Programm - Januar 2022

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Liebe Jazzfreundinnen und -freunde,

ab sofort gilt auch bei uns die Regel „2G Plus“. Das bedeutet, dass nur noch vollständig Geimpfte oder Genesene mit zusätzlichem negativem Schnelltest Zutritt zu unseren Veranstaltungen haben. Die Besucherzahl ist auf 25 Personen beschränkt.
Da die Konzerte bis 22.00 Uhr beendet sein müssen, beginnen sie bis auf weiteres um 20.00 Uhr.

Wichtiger Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können nur noch direkt über die Audi-Website reserviert werden!

Birdland Jazz Club

 

07. Jan
Fr | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Vocal, Mainstream
Cécile Verny Quartet
Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Lars Binder (dr, perc)
Cécile Verny (F: Chris Klos)
Cécile Verny (F: Chris Klos)

Wieder mal ein Neustart, wobei das Konzertleben im Birdland Neuburg auch im vergangenen Dezember nie ganz zum Stillstand kam. Aber die Premiere im neuen Jahr, die zum inzwischen 15. Mal (!) – nach der Corona bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr – dem Cécile Verny Quartet obliegt, soll endlich der Beginn einer Serie von langer Kontinuität werden. Längst gilt Verny als eine der größten Sängerinnen der modernen Unterhaltungskultur und ihre eingespielte Combo um Bernd Heitzler, Andreas Erchinger und Lars Binder als ein musikalischer Organismus, der seinen Star in jeder Lebens- und Bühnenlage stützt, stärkt und leuchten lässt. In ihrem 2022er-Doppelkonzert breiten die Vokalistin und ihre Mitstreiter im Keller unter der Hofapotheke wieder einmal den gesamten Fächer ihrer stilistischen Palette aus. Denn keine andere Künstlerin verstand es in den zurückliegenden Jahren besser und eindrucksvoller, die rasante Wandlung des Jazz von der einst reinen puristischen Swing-Form hin zu einem offenen, erregenden Sound-Biotop in den Grenzbereichen von Improvisation, Soul, Funk, Folklore sowie anspruchsvollem Pop darzustellen, als die charismatische Sängerin mit den französisch-afrikanischen Wurzeln. Das Wiedersehen und -hören mit einem Weltstar in intimer Wohnzimmeratmosphäre – wie immer rasend schnell ausverkauft!

Aktuelles Album:
Of Moons And Dreams – Jazzhaus/Inakustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

08. Jan
Sa | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Vocal, Mainstream
Cécile Verny Quartet
Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Lars Binder (dr, perc)

Wieder mal ein Neustart, wobei das Konzertleben im Birdland Neuburg auch im vergangenen Dezember nie ganz zum Stillstand kam. Aber die Premiere im neuen Jahr, die zum inzwischen 15. Mal (!) – nach der Corona bedingten Zwangspause im vergangenen Jahr – dem Cécile Verny Quartet obliegt, soll endlich der Beginn einer Serie von langer Kontinuität werden. Längst gilt Verny als eine der größten Sängerinnen der modernen Unterhaltungskultur und ihre eingespielte Combo um Bernd Heitzler, Andreas Erchinger und Lars Binder als ein musikalischer Organismus, der seinen Star in jeder Lebens- und Bühnenlage stützt, stärkt und leuchten lässt. In ihrem 2022er-Doppelkonzert breiten die Vokalistin und ihre Mitstreiter im Keller unter der Hofapotheke wieder einmal den gesamten Fächer ihrer stilistischen Palette aus. Denn keine andere Künstlerin verstand es in den zurückliegenden Jahren besser und eindrucksvoller, die rasante Wandlung des Jazz von der einst reinen puristischen Swing-Form hin zu einem offenen, erregenden Sound-Biotop in den Grenzbereichen von Improvisation, Soul, Funk, Folklore sowie anspruchsvollem Pop darzustellen, als die charismatische Sängerin mit den französisch-afrikanischen Wurzeln. Das Wiedersehen und -hören mit einem Weltstar in intimer Wohnzimmeratmosphäre – wie immer rasend schnell ausverkauft!

