Programm - Oktober 2021

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen wegen der geltenden Abstandsregeln leider nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Liebe Jazzfreundinnen und -freunde,

aktuell gelten für Konzertbesucher/innen im Jazzkeller die 3G-Regeln.

Wichtiger Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können künftig ausschließlich direkt über die Audi-Website reserviert werden!

Birdland Jazz Club

 

01. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Oldtime
New Orleans Shakers
Thomas L’Etienne (sax, cl, voc), Jan-Hendrik Ehlers (p), Oliver Karstens (b), Torsten Zwingenberger (dr, perc)
New Orleans Shakers (F: Christa Brockmann)
New Orleans Shakers (F: Christa Brockmann)

Der Berliner Schlagzeuger Torsten Zwingenberger beweist mit den New Orleans Shakers einmal mehr, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause sein kann. Bereits 1977 gründete er zusammen mit Thomas L‘Etienne die Band. Damals wie heute stehen Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz auf dem Programm, Musik, in der Gefühl und einprägsame Simplizität dominieren. Ein Zufall führte die Formation dann 2009 wieder zusammen. Im Sinne der saftig-erotischen Konnotationen des frühen Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist LʻEtienne, dass diese Spielart nur dann authentisch wirkt, wenn sie mit einem gewissen „Schmuddelfaktor“ gespielt wird. Deshalb lässt er Akademismus und Notengeprotze weit hinter sich und geht in melodiensatter Sinnlichkeit auf. Das leicht federnde Swing-Drumming Zwingenbergers sowie die für eine New-Orleans-Band eher unübliche Besetzung mit nur einem Bläser, dafür aber mit dem Pianisten Jan-Henrick Ehlers und dem Bassisten Oliver Karstens, sorgt für moderne, zeitgemäße Interpretationen der alten Klassiker. So wie auch jedes Jahr der Mardi Gras in New Orleans neu erlebt und gelebt wird, so spürt man bei den Konzerten der New Orleans Shakers ihre mitreißende Lust am Leben und an der Veränderung. Ein Tipp für alte und neue Oldtime-Fans.

Aktuelles Album:
Live in Hamburg – Eigenverlag
Sitzplatzreservierung

(Noch 9 verfügbar)
(Noch 8 verfügbar)

02. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Harry Allen & Martin Sasse Trio
Harry Allen (ts), Martin Sasse (p), Markus Schieferdecker (b), Joost van Schaik (dr)
Harry Allen (F: Zapolska)
Harry Allen (F: Zapolska)

Erinnern Sie sich noch an den Mai 2000, als während der Konzertserie der „Rising Stars“ zahlreiche spätere Weltklassemusiker wie Diana Krall oder Esbjörn Svensson unter anderem auch im Neuburger „Birdland“ ihre ersten Gehversuche auf der großen Bühne absolvierten? Einer der jungen, neuen Wilden hieß damals Harry Allen, seines Zeichens Tenorsaxofonist mit einem bewusst „alten“ Ton, der an Ben Webster, den Balladenschmelz eines Lester Young, den Drive von Coleman Hawkins oder die spektakulären Licks eines Zoot Sims erinnerte. Damals war der Mann aus Washington D. C. gerade mal 33 Jahre jung und alles andere, als ein geklontes Relikt aus der Vergangenheit. Dass Allen jetzt, über 20 Jahre später, mit dem famosen Trio des Kölner Pianisten Martin Sasse, dem noch Bassist Markus Schieferdecker und Drummer Joost van Schaik angehören, nach 2019 abermals nach Neuburg zurückkehrt, ist ein ganz besonderer Moment. Mit seinem inzwischen noch einen Tick feineren Gespür für Ästhetik und echten Swing transportiert der hochdekorierte und vielgelobte Bläser die Preziosen seiner großen Vorbilder mitten hinein ins 21. Jahrhundert, ohne dabei in den Verdacht zu geraten, auf dem Nostalgietrip zu reiten. Dieser Tenorist hat eine simple, aber faszinierende Devise: Alles swingt. Wenn man nur will.

