Programm - Mai 2022

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Liebe Jazzfreundinnen und -freunde,

aktuell beginnen die Konzerte im Jazzkeller um 20.30 Uhr!

Wichtiger Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können nur noch direkt über die Audi-Website reserviert werden!

06. Mai
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
The Canadian Jazz Collective
Kirk MacDonald (ts), Derrick Gardner (tp), Virginia MacDonald (cl), Lorne Lofsky (g), Fabio Miano (p), Neil Swainson (b), Bernd Reiter (dr)
Derrick Gardner (F: CJC-Archiv)
Derrick Gardner (F: CJC-Archiv)

Was fällt uns bei Kanada ein? Ahornsirup, große Wälder, mehr Seen als der Rest der Welt zusammen, Elche, Bären und Eishockey. Aber Jazz? Wer bis dato nicht die Lupe zur Hand nahm, der konnte dieses zarte, eigentlich landesuntypische Pflänzchen fast übersehen. Aber, doch: Es gibt sie, die kanadischen Jazzmusiker. Einige der besten von ihnen wagen nun den Sprung über den großen Teich, um auch den Europäern zu beweisen, dass sie ihren Kollegen aus dem großen Nachbarland in nichts nachstehen. Das Canadian Jazz Collective bündelt die Kreativkräfte dieser Musikrichtung in einer noch relativ jungen Band. Das Flaggschiff des kanadischen Jazz wird von den drei Ensembleleitern Kirk MacDonald (Saxofon), Derrick Gardner (Trompeter) und Lorne Lofsky (Gitarrist) gesteuert, wobei ein jeder auch noch seine eigenen Kompositionen beisteuert. Mit dabei sind ferner die Klarinettistin Virginia MacDonald, Bassist Neil Swainson, Pianist Brian Dickinson und als einziges zumindest musikalisch „eingebürgertes“ Bandmitglied der in Neuburg bestens bekannter österreichische Drummer Bernd Reiter. Ziel des Kollektivs ist es, eine original kanadische Tonsprache erkennbar werden zu lassen und auch die Fans im Neuburger Birdland davon gefangen zu nehmen. Bei so viel geballter Kreativität dürfte dies nicht allzu schwer fallen.

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

07. Mai
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Maciej Obara Quartet
Maciej Obara (sax), Dominik Wania (p), Ole Morten Vaagan (b), Gard Nilssen (dr)
Maciej Obara Quartet (F: Urszula Tarasiewicz)
Maciej Obara Quartet (F: Urszula Tarasiewicz)

Musik der Nachtschweife, Klänge als fallende Schatten, spielendes, schimmerndes Licht, tröstende Ungewissheit. Der polnische Altsaxofonist Maciej Obara und seine Mitzauberer – der Pianist Dominik Wania, Bassist Ole Morten Vågan und Schlagzeuger Gard Nilssen – wandeln auf den Kämmen der Nacht, schreiten durch Schichten des Dunkel, fangen flirrende Pulse aus dem Nichts, ergehen sich tapsend im Somnambulen, landen auf mondbeschienenen Lichtungen und tanzen mit den Hexen auf der Ohrenweide. Das preisgekrönte polnisch-norwegische Quartett ist in den zurückliegenden zehn Jahren über viel Spielpraxis zu einer bestechenden Verdichtung von glühend lyrischer Klangqualität im Wechselspiel mit raueren Temperamentlagen gelangt; in einem Klangbild voll sublimer innerer Spannung, offenen Ausbruchstellen und schwelender wie auch flammender Ränder. Wo liegen die Ursprünge dieser unvergleichlichen Musik, dieses Gänsehaut-Tons des 39-Jährigen? Natürlich von seinem großen Landsmann Tomasz Stanko, in dessen Band Obara sein ästhetisches Rüstzeug erhielt, aber auch von seiner Geduld, einfach auf den richtigen Moment warten zu können. Dieser scheint jetzt tatsächlich gekommen. Das Konzert verspricht einen Hörgenuss, nicht bloß für mitternächtliche Stunden.

