Programm - März 2023

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Wichtiger Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können nur noch direkt über die Audi-Website reserviert werden!

03. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Rita Marcotulli Trio
Rita Marcotulli (p), Michel Benita (b), Israel Varela (dr, perc)
Art of Piano 239
Rita Marcotulli (F: Thomas Eder)
Rita Marcotulli (F: Thomas Eder)

Wir erinnern uns: Rita Marcotulli war in den vergangenen Jahren immer wieder im Neuburger Birdland zu Gast. Über die Rolle der Sidewoman wie in den 1990er Jahren mit dem großen Tenorsaxofonisten Dewey Redman steigerte sich die italienische Pianistin zuletzt 2020 zur veritablen Duopartnerin ihres Akkordeon spielenden Landsmannes Luciano Biondini. Nun tritt die 63-Jährige zum ersten Mal im Hofapothekenkeller als Leaderin mit dem Bassisten Michel Benita und dem Schlagwerker Israel Varela in Erscheinung. Das 239. Konzert der kultischen Reihe „Art Of Piano“ bietet somit das perfekte Feature für eine Künstlerin, die in der Vergangenheit immer wieder mit abwechslungsreichen Projekten überraschte und sich geschickt jeder Schublade entzog. 2011 gewann sie den David-di-Donatello-Preis für die beste Musikerin, das italienische Äquivalent zum Oscar, 2015 sorgte sie mit einem Album mit Songs von Pink Floyd für Aufsehen. Marcotulli verbrachte Jahre damit, einen eigenen Stil zu entwickeln: „Ich bin ein neugieriger Mensch. Alles, was mit Kreativität, Fantasie und Visionen verbunden ist, zieht mich an.“ Als Rhythmus-Liebhaberin fand die Pianistin einige ihrer größten Einflüsse in der indischen Musik und komponiert deshalb häufig Stücke, die die Tabla einbeziehen. Eine neue, faszinierende Facette im Neuburger Piano-Spektrum.

Aktuelles Album:
La Strada Invisibile ACT /Edel


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

04. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
The KUH Trio
Edi Köhldorfer (git), František Uhlíř (b), Jaromír Helešic (dr)
František Uhlíř (F: Thomas Eder)
František Uhlíř (F: Thomas Eder)

Was haben diese drei Musiker, in Gottes Namen, mit einer Kuh zu tun? Die Antwort lässt sich relativ schnell finden, wenn man die Anfangsbuchstaben der Familiennamen des österreichischen Gitarristen Edi Köhldorfer und der beiden, im Neuburger Birdland bestens bekannten tschechischen Swing-Profis František Uhlíř (Kontrabass) und Jaromír Helešic (Schlagzeug) zusammenfügt. Die drei liefen sich erstmals im Herbst 2018 bei einem Jazzfestival in der Steiermark über den Weg. Schon bei den Proben wurde rasch klar, dass hier nicht nur musikalisch Außerordentliches passierte, sondern auch die vielzitierten „Vibes“ stimmten. Nach einem fulminanten Konzert, das vom Publikum frenetisch gefeiert wurde, beschlossen Köhldorfer, Uhlíř und Helešic es nicht bei einem „One-Nighter“ zu belassen. Das KUH-Trio versteht sich als Fortsetzung des MUH-Trios, das den italienischen Pianisten Roberto Magris zusammen mit Uhlíř und Helešic im Januar 2020 bereits in den Hofapothekenkeller führte. Damals wie heute gilt: Drei Virtuosen zelebrieren einen Abend der alten Schule von junggebliebenen alten Seelen. Starke Kompositionen münden in noch stärkere Improvisationen. Wer braucht schon ein Skript, wenn er schier unerschöpfliche Virtuosität und überreiche Erfahrung auf seiner Seite hat?