Aktuelles Album:
The Bloody Happy Song – GAC Records GAC009
Sitzplatzreservierung

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08. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Crossover
Thomas Doblers New Baroque Trio
Thomas Dobler (vib), Adam Taubitz (v), Miquel Angel Cordero (b)
Im Rahmen der Neuburger Barockkonzerte
New Baroque Trio (F: Birdland-Archiv)
New Baroque Trio (F: Birdland-Archiv)

Was der Schweizer Vibrafonist Thomas Dobler mit seinem neusten Projekt präsentiert, ist keine Kreuzung der beiden Genres Jazz und Barockmusik, wie der Begriff „Crossover“ vermuten lassen könnte. Es handelt sich vielmehr um eine Verschmelzung beider Stile: Eine musikalische Reise durch das barocke Europa und gleichzeitig ein ebenso anspruchsvoller wie begeisternder Diskurs zum Thema Jazz und Barockmusik. Hauptwerke von Johann Sebastian Bach, Philipp Rameau, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Henry Purcell werden in Thomas Doblers Arrangements auf ganz natürliche Weise mit Elementen des Jazz, Pop, Flamenco, brasilianischer und afrokubanischer Musik durchleuchtet. Dann ist das möglicherweise Jazz, möglicherweise aber auch eine neue Kategorie. Auf jeden Fall eine einnehmende Musik, die sich kaum kategorisieren lässt. Das Trio wurde 2014 durch den Violinisten Adam Taubitz, den Cellisten Daniel Pezzotti und Thomas Dobler gegründet. Nach dem frühen Tod von Pezzotti 2017 musste sich die Gruppe neu orientieren. Mit dem Kontrabassisten Miquel Angel Cordero aus Barcelona konnte ein ausgezeichneter und vielseitiger Musiker gewonnen werden, der dem Konzept mehr als gerecht wird.


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

10. Okt
So | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Tango
Pablo Ziegler, Quique Sinesi & Martin Sued
Pablo Ziegler (p), Quique Sinesi (g), Martin Sued (bandoneon)
Pablo Ziegler (F: Gerd Löser)
Pablo Ziegler (F: Gerd Löser)

Ein Tango ist wie ein ganzes Leben: rau und zart, hingebungsvoll und verneinend, voller Sehnsucht und voller Überdruss. All diese Emotionen weben die drei Argentinier Pablo Ziegler, Quique Sinesi und Martin Sued in ihren betörenden Tango. Zusätzlich lenken sie die Musik sanft in Richtung Jazz, virtuos und doch voller Feinsinn und Gefühl. Pablo Ziegler war viele Jahre ein Weggefährte des großen Astor Piazzolla. Heute gilt er als dessen legitimer Nachfolger, wenn es um den Tango Nuevo, den „neuen“ Tango, geht. Deshalb erhielt der 76-Jährige bereits den Latin Grammy. „Birdland“-Stammgäste kennen Zieglers Tango-Lesart schon durch mehrere Gastspiele. Dabei faszinierten er und seine Partner durch federndes, ineinander verschränktes Musizieren, gebrochene, kantige Akkorde, klirrende, zuckende Synkopen, verwirrende Tempowechsel und Improvisationen im Wiegeschritt. Regelmäßig entstehen dabei Momente voller tief empfundener Leidenschaft, knisternder Erregung. Zieglers fliegende Hände erzeugen ein Sommergewitter oder geben der Fragilität von leisem Schneefall in den Anden eine Stimme. Dazu Quique Sinesis intellektuell ordnende Gitarre oder Martin Sueds klagendes, mit jeder Menge Eigenständigkeit gezogenes Bandoneon. Ein sanfter Lufthauch im Nacken, pulsierendes Blut, Hautkontakt, Schweiß. Tango eben!

Aktuelles Album:
Desperate Dance – yellowbird-Enja CD yeb-7755-2/Soulfood
Sitzplatzreservierung

(Noch 7 verfügbar)
(Noch 8 verfügbar)

Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
14. Okt
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Dameronia´s Legacy Allstar Octet
„New York meets Europe“
Jim Rotondi (tp), Dick Oatts (as), Jon Boutellier (ts), Gary Smulyan (bs), Johannes Herrlich (tb), Andrea Pozza (p), Aldo Zunino (b), Bernd Reiter (dr)
Im Rahmen des 11. Birdland Radio Jazz Festivals
Kartenreservierungen sind nur noch direkt über die Audi-Website möglich:
Kartenreservierung
Jim Rotondi (F: Frank Matthey)
Jim Rotondi (F: Frank Matthey)

Endlich, endlich, endlich brechen Musiker eine Lanze für einen der größten Komponisten und Arrangeure der Jazzgeschichte! Denn ohne Tadley Ewing Peake „Tadd“ Dameron hätte es eine ganze Reihe von weltweit populären Standards, die dem Great American Songbook erst seinen Glanz verleihen, überhaupt nicht gegeben. Dameron schrieb für Count Basie, Artie Shaw, Jimmie Lunceford, Dizzy Gillespie, Billy Eckstine oder Sarah Vaughan und leitete als Pianist eigene Gruppen, unter anderem mit John Coltrane. Nun will eine hochkarätig besetzte Allstarband, bestehen aus amerikanischen und europäischen Musikern, dem Meister nachträglich ein klingendes Denkmal bauen.