Aktuelles Album:
Three Crowns – ECM/Universal

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

13. Mai
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Tango, Mainstream
Urgentango Trio
Emilio Solla (p), Rodrigo G. Pahlen (harm), Antonino Restuccia (b)
Emilio Solla (F: Joan Carlez Abelenda)
Emilio Solla (F: Joan Carlez Abelenda)

Die Kombination Tango und Jazz kann im Neuburger Birdland auf eine lange Tradition zurückblicken. Begeisterte zuletzt immer wieder der Pianist Pablo Ziegler und der Gitarrist Quique Sinesi mit wechselnden Formationen das Publikum, so kommt jetzt mit dem Urgentango Trio des Pianisten Emilio Solla, des chromatischen Mundharmonika-Virtuosen Rodrigo G. Pahlen sowie des Bassisten Antonio Restuccia eine neue, spektakuläre Kombo in die Katakomben des Hofapothekenkellers. Die Darbietung der drei bewegt sich exakt auf der Schnittstelle von Modern-Jazz-Klassikern wie „Sonny“ von John Coltrane, „Antonia“ von Pat Metheny, „Segment“ von Charlie Parker sowie den Milongas und Tangos aus den Werken Astor Piazzollas. Dabei gelingt es dem Urgentango Trio, die Stile kunstvoll miteinander zu verschmelzen und eine bis dato selten gehörte, faszinierende Klangwelt zu erschaffen. Rodrigo G. Pahlen, Emilio Solla – beide hochdekorierte Instrumentalisten und Komponisten (Grammy, MEC Award) – und Antonio Restuccia vermitteln ihrem Publikum eine Vorstellung davon, was entstehen könnte, wenn man Jazzmusiker dazu einlädt, für einen Abend lang einen Tangoclub zu übernehmen. Weder die Jazz-Fans noch die reinen Tangotänzer würden dabei enttäuscht nach Hause gehen.

Aktuelles Album:
Urgentango – Fresh Sound/Fenn

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

14. Mai
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Joe Haider Sextett
Joe Haider (p), Daniel Noesig (tp), Heinz von Hermann (ts,fl), Johannes Herrlich (tb), Raffaele Bossard (b), Claudio Strüby (dr)
Joe Haider (F: Frank Matthey)
Joe Haider (F: Frank Matthey)

Eigentlich wähnten ihn viele schon längst im musikalischen Austrag. Ein bisschen die Seele in seiner Wahlheimat Schweiz baumeln lassen, das Leben genießen. Dabei ist Joe Haider unvermindert aktiv, unruhig, umtriebig, kreativ und mit inzwischen 86 Jahren – so scheint es – mehr denn je. Bester Beweis für diese unverstellte Kreativität und Freude am „echten“ Jazz ist sein Sextett. Das Programm der Combo offenbart zum wiederholten Mal eine Seite des längst legendären Pianisten, die seine Ausnahmestellung deutlich unterstreicht. Mit einem Sextett aus drei Generationen mit dem Tenorsaxofonisten/Flötisten Heinz von Herrmann, dem Posaunisten Johannes Herrlich, dem Trompeter Daniel Noesig, dem Bassisten Raffaele Bossard und dem Schlagzeuger Cladio Strüby betreibt der alte Brummbär eine Standortbestimmung auf der Zielgerade seines Lebens und eine Rückschau. Dabei umfasst das Repertoire die gesamte Palette vom launigen Jazzwalzer über virile Hardbop-Wühler bis hin zu feinen Balladen. Das Erstaunliche ist jedoch die Energie, mit der Alt und Jung ihren Job verrichten. Ein zeitlos ästhetisches, famos swingendes und bemerkenswert vitales Konzert von einem Original, das es in dieser Kantigkeit, Authentizität und Klasse nun noch ganz selten gibt. Haider pur!