Aktuelles Album:
Old Souls – ATS Records


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10. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Henning Sieverts – Philipp Schiepek
Henning Sieverts (b), Philipp Schiepek (g)
Henning Sieverts, Philipp Schiepek (F: Birdland-Archiv)
Henning Sieverts, Philipp Schiepek (F: Birdland-Archiv)

Mit Henning Sieverts und Philipp Schiepek treffen sich zwei feinsinnige Saiten-Virtuosen zu einem angeregten, vertrauensvollen Zwiegespräch. Dabei setzen sie sich überwiegend mit eigenen Werken auseinander und präsentieren ausgewählte Jazzklassiker in ganz persönlichen Aneignungen. Als Dozent arbeitet Sieverts seit vielen Jahren an der Münchner Musikhochschule, gehört mit über 140 CD-Einspielungen zu den führenden Jazzmusikern Europas, gewann zahlreiche Preise wie den ECHO Jazz oder mehrfach den Neuen Deutschen Jazzpreis und unterrichtet außerdem regelmäßig bei Workshops. Dabei liefen sich in Würzburg die beiden vor gut sieben Jahren erstmals über den Weg. Schon damals wurde der Lehrer auf das Supertalent an der Jazzgitarre aufmerksam. Schiepek nahm bei Sieverts daraufhin in München einige Kompositions-Unterrichtsstunden, es entwickelte sich rasch eine Freundschaft, die nun in einem gleichberechtigten Duo mündet. Der Student und der Dozent musizieren inzwischen komplett auf Augenhöhe, ihr Austausch erfolgt telepathisch, ohne große Worte fliegen die musikalischen Ideen hin und her und befruchten sich gegenseitig zu einem aufregenden, mitunter auch ruhigen Intermezzo. Ein besonderer Leckerbissen für Freunde des kammermusikalischen Jazz und der Saiteninstrumente.

Aktuelles Album:
Golem Dance – Yellowbird-Enja/edel


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11. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Johannes Enders Quartett
Johannes Enders (ts), Jean-Paul Brodbeck (p), Joris Teepe (b), Howard Curtis (dr)
Johannes Enders (F: Thomas Eder)
Johannes Enders (F: Thomas Eder)

Es hieße Eulen von Weilheim nach Neuburg zu tragen, müsste man die Vorzüge des in Leipzig lehrenden Jazzprofessors Johannes Enders noch eigens hervorheben. Nicht nur sein improvisatorisches Können als Solist gilt mittlerweile europaweit als konkurrenzlos, seit Jahrzehnten überzeugt der 55-jährige Ausnahme-Tenorsaxofonist als veritabler Komponist und Bandleader. Dass er sich nun sogar an die Trio-Philosophie des Tenor-Gottes Sonny Rollins herantraut, soll nicht etwa anmaßend gemeint sein, sondern will eher einen Vergleich zwischen Gestern und Heute ziehen. Im Neuburger Hofapothekenkeller präsentiert er diesmal ein hochkarätiges Quartett mit den Niederländern Jean-Paul Brodbeck (Piano) und Joris Teepe (Bass) sowie dem Amerikaner Howard Curtis am Schlagzeug. Die vier entwickeln einen faszinierenden kaleidoskopischen Musizierstil, der sich nicht krampfhaft an ein vermeintliches Erfolgsrezept klammert, sondern aus dem Augenblick heraus entsteht, dem Zusammenspiel der Musiker und ihrem Urvertrauen zueinander. Als Fels in der Brandung steht dabei Endersʼ Ton, der sich längst von allen übermächtigen Vorbildern der Vergangenheit gelöst hat und inzwischen selbst wie ein erstrebenswertes Original klingt. Es hat lange gedauert, bis Enders erkannte, dass keiner so gut Enders spielen kann wie er selbst.