Das ambitionierte Projekt geht auf die Initiative des österreichischen Schlagzeugers Bernd Reiter zurück, der schon lange die Musik Tadd Damerons mit hochkarätigen Solisten auf die Bühne bringen wollte. Bei seinen New Yorker Freunden Jim Rotondi (Trompete), Dick Oatts (Altsaxofon) und Gary Smulyan (Baritonsaxofon) rannte er mit seiner Idee offene Türen ein. Dazu gesellen sich noch der junge französische Tenorsaxofonist Jon Boutellier (Tenorsax), der deutsche Posaunist Johannes Herrlich, die Italiener Andrea Pozza (Piano) und Aldo Zunino (Bass) sowie natürlich Reiter. Die Acht spielen Original-Arrangements berühmter Stücke von Tadd Dameron wie „If You Could See Me Now“ oder „Hothouse“. Eine echte musikalische Delikatesse!

15. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Joe Wulf Swing Quartet
Joe Wulf (tb, b-tp, voc), Gero Körner (p), Jochen Schaal (b), Bernard Flegar (dr)
Joe Wulf (F: Wulf-Archiv)
Joe Wulf (F: Wulf-Archiv)

Es fühlt sich an wie ein Nach-Hause-Kommen. Die Sinne und der ganze Körper entspannen sich, Erleichterung greift Platz. Jetzt es sich einfach bequem machen und genießen. Klar: Swing gilt immer ein wenig als altmodisch, manche nennen ihn auch „leicht bekömmlich“ und rümpfen verächtlich die Nase. Ja und? Das, was der Posaunist, Bass-Trompeter und Sänger Joe Wulf und sein Freunde Gero Körner (Piano), Jochen Schaal (Bass) und Bernard Flegar (Drums) mit ihrem Swing Quartett regelmäßig bei ihren Konzerten zelebrieren, beschert den Menschen Glücksgefühle, Freude und Zufriedenheit. Wulfs Leidenschaft gehört dem traditionellen Jazz, dem Swing und dem Blues der 1930er und 1940er Jahre. Auf der Bühne erweckt der virtuose Posaunist, der von Jazz-Titanen wie Clark Terry oder Buddy DeFranco in den höchsten Tönen gelobt wurde, sie und andere Legenden dieser Zeit zu neuem Leben. Seine Palette reicht von Louis Armstrong und Glenn Miller bis zu Benny Goodman und Duke Ellington. Vor allem die locker-konzentrierte Art, mit der die muntere Combo das Publikum zu einer Zeitreise durch Stile und Epochen einlädt und es im Geiste in die großen Ballsäle der Swing-Ära mitnimmt, sucht ihresgleichen. Die perfekte Kombination von Entertainment, Virtuosität und Leidenschaft, garantiert mit eingebautem Wippfaktor.

Aktuelles Album:
Live At The Stellwerk 2 – JW 190664
Sitzplatzreservierung

(Noch 3 verfügbar)
(Noch 8 verfügbar)

16. Okt
Sa | 19:00 Uhr | EUR 0,- / 0,- |
Wort – Klang – Bild
„JLo Quartett“
Jens Lohe (p), Christof Zoelch (sax), Michael Harnoß (b), Tom Peroutka (dr)

„Just Friends“
Sonja Auer-Strobl (voc), Alois Weber (p), John Grund (g), Norbert Knoblach, (g), Richard Iberle (b), Günter Haunschild (dr)

„Die Seemänner“
Manfred See (b), Bernhard Reitberger (perc), Sven Wittig (sax), Steffen Mayer (p)
ab 19.00 Uhr bis 23.00 Uhr
JLo Quartett<br>Just Friends<br>Die Seemänner<br>(F: Birdland-Archiv)
JLo Quartett
Just Friends
Die Seemänner
(F: Birdland-Archiv)

WortKlangBild, auch die „lange Nacht der Museen“ genannt, ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung der Stadt Neuburg. Heuer laden 22 Veranstaltungsorte in der Altstadt zu einem sehr vielfältigen Progamm ein. Der Birdland Jazz Club präsentiert diesmal drei Bands, deren Musikerinnen und Musiker sich über viele Jahre hinweg einen klingenden Namen in und um die Ottheinrichstadt herum erworben haben. Der Eintritt ist wie bei allen anderen Veranstaltungen von WortKlangBild frei.

22. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Noah Preminger Quartet
Noah Preminger (ts), Jason Palmer (tp), Kim Cass (b), Dan Weiss (dr)
Im Rahmen des 11. Birdland Radio Jazz Festival
Noah Preminger (F: Jimmy Katz)
Noah Preminger (F: Jimmy Katz)

Gibt es einen Königsweg, um neue Hoffnungsträger im Jazz zu entdecken, gerade in Zeiten, da die CD angeblich schon längst beerdigt ist und nur mehr arrivierte Stars das Publikum anlocken? Alfred Lion und Francis Wolff, die Gründer des Kultlabels Blue Note, hätten sicherlich mehr als nur ein Ohr an den 34-jährigen amerikanischen Ausnahme-Tenorsaxofonisten Noah Preminger verloren, der bereits 2019 sein fulminantes Birdland-Debüt gab. Seit Jahren besticht das Spiel des in Brooklyn geborenen Musikers durch seine ungewöhnlich reife Prägnanz und seine enorme Ideenvielfalt, während Premingers klavierloses Quartett mit verblüffender reduktionistischer Klarheit kontert. Jede der nach allen Seiten offenen Originalkompositionen scheint zu atmen, getragen von einem dezent blueslastigen Puls von Drummer Dan Weiss sowie Bassist Kim Cass. Der Tenorist entfaltet seinen sensiblen, anpassungsfähigen Ton, seine feinen Schattierungen unaufdringlich, aber wirkungsvoll. Ein weiterer Hoffnungsträger in der Band könnte auch Trompeter Jason Palmer sein, der mit großem erzählerischem Gestus und spielerischer Virtuosität sogar Partner Preminger noch eine Idee heller strahlen lässt. Die nächste Chance also, einen der Hoffnungsträger des Jazz für die Zukunft in Neuburg zu entdecken.

Aktuelles Album:
Thunda – Dry Bridge Records
Sitzplatzreservierung

(Noch 17 verfügbar)
(Noch 8 verfügbar)

23. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Rosario Giuliani – Pietro Lussu
„Parker´s Mood 101“
Rosario Giuliani (as), Pietro Lussu (p)
Im Rahmen des 11. Birdland Radio Jazz Festivals
Giuliani - Lussu (F: Jean-Jaques Schaffner)
Giuliani - Lussu (F: Jean-Jaques Schaffner)

Das passt: Ein Altsaxofonist und ein Pianist ehren den größten Bebop-Virtuosen aller Zeiten. Dass Rosario Giuliani seinem erklärten Vorbild Charlie Parker anlässlich dessen 100. Geburtstag – nach dem Corona bedingten Ausfall im Vorjahr mit einem Jahr Verspätung – ein musikalisches Denkmal baut und dazu mit seinem italienischen Landsmann Pietro Lusso auch noch einen Pianisten mitbringt, der problemlos in die Rolle von Parkers Zeitgenossen Jay McShann schlüpfen kann, das verspricht einen Abend voller Genussmomente. Der italienische Star-Altsaxofonist gehört mittlerweile zu den Birdland-Dauergästen und hat sich im bayerischen Jazz-Mekka inzwischen ein Stammpublikum erspielt. Dies liegt nicht zuletzt an seiner verblüffenden Wandelbarkeit, die von lyrisch-impressionistischen Soundgirlanden bis hin zu energetischen Ausbrüchen voller Kraft und Virtuosität reicht. Für den aus dem italienischen Terracina stammenden 54-Jährigen, der in seiner bemerkenswerten Karriere bereits an der Seite von Randy Brecker, Kenny Wheeler, Cedar Walton, Phil Woods, Enrico Rava, Enrico Pieranunzi oder Dado Moroni arbeitete, ist die Hommage auf „Bird“ ein Herzensprojekt. Er und sein 50-jähriger römischer Partner Pietro Lusso setzen dabei auf die magische Wirkkraft unvergesslicher Parker-Nummern sowie ihre individuelle Meisterschaft.