Aktuelles Album:
Maria Magdalena – Double Moon/In

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

15. Mai
So | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Roberta Gambarini Quartet
Roberta Gambarini (voc), Kirk Lightsey (p), Daryll Hall (b), Mario Gonzi (dr)
Roberta Gambarini (F: Thomas Eder)
Roberta Gambarini (F: Thomas Eder)

Es gibt eine Reihe neuer Stimmen, die seit geraumer Zeit den Jazz bereichern. Eine überragt jedoch nach wie vor alle: die von Roberta Gambarini. Wer diese Musik liebt und die be- wie verzaubernde Italienerin vor allem im März 2007 auf der Bühne des Neuburger „Birdlands“ und im Oktober 2016 im Audi Forum Ingolstadt erlebt hat, der weiß, warum Paul Kuhn zeitlebens davon schwärmte, noch nie während seiner langen Karriere eine solche Sängerin begleitet zu haben. „Sie erinnert mich an die junge Ella Fitzgerald!“ Paulchen musste es wissen. Und er befand sich in guter Gesellschaft. Für ihr Debütalbum „Easy To Love“ wurde das aus Turin stammende Ausnahmetalent 2006 für den Grammy nominiert. Stars wie Hank Jones, Clark Terry, Herbie Hancock, Slide Hampton, Roy Hargrove oder aktuell der unwiderstehlich swingende Pianist Kirk Lightsey, Daryl Hall am Bass und Drummer Mario Gonzi reißen sich darum, mit der in New York lebenden Gambarini zu spielen. Denn die Frau hat den Swing, die ganze Seele des Jazz, eine Stimme, die mit ihrer Spannweite vom Rotkehlchen über das klare Blau eines Frühlingstages bis zum tiefen Alt der Primadonna reicht. Sie besitzt diesen Kick, der Ella Fitzgerald unsterblich werden ließ, die Eleganz einer Sarah Vaughan und den Charme einer Dinah Washington. Ausgerechnet eine Sängerin aus „Old Europe“ bringt den Swing zurück an die Geburtsstätten des Jazz. Ein echter Glücksfall.•

Aktuelles Album:
Dedications – Boundee

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
19. Mai
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Dutch Swing College Band
Kartenreservierungen sind nur noch direkt über die Audi-Website möglich:
Kartenreservierung

Dutch Swing College Band (F: Roy beusker)
Dutch Swing College Band (F: Roy beusker)

Die ewige Streitfrage, ob die Dutch Swing College Band tatsächlich das älteste Jazzensemble der Welt ist, lässt sich vor allem mithilfe des Gründungsdatums klären. Am 5. Mai 1945 als Studenten-Combo ins Leben gerufen, existiert die Gruppe nunmehr seit fast 77 Jahren – natürlich vor allem dank gezielter Blutauffrischungen. Deswegen feiern die munteren Holländer bis heute Erfolge auf allen fünf Kontinenten. Und jetzt kehren sie zum sechsten Mal ins Audi Forum Ingolstadt zurück. Die Dutch Swing College Band steht für die guten alten Zeiten des Jazz, für Nostalgie, Swing und beseelte Harmonien. Dabei sollte man jedoch nicht den Fehler begehen, dies mit „angestaubt“ zu verwechseln. Ihr Rezept, mit exzellenten Arrangements, bestechender Solistik und ungekünstelter Spielfreude den Swing aus New Orleans zu zelebrieren, hat schlicht kein Verfallsdatum. Die Gentlemen aus Den Haag untermauern bei jedem Auftritt ihren Ruf als konstanter Erfolgs- und Qualitätsgarant. Dabei kopieren sie nicht etwa alte amerikanische Meister, sondern haben längst einen eigenen, unverkennbaren Stil gefunden. Und das Schönste: Die Durch Swing College Band will nie als Show- oder Glitzer-Orchester punkten. Den Musikern um Bob Kaper gelang es bislang immer, das Publikum vor allem dank ihrer überragenden musikalischen Qualitäten für sich einzunehmen. Jede Wette, dass dies auch im Audi Forum Ingolstadt wieder der Fall sein wird.

Die Online-Registrierung zu dieser Veranstaltung ist geschlossen.