Aktuelles Album:
Sweet Freedom – Yellowbird-Enja/edel


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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
16. Mär
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Barrelhouse Jazzband & Olivier Franc
Reimer von Essen (cl, as, voc, leader), Frank Selten (saxes, cl), Horst „Morsch“ Schwarz (tp, tb, voc), Christof Sänger (p), Roma Klöckner (g, bj), Michael Ehret (dr), Lindy „Lady Bass“ Huppertsberg (b), Olivier Franc (ss)
Kartenreservierungen sind nur noch direkt über die Audi-Website möglich:
Kartenreservierung

Barrelhouse Jazzband (F: Ralph Lamann)
Barrelhouse Jazzband (F: Ralph Lamann)

Sie gelten als die Dinosaurier des Jazz in Deutschland, scheinbar alterslos und mit der seltenen Kunst versehen, sich immer wieder auf wundersame Weise selbst zu erneuern. Die Barrelhouse Jazzband aus Frankfurt hält seit fast 70 Jahren die Fahne des Dixieland, des Harlem Stride und des Blues hoch. Diesmal geht es vor allem um den großen Sidney Bechet, der den Pariser Swing und den Blues aus New Orleans zu einer Musik verschmolz, die die Jugend in Frankreich und Deutschland begeisterte. Sein „Summertime“ rührte die Herzen, und „Petite Fleur“ machte ihn weltberühmt. In New Orleans fristete Bechet noch als Straßenmusiker sein Dasein, in Frankreich vergötterte ihn die existentialistische Jugend als „le dieu“, den Gott. Zusammen mit dem Virtuosen Olivier Franc stellt die Barrelhouse Jazzband nun in Ingolstadt das Leben und das Werk des großen Kreolen in den Mittelpunkt einer gut zweistündigen musikalischen Reise. Als Erzähler fungiert dabei Altsaxofonist und Bandleader Reimer von Essen. Die Barrelhouse-Insassen mit dem Saxofonisten Frank Selten, dem Trompeter Horst „Morsch“ Schwarz, dem grandiosen Pianisten Christof Sänger, Romans Klöcker an Gitarre und Banjo sowie Schlagzeuger Michael Ehret inklusive der Bass-Lady Lindy Huppertsberg zelebrieren diese Geschichtsstunde voller Leidenschaft. Sie tun das mit der typischen, unverwechselbaren Barrelhouse-Mixtur: der „Barrelhouse-Beat“ mit historischen Rhythmen des klassischen Jazz, des Swing und solchen des „New Orleans Revivals“ sowie einer Prise karibischer Rhythmen und Melodien. Ein Abend zum Genießen, vor allem für Sidney Bechet-Fans.


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17. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 0,- / 0,- | Mainstream
Wegen des Todes von Sebastian Nay fällt das Konzert aus!
Pentland – Nay Quartet
Jerry Bergonzi (ts), Phil Grenadier (tp), Sean Pentland (b), Sebastian Nay (dr)
Jerry Bergonzi (F: Thomas Eder)
Jerry Bergonzi (F: Thomas Eder)

Es müssen viele Dinge zusammenpassen, um eine derart hochkarätige Formation an den Start zu bekommen. Der New Yorker Bassist Sean Pentland und der deutsche Schlagzeuger Sebastian Nay haben vieles richtig gemacht, als sie für ihr Bandprojekt mit dem fabelhaften Saxofonisten Jerry Bergonzi und dem wunderbaren Trompeter Phil Grenadier eine brillante Bläserfront gewinnen konnten. Der 75-jährige Bergonzi, vor allem in den 1990er Jahren häufig im Birdland Neuburg zu Gast, hat auf dem Tenorsaxofon ohne jeden Zweifel Standards gesetzt. Auf sein Konto gehen rund 40 Alben als Leader und über 100 als Sideman, darunter so legendäre Aufnahmen wie das „Live At Montreux“-Album von Miles Davis und Quincy Jones. Legendär ist die Antwort, den der leider viel zu früh verstorbene elffache Grammy-Gewinner Michael Brecker auf die Frage gab, ob er täglich übe: „Solange es Jerry Bergonzi gibt, kann sich kein Tenorist auf seinen Lorbeeren ausruhen“. Der bewusste Verzicht auf ein Harmonieinstrument in der Band bedeutet mehr Verantwortung, aber auch mehr künstlerische Freiheit in Bezug auf Klang und Struktur. Die Kreativität Bergonzis und die Lyrik Phil Grenadiers werden von Sebastian Nay am Schlagzeug und dem swingenden Fundament von Sean Pentland am Bass zusammengehalten. Etwas für Feinschmecker…