Aktuelles Album:
Of Moons And Dreams – Jazzhaus/Inakustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

14. Jan
Fr | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Jesse Davis Quartet
Jesse Davis (as), Oliver Kent (p), Martin Zenker (b), Min-Chan Kim (dr)
Jesse Davis (F: Thomas Eder)
Jesse Davis (F: Thomas Eder)

Jesse Davis kennt den Neuburger „Birdland“-Jazzclub gut. Bei einer Reihe von atemberaubenden Konzerten stand der 56-jährige amerikanische Altsaxofonist bereits in den Katakomben der Hofapotheke auf der Bühne, zuletzt mit Trompeten-Legende Dusko Goykovich im vergangenen September. Nun kommt der Weltklasse-Blower aus New Orleans mit seiner eigenen, hochkarätig besetzten Combo zurück. Der Protegé des Marsalis-Clans gilt längst als würdiger Nachfolger von stilbildenden Altsaxofonkollegen wie Sonny Stitt, Cannonball Adderley oder Charlie Parker. Letzterem verlieh er sogar in Robert Altmans Kinofilm „Kansas City“ 1996 Gestalt. In seiner Vita finden sich aufsehenerregende Kollaborationen mit Hank Jones, Ron Carter, Mulgrew Miller, Rufus Reid, Lewis Nash und Jacky Terrasson. Davisʼ stilistisches Spektrum reicht vom klassisch reinen Swing bis hinein in die verschlungenen Gefilde des Be- und Hardbop. Dabei wirkt das Kraftpaket nie wie eine Kopie seiner Vorbilder, sondern kredenzt stets jungfräuliche Soli voller Esprit, Herz und Einfallsreichtum. Unterstützt wird er in Neuburg von dem österreichischen Pianisten Oliver Kent, dem deutschen Bassisten Martin Zenker und dem koreanischen Schlagzeuger Min-Chan Kim. All dies garantiert ein erfrischend unnostalgisches Fest des brodelnden Clubjazz.

Aktuelles Album:
Soul Searchinʼ: Live In Seoul 2015 – Nagel Heyer


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

15. Jan
Sa | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Eva Klesse Quartett
Eva Klesse (dr), Evgeny Ring (sax), Philip Frischkorn (p), Stefan Schönegg (b)
Eva Klesse (F: Peter Tümmers)
Eva Klesse (F: Peter Tümmers)

Die Schlagzeugerin Eva Klesse ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Nicht nur weil sie als Frau auf einem Instrument eine Band leitet, das der Jazz selbst heute noch viel lieber ihren männlichen Kollegen überlässt. Sondern auch weil die im westfälischen Werl geborene Künstlerin gerne als Drummerin fern jener Präpotenz agiert, die gerade andere Bands mit leitenden Rhythmikern oft so anstrengend wirken lassen. Natürlich ist Eva Klesse außerordentlich präsent. Natürlich bewegt sich das sehr strukturelle Schlagzeugspiel der Bandchefin unüberhörbar durch die Titel eines solchen Abends im „Birdland“-Jazzclub. Aber schon die schlichte Tatsache, dass neben Klesse sowohl Saxofonist Evgeny Ring, Pianist Philip Frischkorn und Bassist Stefan Schönegg am Repertoire der Formation mitkomponierten, lässt den gemeinschaftlichen Geist erahnen. Klesse und Co. beschäftigen sich auch in Neuburg mit den Songs von „Creatures & States“, ihrer aktuellen CD. Alle Bandmitglieder steuern Songs bei; herrliche, teils kompakte, teils ausgedehnte Ton-Erzählungen, die zum fantasievollen Miterleben und Mitreisen einladen. Dabei improvisieren die vier perfekt aufeinander eingespielten Instrumentalisten auf höchstem Niveau und mit faszinierender Leichtigkeit. Ein sinnliches Erlebnis erster Güte!