20. Mai
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Richie Beirach Quartet
Richie Beirach (p), Gregor Huebner (v), Veit Huebner (b), Michael Kersting (dr)
Richie Beirach (F: Birdland-Archiv)
Richie Beirach (F: Birdland-Archiv)

Legendäre Birdland-Momente: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts faszinierten die amerikanische Piano-Ikone Richie Beirach und der deutsche Violinist Gregor Hübner mit ihren gefeierten „Round About“-Projekten. Diese unter anderem für den Grammy nominierten Geniestreiche gingen auf eine mittlerweile 25-jährige Kreativallianz zwischen beiden zurück, die nun neue Nahrung erhält. Beirach und Hübner haben dafür ihr früheres „European Quartet“ mit dem Bassisten Veit Hübner und dem Schlagzeuger Michael Kersting reaktiviert. Dabei geht es nicht um die Wiederholung von Vergangenem, sondern um einen erneuten Aufbruch ins Ungewisse. Ausgehend von dieser Lebensplan hat Richie Beirach seit einem halben Jahrhundert ein beeindruckendes, schillerndes Repertoire geschaffen, das die künstlerische Vergangenheit und Gegenwart nahtlos miteinander verbindet. Denn der Ausnahmemusiker, der drei Tage nach seinem Neuburg-Gastspiel seinen 75. Geburtstag feiert, und Gregor Hübner sind keine Jazzmusiker im üblichen Sinn. Sie denken mithilfe ihrer Saiten, sie artikulieren sich über sie. Und bauen Brücken. Zwischen Bebop und Bartok, Amerika und Europa, Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Swingfans und Opernanhängern. Überhaupt zwischen den Menschen. Denn für sie beginnt die Intoleranz bereits bei den Stilgrenzen.

Aktuelles Album:
Studio Concert – Bauer

Der Ticketverkauf endet heute um 20:30

Registrieren

(Noch 33 verfügbar)
(Noch 12 verfügbar)

21. Mai
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Claus Raible Trio
(statt: Joe Chambers Quartet)
Claus Raible (p), Xaver Hellmeier (dr), Giorgos Antoniou (b)
Art Of Piano 231
Claus Raible (F: Frank Matthey)
Claus Raible (F: Frank Matthey)

Da der amerikanische Vibrafonist Joe Chambers wegen Krankheit kurzfristig seine Europatour mit dem Claus Raible Trio absagen musste, wird in Neuburg das Konzert nun im Trio gespielt.
Claus Raible ist ein ungewöhnlicher Pianist. Ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber fernab von dem Ruf, bieder oder gar stromlinienförmig zu sein. Wann immer der 52-jährige spielt, katzbuckelig auf einem Stuhl kauernd, dann hört es sich an, als würden Bud Powell oder wahlweise Elmo Hope den Elfenbeinwald durchpflügen. Dass er auch Monk mag, klingt aus jeder Note heraus. Raible und seine Crew um Bassist Giorgos Antoniou sowie Drummer Xaver Hellmeier bringen alles tatsächlich auf den Punkt, diese swingende Intensität, diese zeitlose Aktualität von Standards wie „Iʼll Remember April“ oder „Off Minor“. Der Münchner lebt den Bebop wie kaum ein anderer, interpretiert ihn mit der Authentizität eines Zeitmaschinen-Passagiers, der Besessenheit eines flammenden Anhängers und dem Drang, nie wie eine billige Kopie, sondern stets wie das Original zu klingen. Der Pianist, vielen Birdland-Fans nicht nur durch seine fantastische, 2004 in den Katakomben der Hofapotheke aufgenommene Trio-CD mit Ed Thigpen und Martin Zenker bekannt, fürchtet weder Tod, Teufel noch Kritiker und zieht einfach sein Ding durch. Raible und Co. haben ihre Musik bis in die letzte Nervenbahn verinnerlicht. Mit Nostalgie hat das nichts zu tun. Eher mit Identität, Integrität und Glaubwürdigkeit.

