Programm - September 2020

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen wegen der geltenden Abstandsregeln leider nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Liebe Jazzfreundinnen und -freunde,

wegen der zur Zeit geltenden Abstandsregeln können wir nur eine geringere Platzanzahl als zu „normalen“ Zeiten in unserem Jazzkeller zur Verfügung stellen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Ihr
Birdland Jazz Club

 

11. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Scott Hamilton Quartet
Scott Hamilton (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Michael Keul (dr)
Scott Hamilton (F: Gerd Löser)
Scott Hamilton (F: Gerd Löser)

Den amerikanischen Wunder-Tenorsaxofonist Scott Hamilton live auf der Bühne zu erleben, ist vor allem für Fans des gepflegt swingenden Mainstream-Jazz ein unvergessliches Erlebnis. Nun kommt der 65-Jährige zum vierten Mal ins Neuburger „Birdland“ und erweist sich damit quasi als Türöffner für die Fans nach dem Corona bedingten Lockdown im März. Hamilton, den viele als den legitimen Nachfolger solcher Sax-Giganten wie Coleman Hawkins oder Ben Webster bezeichnen, will gerade in Zeiten, in denen alles zwanghaft anders, hip und neu klingen muss, ein klares und überzeugendes Plädoyer für die Schönheit, Kraft und Eleganz des „alten“ Jazz dagegenstellen. Mit seiner Erfahrung muss das einfach gelingen: In vier Jahrzehnten im Business zog er unter anderem gemeinsam mit Roy Eldridge, Gerry Mulligan, Charlie Byrd, Red Norvo oder Benny Goodman am selben musikalischen Strang. Der mit reichem Ideenfluss und enormer Gestaltungskraft gesegnete Tenorist gilt als Meister der Balladen. Mit bärenstarken Partnern wie dem Pianisten Bernhard Pichl, dem Bassisten Rudi Engl und dem Schlagzeuger Michael Keul bastelt Scott Hamilton erfolgreich an einer Rehabilitation eines zu Unrecht aus der Mode geratenen Zaubers. Der perfekte Wiederbeginn nach einer überlangen Pause!

Aktuelles Album:
Street Of Dreams – Blau Records 025


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

12. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Scott Hamilton Quartet
Scott Hamilton (ts), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b), Michael Keul (dr)
Scott Hamilton (F: Gerd Löser)
Scott Hamilton (F: Gerd Löser)

Den amerikanischen Wunder-Tenorsaxofonist Scott Hamilton live auf der Bühne zu erleben, ist vor allem für Fans des gepflegt swingenden Mainstream-Jazz ein unvergessliches Erlebnis. Nun kommt der 65-Jährige zum vierten Mal ins Neuburger „Birdland“ und erweist sich damit quasi als Türöffner für die Fans nach dem Corona bedingten Lockdown im März. Hamilton, den viele als den legitimen Nachfolger solcher Sax-Giganten wie Coleman Hawkins oder Ben Webster bezeichnen, will gerade in Zeiten, in denen alles zwanghaft anders, hip und neu klingen muss, ein klares und überzeugendes Plädoyer für die Schönheit, Kraft und Eleganz des „alten“ Jazz dagegenstellen. Mit seiner Erfahrung muss das einfach gelingen: In vier Jahrzehnten im Business zog er unter anderem gemeinsam mit Roy Eldridge, Gerry Mulligan, Charlie Byrd, Red Norvo oder Benny Goodman am selben musikalischen Strang. Der mit reichem Ideenfluss und enormer Gestaltungskraft gesegnete Tenorist gilt als Meister der Balladen. Mit bärenstarken Partnern wie dem Pianisten Bernhard Pichl, dem Bassisten Rudi Engl und dem Schlagzeuger Michael Keul bastelt Scott Hamilton erfolgreich an einer Rehabilitation eines zu Unrecht aus der Mode geratenen Zaubers. Der perfekte Wiederbeginn nach einer überlangen Pause!

Aktuelles Album:
Street Of Dreams – Blau Records 025


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
17. Sep
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Albie Donnelly’s Supercharge
Albie Donnelly (lead, voc, ts), Thorsten "Bonefunk" Heitzmann (tb, voc), Jürgen "Big Jay" Wieching: (bs,voc), Andre Tolba (g), Vocals Sascha Kühn (keys), Bolle Diekmann (b), Uwe "Rocky" Petersen (dr)
Albie Donnelly (F: Gerd Löser)
Albie Donnelly (F: Gerd Löser)