Aktuelles Album:
Love In Translation – Jando VVJ133/Gallileo MC
Sitzplatzreservierung

(Noch 10 verfügbar)
(Noch 12 verfügbar)

29. Okt
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Klassik, Latin, Mainstream
Philippe Loli – Leo Giannola
„Mediterranean Guitar Duo“
Philippe Loli (g), Leo Giannola (g)
Philippe Loli, Leo Giannola (F: Thomas Eder)
Philippe Loli, Leo Giannola (F: Thomas Eder)

Nicht wenigen Kulturinteressierten in der Ottheinrichstadt klingt der Namen Philippe Loli seit fast drei Jahrzehnten wie Musik in ihren Ohren. Der französische Gitarrenvirtuose bereichert vom Beginn der 1990er Jahre an als Dozent die Neuburger Sommerakademie und hinterließ mit zum Teil atemberaubenden Konzerten einen unauslöschlichen Eindruck. Zu Lolis Repertoire zählen die bedeutenden Konzerte der Gitarrenliteratur von Joaquin Rodrigo, Leo Brouwer oder Heitor Villa-Lobos. Auf sein Konto gehen mehr als 20 CD-Einspielungen, darunter die Weltpremiere der „24 caprichos de goya“ von Mario Castelnuovo-Tedesco, aber auch die Kollaboration mit dem Übervater der Jazzgitarre John McLaughlin auf „Time Remembered“, „The Promise“ und „Thieves And Poets“. Philippe Lolis „Concerto Azzurro“ für Gitarre und Streichorchester wurde mit Solisten der Mailänder Scala aufgeführt, ebenso wie 2004 sein „Four Winds Concerto“. Nun kehrt der Professor am Musikkonservatorium in Monaco zum zweiten Mal nach 2017 mit dem Jazzgitarristen Leo Giannola nach Neuburg zurück. Die beiden bearbeiten das Territorium des Latin-Jazz, des Swing und der eingängigen Songs, schwelgen dabei in höchster Virtuosität und verneigen sich mithilfe von Lolis eigenen Kompositionen vor der mediterranen Leichtigkeit des akustischen Vortrags.

Aktuelles Album:
Blue Verde (Eigenverlag)
Sitzplatzreservierung

(Noch 20 verfügbar)
(Noch 8 verfügbar)

30. Okt
Sa | 20:30 Uhr | EUR 15,- / 10,- | Mainstream
Straight Ahead Quartet
Oliver Wasilesku (p), Christof Zoelch (ts), Ulrich Schiekofer (b), Tom Diewock (dr)
Jazz aus der Region
Oliver Wasilesku (F: Inge Wasilesku)
Oliver Wasilesku (F: Inge Wasilesku)

Die Konzerte des Neuburger Pianisten und Musikschulleiters Oliver Wasilesku im Hofapothekenkeller gehören inzwischen zu den Highlights der ambitionierten Reihe „Jazz aus der Region“, mit der der Birdland Jazzclub Jazzmusikerinnen und –musikern aus Neuburg, Ingolstadt und Umgebung, die Chance gibt, auf einer der wichtigsten Bühnen des europäischen Jazz ihr Können zu zeigen. Wasilesku garantierte bei jedem seiner bisherigen Konzerte für ein ausverkauftes Haus sowie einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. In der Tat liegt ein enormer Reifeprozess hinter dem Steinway-Jazzförderpreisträger. Mit dem Schlagzeuger Tom Diewock, 2004 in Ingolstadt mit dem Jazzförderpreis ausgezeichnet, sowie den beiden Eichstättern Christof Zoelch (Saxofon) und Ulrich Schiekofer (Kontrabass) hat Wasilesku nun das Straight Ahead Quartett formiert, das fest in der Tradition verwurzelt bleibt, aber dennoch immer wieder über den Tellerrand hinausblickt. Im Vordergrund steht das Zusammenspiel, ein ausgewogener Bandklang, dem sich jeder unterordnet und der den Mitspielern genügend Raum gibt. Auf den Notenblättern finden sich Originals und Standards, aber auch die eine oder andere jazztaugliche Nummer aus dem Bereich der Popmusik hat es in das Repertoire der Formation geschafft. Verboten ist dagegen Langeweile jedweder Art. Jedes Stück wird neu gedacht und erhält seine ureigene Prägung.


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.