Aktuelles Album:
Samba De Maracatu – Blue Note/Universal
Registrieren

(Noch 21 verfügbar)
(Noch 12 verfügbar)

27. Mai
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Max De Aloe Quartet „Ciao Toots“
Max De Aloe (harm), Lorenzo Petrocca (g), Franco Petrocca (b), Tommy Bradascio (dr)
Max De Aloe (F: Lorenzo Cava Valla)
Max De Aloe (F: Lorenzo Cava Valla)

Er gilt als der Gottvater der Mundharmonika im Jazz. Jeder, der sich nach ihm für dieses schwierige, eigentlich im Blues angesiedelte Instrument entschied, berief sich auf Jean Baptiste „Toots“ Thielemans. In diesem Jahr wäre der 2016 gestorbene Belgier 100 Jahre alt geworden. Interessanterweise stammen nicht wenige seiner „Jünger“ aus Italien, allen voran der unvergessene Bruno de Philippi. Max De Aloe, einer von Philippis Landsmännern, war bereits 2011 im Neuburger Jazzkeller zu Gast. Zu Ehren seines großen Inspirationsquells kehrt er nun mit seinem Freund und Partner, dem Gitarristen Lorenzo Petrocca zurück. Wer De Aloe mit geschlossenen Augen hört, der glaubt tatsächlich, mit einer Reinkarnation von Toots im Raum zu sein. Seine weichen, aber nie kitschigen Linien, geschmackvoll in den jeweiligen Gruppensound eingeflochten, machten sich bereits Kollegen wie Adam Nussbaum, Kurt Rosenwinkel, John Helliwell (Supertramp), Bill Carrothers, Don Friedman, Paolo Fresu, Enrico Rava, Enrico Pieranunzi oder Dado Moroni zu eigen. Im Quartett mit Lorenzo Petrocca, dessen Bruder Franco am Kontrabass sowie Drummer Tommy Bradascia lässt er die Harp wie einen Mauersegler durch Standards und Originalkompositionen gleiten. Ein ganz eigener musikalischer Zauber zu Ehren eines ganz Großen. Ciao Toots!

Aktuelles Album:
Just For One Day – Barnum
Registrieren

(Noch 38 verfügbar)
(Noch 12 verfügbar)

28. Mai
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Don Menza Quartet
Don Menza (ts), Joe Magnarelli (tp), Martin Sasse (p), Mini Schulz (b), Bernd Reiter (dr)
Don Menza (F: Frank Matthey)
Don Menza (F: Frank Matthey)

Immer wenn die Rede auf die Münchner Jazzszene kommt, dann fallen bis heute fast reflexartig zwei Namen: der des sagenumwobenen „domicile“ an der Siegesstraße und der des amerikanischen Tenorsaxofonist Don Menza. Beide stehen für eine Ära, die viele unter der Rubrik „die besseren Zeiten“ abheften. Doch während das „domicile“ längst ein Teil bayerischer Kulturgeschichte geworden ist, präsentiert sich dessen ehemaliger Haussaxofonist selbst im gesegneten Alter von 86 Jahren noch quicklebendig, vital und voller Tatendrang. Zusammen mit dem Kölner Pianisten Martin Sasse, dem Drummer Bernd Reiter und dem Bassisten Mini Schulz will Menza die Zeitlosigkeit des Swing, des Bebop vor Augen führen. An seiner Seite weiß er diesmal einer der großen Trompeter der amerikanischen Ostküstenszene: Joe Magnarelli. Beide wollen mit ihrem brillanten, melodisch bestechenden Spiel eine längst vergangene Zeit wieder zum Leben erwecken, ohne dabei in allzu großer Nostalgie zu verfallen. So klingt die Bilanz eines erfüllten Künstlerlebens, im dem Don Menza mit Größen wie Maynard Ferguson, Stan Kenton, Buddy Rich, Elvin Jones, Louie Bellson, Natalie Cole und sogar Leonard Cohen spielte. Jede Wette, dass er auch im „Birdland“ wie weiland im „domicile“ wieder kräftig die Schwarte krachen lassen wird!

Aktuelles Album:
The Rose – Challenge/Inakustik
Registrieren

(Noch 5 verfügbar)
(Noch 12 verfügbar)