Itʼs Party time again! Nachdem sein im April geplantes Gastspiel im Audi Forum Ingolstadt wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, schickt Albie Donnelly mit fünf Monaten Verspätung endlich wieder ein Bündel knackiger Bläser, gepfefferte Riffs und seine unverwechselbare Stimme über die Rampe. Kurzum: Er kehrt mit seiner legendären Formation Supercharge zurück. Der Mann mit der polierten Glatze, dem Rauschebart, der Sonnenbrille, der Reibeisenstimme und dem unverwechselbaren Sax-Sound stammt aus Liverpool, der Herkunftsstadt der Beatles, startete als Studiomusiker an der Seite der Boomtown Rats und heizte mit Supercharge für Topacts wie Queen, Fats Domino, B. B. King oder Chuck Berry ein. Im Audi Forum Ingolstadt gilt Albie seit vielen Jahren als Garant für ebenso kurzweilige wie musikalisch durchaus vielfältige Abende. Diesmal will der 71-Jährige mit dem Posaunisten Thorsten „Bonefunk“ Heitzmann, dem Baritonsaxofonisten Jürgen „Big Jay“ Wieching, dem Gitarristen André Tolba, dem Organisten Sascha Kühn, dem Bassisten Bolle Dieckmann und Drummer Uwe „Rocky“ Petersen ein richtiges „Fass“ aufmachen, in dem funkige Themen oder Jazz angehauchte Tunes manch dezenten Knalleffekt erzeugen. Nach 40 Jahren „on the road“ verkörpert die deutsche Formation mit ihrem britischen Chef das exakte Gegenstück zu einer Rentnercombo. Mr. Supercharge steht auch 2020 immer noch als wandelndes Synonym für Coolness, knackige Musik und allerfeinste Show.


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

18. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Latin, Mainstream
Marialy Pacheco Solo
Marialy Pacheco (p)
Art Of Piano 218
Marialy Pacheco (F: Frank Matthey)
Marialy Pacheco (F: Frank Matthey)

Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch: Ihr Debütalbum produzierte die kubanische Pianistin Marialy Pacheco gleich mit Roberto Fonseca, dem Klavierspieler des legendären Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club). 2012 wurde sie als erste Frau überhaupt mit dem Montreux Jazzfestival Award ausgezeichnet. Denn obwohl Marialy Pachecos Begeisterung für Ruben Gonzales, Oscar Peterson und Keith Jarrett zwischen allen Läufen und Akkorden hindurchschimmert, zaubert sie etwas bislang noch nie Gehörtes aus der Klaviatur. Es gleicht einer Mischung aus traditioneller kubanischer Musik, afro-kubanischen Rhythmen und zeitgenössischem Jazz; erregend, sinnlich und eine Verbeugung vor den großen musikalischen Werten ihrer Heimat. Selbstbewusst nimmt sich Pacheco der Werke bedeutender Komponisten wie Eliseo Grenet, Felipe Rosario Goyco und Antonio María Romeu an. Nach Konzerten mit dem Trompeter Joo Kraus und ihrem kubanischen Tastenkollegen Omar Sosa im Ingolstädter Audi Forum gastiert sie nun erstmals solo im Hofapothekenkeller. Und jeder spürt dabei schon nach wenigen Tönen, warum sie immer wieder betont, „dass meine Musik von Herzen kommt. Sie ist der einzige Weg, wie ich mich wirklich ausdrücken kann.“ Ein Klangerlebnis auf 88 Tasten!

Aktuelles Album:
Danzón Cubano NCD4213 – Neuklang/Inakustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

19. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Ellington Now!
Michael Hornstein (as), Oliver Hahn (p)
Michael Hornstein, Oliver Hahn (F: Birdland-Archiv)
Michael Hornstein, Oliver Hahn (F: Birdland-Archiv)

Edward Kennedy „Duke“ Ellington war mehr als nur ein Orchesterleiter. Die Charakteristik von Joachim Ernst Behrendt, dem Nestor des deutschen Jazz-Journalismus, unterstreicht seine immense Bedeutung: „Ellington war und ist genauso wichtig für die Kunst des 20. Jahrhunderts wie Strawinsky oder Schönberg, wie Picasso oder Kandinsky, wie James Joyce oder Proust oder Kafka.“ Wenn sich nun zwei Musiker an das Erbe des Duke wagen, so wirkt das auf den ersten Blick wie Anmaßung oder billige Trittbrettfahrerei. Doch der Altsaxofonist Michael Hornstein und der Pianist Oliver Hahn spielen nicht einfach nur Titel wie „Chelsea Bridge“, „In A Sentimental Mood“ oder „Caravan“, sie hauchen ihnen neues Leben ein. Dies liegt vor allem an ihrer Vertrautheit, die einen hochvirtuosen Drahtseilakt zwischen Reibung und Auflösung, Unisono und Polyphonie, Leichtigkeit und Meditation ermöglicht. Beide wissen ganz genau, wo die Töne und Pausen sitzen müssen. Hornsteins Alto erklang unter anderem für Udo Lindenberg, Gary Peacock, Bob Dorough oder Billy Hart, während Hahn die Tasten bei Slash und Monserrat Caballé, Candy Dulfer, Ennio Morricone, Klaus Doldinger, Robben Ford, Bonnie Tyler oder Rainhard Fendrich drückte. Ein intimes wie berauschendes Denkmal für einen der größten Musiker der Geschichte.