Aktuelles Album:
Creatures & States – Enja-Yellowbird/Soulfood


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
20. Jan
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Dutch Swing College Band
Das Konzert fällt aus und wird am 19.05.2022 nachgeholt!
Kartenreservierungen sind nur noch direkt über die Audi-Website möglich:
Kartenreservierung
Dutch Swing College Band (F: Roy Beusker)
Dutch Swing College Band (F: Roy Beusker)

21. Jan
Fr | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Latin, Modern
Ramon Vallé Trio
Ramón Valle (p), Omar Rodriguez Calvo (b), Jamie Peet (dr)
Art of Piano 224
Ramon Vallé (F: Birdland-Archiv)
Ramon Vallé (F: Birdland-Archiv)

Im Fahrwasser der Buena Vista Social Club-Welle hätte es Ramón Valle (ausgesprochen: Vaje) einfach haben können, denn er beherrscht die Clave und den Montuno wie kaum ein anderer. Für den Pianisten stand dies jedoch nie zur Debatte. Valle sieht sich in erster Linie als Jazzmusiker, steht zu seiner kubanischen Prägung, hält sich aber lieber ans Piano als an die Conga, das er an der „Escuela Nacional de Arte“ in Havanna professionell erlernte. Auch sein langjähriger Bassist Omar Rodrigues Calvo stammt aus Kuba. Die beiden und der niederländische Drummer Jamie Peet haben sich mit Haut und Haaren dem Jazz verschrieben. Vorsicht: Damit ist keinesfalls Latin-Jazz gemeint, jene romantisch verkitschte Musik, die gerne auf Dinner-Partys im Hintergrund säuselt. Er wolle sich einen völlig neuen Zugang zu diesem zutiefst Klischee beladenen Genre erarbeiten, meint Ramón Valle. „Es soll nicht hundertprozentig kubanisch klingen, sondern hundertprozentig nach uns!“ Der klassisch ausgebildete, charismatische Elfenbein-Virtuose mit den Rastalocken benützt die traditionelle Tanz- und Folkmusik Kubas allenfalls als Fundament für seine Improvisationen. Mit Leib und Seele erzählt er aufregende Geschichten von der Zuckerrohrinsel, die in dieser Form unter Garantie noch niemand gehört hat – nach 2012 und 2015 nun zum dritten Mal im „Birdland“.

Aktuelles Album:
Inner State – In+Out Records/Edel


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

22. Jan
Sa | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Kenny Washington Quartet
Kenny Washington (voc), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Min-Chan Kim (dr)
Kenny Washington (F: Frank Matthey)
Kenny Washington (F: Frank Matthey)

Alle jene, die bereits bei seinem Debüt im November 2018 Augen- und Ohrenzeuge sein durften, wissen längst, dass es sich bei Kenny Washington nicht etwa um den Schlagzeuger gleichen Namens handelt. Dieser Kenny hier singt, und wie! Aufgewachsen in New Orleans, der Wiege des Jazz, erprobte der 63-Jährige sein Organ erstmals als Gospel-Sänger in einer baptistischen Kirche. Nach dem Studium begleitete er unter anderem Ravi Coltrane, Roy Nathanson, Elvis Costello und Debbie Harry. Seine Stimme, die wie ein Brennglas die Ingredienzien des Swing, des Blues, des Pop, der Ballade und des Scat bündelt, begeisterte sogar Altmeister Mark Murphy. Der „Superman der Bay-Area-Jazzszene“ (San Francisco Chronicle) beherrscht die klassischen Gesangsstile von Ella Fitzgerald bis Sarah Vaughan und reichert sie mit Klangfarben von Stevie Wonder bis Donny Hathaway an. Die freie, spielerische Herangehensweise und seine über vier Oktaven reichende Stimme schlagen jeden Zuhörer in den Bann. Dass Washington, der wieder von dem Pianisten Paul Kirby, dem deutschen Bassisten Martin Zenker und dem Drummer Min-Chan Kim begleitet wird, dabei auch Soul-Evergreens wie „Sitting On The Dock Of The Bay“ von Otis Redding oder Hardbop-Klassiker wie „Moaninʼ“ zum Besten gibt, gehört zu den vielen Überraschungen an diesem ganz speziellen Abend.

