premingers klavierloses Quartett mit verblüffender reduktionistischer Klarheit kontert. Jede der nach allen Seiten offenen Originalkompositionen scheint zu atmen, getragen von einem dezent blueslastigen Puls von Drummer Dan Weiss sowie Bassist Kim Cass. Der Tenorist entfaltet seinen sensiblen, anpassungsfähigen Ton, seine feinen Schattierungen unaufdringlich, aber wirkungsvoll. Ein weiterer Hoffnungsträger in der Band könnte auch Trompeter Jason Palmer sein, der mit großem erzählerischem Gestus und spielerischer Virtuosität sogar Partner Preminger noch eine Idee heller strahlen lässt. Wer also Talente entdecken möchte, die vielleicht morgen schon weltberühmt sein könnten, der muss nur in den Neuburger Hofapothekenkeller kommen.

Aktuelles Album:
After Life – Criss Cross 1404/Harmonia Mundi
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28. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Randy Ingram Trio
Randy Ingram (p), Drew Gress (b), Jochen Rückert (dr)
Art Of Piano 211
Randy Ingram (F: Ichiro Suzuki)
Randy Ingram (F: Ichiro Suzuki)

Das ewige Spiel mit den schwarz-weißen Tasten: Wer glaubt, dabei noch etwas entdecken zu können, das noch nie so gespielt wurde, bei dem sind Enttäuschungen unvermeidlich. Vielleicht wäre es ratsam, einmal nach Protagonisten Ausschau zu halten, die einen völlig anderen Ansatz suchen. Wie Randy Ingram, dieser hochbegabte Pianist, den die „New York Times“ wegen seines „unglaublichen Gespürs für zeitgenössische Harmonien und schnittige rhythmische Sensibilität“ preist, während ihn die „Jazz Times“ schlicht einen „begnadeten Musiker“ nennt. Ursprünglich aus dem Sonnenstaat Kalifornien stammend, besuchte Ingram das New England Conservatory of Music und zog anschließend in das energetische Brooklyn, dort wo angeblich immer noch der Puls des Jazz schlägt. Dabei spielte er an der Seite von legendären Musikern wie John Patitucci, Benny Maupin, Tierney Sutton, Kendrick Scott oder Billy Higgins. Wenn Ingram die Finger in die Tasten legt, dann erlaubt er einen intimen Blick auf sein Innerstes. Im Trio mit der Bass-Instanz Drew Gress, der ebenso wie der deutsche Schlagzeuger Jochen Rückert schon unzählige Male im Neuburger „Birdland“ gastierte, besticht er durch seinen kristallinen Klang, der sich in unendliche musikalische Weiten erstreckt. Das Publikum erwartet ein sinnlich-virtuoses Aha-Erlebnis.

Aktuelles Album:
The Wandering – Sunnyside SSC 1470/Good ToGo
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