Aktuelles Album:
Ellington Now! – iGrooveNext.com


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

25. Sep
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Sinti-Swing
Gismo Graf Trio feat. Angelo Debarre
Gismo Graf (g), Angelo Debarre (g), Joschi Graf (g), Joel Locher (b)
Gismo Graf (F: Birdland-Archiv)
Gismo Graf (F: Birdland-Archiv)

Er gilt als Shootingstar des Gypsy Jazz. Sein Ziel: zu beweisen, dass „seine“ Musik weit mehr sein kann, als nur eine Erscheinung am Rande des großen Jazz-Feldes. Es liegt auf der Hand, dass sich Gismo Graf aus Stuttgart der Tradition Django Reinhardts verpflichtet fühlt. Aber der 27-Jährige wagt ganz bewusst den Schritt über den Horizont des Normierten hinaus, realisiert pausenlos neue Ideen und verarbeitet Einflüsse des Pop, des Rock, des Blues, des Bossa Nova, der Klassik und des Swing in seinen ausdrucksstarken Eigenkompositionen zu einem neuen, grenzüberschreitenden Stil. Sein erklärtes Ziel: einfach anders zu klingen als die zahllosen Gitarrenzupfer des Genres, authentisch zu bleiben und sein Publikum zu jeder Sekunde eines Konzertes mit seiner überbordenden Virtuosität und seinem umwerfenden Charme zu überraschen. Dass Gismo dies bei jedem Konzert, bei jeder CD-Aufnahme vortrefflich gelingt, bescheinigen ihm seit Jahren restlos begeisterte Zuhörer und Kritiker. Als besonderer Gast perfektioniert diesmal der französische Saitenhexer Angelo Debarre das Gipfeltreffen der Gitarren. Begleitet werden beide von Gismos Vater und Mentor Joschi Graf, der an der Rhythmusgitarre durch sein exaktes Timing besticht und einigen Stücken mit seiner schönen warmen Stimme den Feinschliff verleiht, sowie Joel Lochner am Kontrabass.

Aktuelles Album:
A Trioʼs Decade – Edition Collage EC 585-2/Edel


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

26. Sep
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern, Mainstream
Martin Auer Quintet
Martin Auer (tp), Florian Trübsbach (sax), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)
Martin Auer Quintett (F: Birdland-Archiv)
Martin Auer Quintett (F: Birdland-Archiv)

Mit seinem Programm „Kind Of Blue“ sorgte der Berliner Trompeter Martin Auer zuletzt im Januar 2018 für Aufsehen im Birdland. Kaum jemand hatte es in all den Jahren geschafft, den einst von Miles Davis entworfenen Heiligen Gral des Jazz derart unbeschädigt in die Gegenwart zu transportieren. Nur eine von vielen Großtaten, die Auer, Saxofonist Florian Trübsbach, Pianist Jan Eschke, Bassist Andreas Kurz und Drummer Bastian Jütte zu eine der interessantesten Jazzensembles im deutschsprachigen Raum erhoben. Der Trompeter selbst nennt es schlicht Glück, seit vielen Jahren nicht nur mit diesen vier außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten arbeiten zu dürfen, sondern seine Mitstreiter auch zu seinen besten Freunden zu zählen. Seit der Gründung 1995 gelang es dem Quintett, einen ganz eigenen Bandsound zu entwickeln, ohne sich dabei stilistisch festzulegen. Zum 25. Bandjubiläum wählen Auer und Co. nun einen weiteren Meilenstein der Jazzgeschichte: die legendäre Zeit von Louis Armstrongs Hot Five und Hot Seven zwischen 1925 und 1928. Satchmo entfernte sich damals als Erster vom Kollektivsound und räumte den Soli seiner Mitspieler mehr Raum ein. Das MAQ hat einige dieser Werke kunstvoll restauriert und in die Gegenwart transferiert, ohne sie ihrer traditionellen Wurzeln zu berauben. Ein hochspannendes Klangerlebnis!

Aktuelles Album:
Our Kind Of Blue – Laika 3510316.2/Rough Trade
Sitzplatzreservierung

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