Aktuelles Album:
Nearly Blue (Bergonzi) - Savant

18. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Swing, Dixieland
International Hot Jazz Quartet
Engelbert Wrobel (cl, sax), Duke Heitger (tp), Paulo Alderighi (p), Anthony Howe (b)
International Hot Jazz Quartet
International Hot Jazz Quartet

Wenn es darum geht, den ganzen Zauber des Dixieland und des Swing, der inzwischen über 100 Jahre andauert und immer noch Generationen von Fans in seinen Bann zieht, auch in der Gegenwart auszubreiten, dann scheint in der Tat kaum jemand besser für diese besondere Art der Restaurierungsarbeit geeignet als das International Hot Jazz Quartet. Dabei handelt es sich um eine – wie der Name schon verrät – internationale Ansammlung von Musikern mit dem Saxofonisten und Klarinettisten Engelbert Wrobel (Deutschland), dem Trompeter Duke Heitger (USA), dem Pianisten Paolo Alderighi (Italien) und dem Schlagzeuger Anthony Howe (USA). Die vier stehen für eine neue Generation von Hot Jazz-Musikern, die jedes Publikum mit authentischem New-Orleans-Jazz und Harlem Swing der 1920er und 1930er Jahre faszinieren. Dennoch serviert die Combo die „Hits“ von Louis Armstrong, Teddy Wilson und Roy Eldridge nie als museale Heiligtümer, sondern interpretiert sie frisch und in zeitgemäßer Form. Das International Hot Jazz Quartet beherrscht die hohe Kunst, musikalische Perfektion und unbändiges Vergnügen miteinander zu vereinen. Die perfekte Kombination für einen anregenden und beseelten Jazzabend im Neuburger Hofapothekenkeller – nach 2019 nun zum zweiten Mal im Birdland.

Aktuelles Album:
Celebrating 100 Years Of Recorded Jazz – Click Records


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

24. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Ralph Alessi Trio
Ralph Alessi ( tp), Florian Weber (p), Dan Weiss (dr)
Ralph Alessi (F: Thomas Eder)
Ralph Alessi (F: Thomas Eder)

Er zählt zu den größten Jazztrompetern der Gegenwart, auch wenn sein Karriereweg bislang ähnlich wenig gradlinig verlief wie seine Musik. Auf Ralph Alessi, diesen gerade erst 60 Jahre jung gewordenen Ausnahmemusiker aus San Francisco, passen am besten die Beschreibungen „herausfordernd“, „konsequent“ und „kompromisslos“. Sein einzigartiger Ton wirkt gerade in einem intimen Trio wie dem mit dem deutschen Pianisten Florian Weber und seinem amerikanischen Landsmann Dan Weiss am Schlagzeug so geschmeidig, durchdringend und präsent wie nie zuvor. Diese Besetzung navigiert mit einem sechsten Sinn durch die eigenwillig swingenden Kompositionen des Trompeters, die elegant zwischen ergreifenden, verspielten Originalkompositionen und apart forschender Improvisation mäandern. Eine Schlüsselrolle im Interplay fällt Florian Weber zu, dessen ausgeprägte harmonische Herangehensweise an die Tasten in jedem Kontext, sei es als Leader oder als Sideman, überzeugt. Sein tiefes Gespür für Alessis Puls bereichert das gemeinsam Spiel ungemein, ebenso wie das quirlige, unkonventionelle Drumming von Dan Weiss. Mit Hilfe dieser integren Gefährten gelingt es dem Trompeter auf brillante Weise, an die Tradition des Jazz anzuknüpfen und zugleich ihre Klischees zu vermeiden.

Aktuelles Album:
Itʼs Always Now -ECM/Universal


Online-Reservierungen können noch bis heute um 20:30 Uhr durchgeführt werden.