Aktuelles Album:
Moanin-Live At Jazzhus Monmartre – Storyville/Membran


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

28. Jan
Fr | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Lorenzo Petrocca „With Love To Pat Martino“
Lorenzo Petrocca (g), Jürgen Bothner (sax), Thomas Bauser (hammond B3), Armin Fischer (dr)
Lorenzo Petrocca (F: Thomas Eder)
Lorenzo Petrocca (F: Thomas Eder)

Wir schreiben den 15. Oktober 2011: Die Bühne des Neuburger Hofapothekenkellers bebt. In der Augsburger Allgemeine wird kurz darauf zu lesen sein: „Der Morgen danach: Kater, Brummschädel, ein seltsames Dröhnen. Und immer wieder diese Gitarre. Wie ein Echo hallen die Läufe aus dem Mittelohr zurück. Griffe von unglaublicher Brillanz und atemberaubender Schnelligkeit, ebenso logisch wie akrobatisch, virtuos wie populistisch. Gibt es überhaupt jemanden, der noch so spielt?“ Die Antwort war klar: Nein! Keiner konnte Pat Martino das Wasser reichen, niemand spielte derart präzise und schnell wie der legendäre Amerikaner, dessen Licks, Vamps und Wendungen Querverbindungen zu berühmten Kollegen wie Duane Allman, Mark Knopfler, Jeff Beck, John Scofield oder George Benson freilegten, die sich alle etwas von ihm borgten. Dass Martino am 1. November 2021 starb, war nicht nur ein herber Verlust für die Jazzszene, sondern für die gesamte Gitarrenwelt. Nun ehrt ihn mit Lorenzo Petrocca einer der besten deutschen Saitenhexer und gleichzeitig ein langjähriger Freund von Pat. Im vertrauten Setting mit Saxofon (Jürgen Bothner), Hammondorgel (Thomas Bauser) und Schlagzeug (Armin Fischer) präsentieren die vier Kompositionen ihres Idols und erweisen ihm damit eine letzte Ehre. Die „zeitlose Ultima Ratio der Jazzgitarre“ – wie es seinerzeit in der Augsburger Allgemeine hieß – wird unter den Fingern Lorenzo Petroccas zumindest an diesem Abend wieder lebendig.

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29. Jan
Sa | 20:00 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing
Romeo Franz Ensemble feat. Joe Bawelino
Romeo Franz (v), Sunny Franz (v), Joe Bawelino (g), David Reinhardt (g), Aron Weiss (p), Gunther Rissmann (b)
Hinweis: Das ursprünglich geplante Konzert „Louise“ mit Emile Parisien fällt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Romeo Franz (F: Thomas Eder)
Romeo Franz (F: Thomas Eder)

Bei der Kombination Violine und Gitarre denkt jeder automatisch an den legendären „Hot Club de France“, in dem Stéphane Grappelli und Django Reinhardt dem Jazz zu einer neuen Klangsprache verhalfen. Geht es nach Violinist Romeo Franz – im Hauptberuf Europaabgeordneter für die Grünen – und seinem ebenfalls Geige spielenden Sohn Sunny, nach „Big Papa“ Joe Bawelino an der Sologitarre, Pianist Aaron Weiss, Rhythmusgitarrist David Reinhardt und Bassist Gunther Rissmann, dann gibt es längst auch einen eigenen Dialekt dafür. Die sechs Vollblutmusiker wandeln immer auf den Spuren ihrer Vorfahren, ohne dabei nostalgisch zu klingen. Dabei entsteht ein Konglomerat aus perlenden Pianoläufen, federnden Bass-Grooves, nachschlagenden Gitarrenakkorden und schmerzvoll-ungestümen Geigenläufen. Romeo Franz weiß seinen erst 22-jährigen Sohn an seiner Seite, der die Familientradition nahtlos weiterführen soll. Bawelino steht mit seinen swingenden Doppelgriffen, die bruchlos in Bebop-Phrasierungen und bluesige Fingerpickings hineinfließen, wieder für Attraktion und Kunstgriffe an den sechs Saiten. Wer den Mut besitzt, eine missverstandene Musik zu entstauben, ohne sie ihrer künstlerischen Substanz zu berauben, der verdient es auch, genauso leidenschaftlich gehört zu werden.

Aktuelles Album:
Hot Swing – Marimba
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