Sitzplatzreservierung

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25. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Slide Hampton Projekt
Joe Haider (p), Florian Trübsbach (as, fl), Toni Lakatos (ts), Domenik Landolf (ts, ss), Dave Blaser (tp, flh), Claus Reichstaller (tp, flh), Daniel Noesig (tp, flh), Alistair Duncan Lead (tb), Johannes Herrlich (tb), Erik van Liehr (b-tb), Thomas Stabenow (b), Dominic Egli (dr)
Slide Hampton (F: Helge Heinemann)
Slide Hampton (F: Helge Heinemann)

Es begab sich aus heute eigentlich unerfindlichen Gründen nur einmal in der fast 65-jährigen Geschichte des Birdland-Jazzclubs, dass der legendäre Posaunist Slide Hampton nach Neuburg kam. Im Februar 2000 durften die Fans „His Majesty“ im Hofapothekenkeller erleben, mit der Milano Jazz Community, einem eher semiprofessionellen Ensemble. Wenn dieser Locksley Hampton, der den Beinamen „Slide“ wegen seiner unnachahmlichen Virtuosität auf der Zugposaune erlangte, damals nur eine Big Band vom Format des von Joe Haider und Claus Reichstaller initiierten und nach ihm benannten „Projects“ an seiner Seite gewusst hätte, wahrscheinlich wäre der Abend eine Sternstunde der swingenden Virtuosität geworden. So jedoch bleibt nur eine tiefe Verbeugung vor dem Freund und Weggefährten, der im November 2021 im Alter von fast 90 Jahren starb. Haider, immerhin auch schon 87, der mit Hampton in den 1970er Jahren häufig zusammenspielte, hat für diese Reminiszenz ein regelrechtes Whoʼs Who der Jazzszene mit wunderbaren Musikern wie den Saxofonisten Tony Lakatos, Florian Trübsbach und Domenik Landolf, den Trompetern Dave Blaser, Claus Reichstaller und Daniel Noesig sowie den Posaunisten Alistar Duncan Lead, Johannes Herrlich und Erik van Liehr zusammentrommelt. Für das groovende Rückgrat sorgen Bassist Thomas Stabenow und Schlagzeuger Dominic Egli. Ein Abend zum Genießen.


Die Sitzplätze für dieses Konzert sind ausverkauft. Für Stehplätze ist keine Reservierung erforderlich.

31. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Hank Roberts Trio
Hank Roberts (cello), Aruan Ortiz (p), Matt Wilson (dr)
Art of Piano 240
Hank Roberts (F: Ansgar Bolle)
Hank Roberts (F: Ansgar Bolle)

Dass ein Cellist während des vergangenen halben Jahrhunderts einen markanten Fingerabdruck in der Welt des Modern Jazz hinterlassen hat, gehört zu den vielen Besonderheiten dieses Genres. Hank Robert gelang es aber nicht nur, die Spieltechnik seines Instruments innovativ zu erweitern. Auch als Komponist sorgte der 68-Jährige aus Terre Haute/Indiana immer wieder für Aufsehen, gerade weil er seine Inspiration aus dem Rock, aber vor allem aus Folk und Blue Grass zog. Diese grenzüberschreitenden musikalischen Wanderungen erhoben Roberts in den Status eines heißbegehrten Partners für gleichgesinnte Abenteurer wie Bill Frisell, John Zorn, Tim Berne, Marc Ribot. Deswegen verwundert es auch kaum, dass der Ausnahme-Cellist speziell für diese Europatournee ein Trio zusammengestellt hat, das ebenso wie er stets „All in“ geht. Da wäre zum einen der grandiose Schlagzeuger Matt Wilson, bereits unzählige Male mit herausragenden Künstlern in Neuburg zu Besuch, und mit seiner genreübergreifenden, humorvollen Spielweise der perfekte Partner für die schalkhaft und gekonnt mit Genreklischees jonglierende Spielweise von Hank Roberts. Am Piano sitzt der Kubaner Aruan Ortiz, der die experimentelle Seite dieses musikalischen Dreiecks famos erweitert. Spannend, abwechslungsreich und unterhaltsam wie ein guter Film.

Aktuelles Album:
My Choice – Winter & Winter/edel
Sitzplatzreservierung

(Noch 17 verfügbar)
(Noch 15 verfügbar)