Programm - Januar 2020

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich. Stehplätze stehen immer zur Verfügung.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

10. Jan
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Vocal, Mainstream
Cécile Verny Quartet
Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Lars Binder (dr, perc)
Cécile Verny
Cécile Verny

Alle Jahre wieder – obliegt es dem Cécile Verny Quartet, die neue Jazzsaison in Neuburg zu eröffnen. Dass es inzwischen schon das 14. Mal (!) in Folge ist, hat auch mit der extrem hohen Qualität der Formation, ihrer erfrischenden Wandlungsfähigkeit und der Treue ihrer Fans zu tun. Längst gilt Cécile Verny als eine der größten Sängerinnen der modernen Unterhaltungskultur und ihre eingespielte Combo um Bernd Heitzler, Andreas Erchinger und Lars Binder als ein musikalischer Organismus, der seinen Star in jeder Lebens- und Bühnenlage stützt, stärkt und leuchten lässt. In ihrem 2020er-Doppelkonzert breiten Cécile Verny und ihre Mitstreiter im Keller unter der Hofapotheke wieder einmal den gesamten Fächer ihrer stilistischen Palette aus. Denn keine andere Künstlerin verstand es in den zurückliegenden Jahren besser und eindrucksvoller, die rasante Wandlung des Jazz von der einst reinen puristischen Swing-Form hin zu einem offenen, erregenden Sound-Biotop in den Grenzbereichen von Improvisation, Soul, Funk, Folklore sowie anspruchsvollem Pop darzustellen, als die charismatische Sängerin mit den französisch-afrikanischen Wurzeln. Das Wiedersehen und -hören mit einem Weltstar in intimer Wohnzimmeratmosphäre – wie immer rasend schnell ausverkauft!

Aktuelles Album:
Of Moons And Dreams – Jazzhaus JHR 171/Inakustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

11. Jan
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Vocal, Mainstream
Cécile Verny Quartet
Cécile Verny (voc), Bernd Heitzler (b), Andreas Erchinger (p), Lars Binder (dr, perc)
Cécile Verny Quartet
Cécile Verny Quartet

Alle Jahre wieder – obliegt es dem Cécile Verny Quartet, die neue Jazzsaison in Neuburg zu eröffnen. Dass es inzwischen schon das 14. Mal (!) in Folge ist, hat auch mit der extrem hohen Qualität der Formation, ihrer erfrischenden Wandlungsfähigkeit und der Treue ihrer Fans zu tun. Längst gilt Cécile Verny als eine der größten Sängerinnen der modernen Unterhaltungskultur und ihre eingespielte Combo um Bernd Heitzler, Andreas Erchinger und Lars Binder als ein musikalischer Organismus, der seinen Star in jeder Lebens- und Bühnenlage stützt, stärkt und leuchten lässt. In ihrem 2020er-Doppelkonzert breiten Cécile Verny und ihre Mitstreiter im Keller unter der Hofapotheke wieder einmal den gesamten Fächer ihrer stilistischen Palette aus. Denn keine andere Künstlerin verstand es in den zurückliegenden Jahren besser und eindrucksvoller, die rasante Wandlung des Jazz von der einst reinen puristischen Swing-Form hin zu einem offenen, erregenden Sound-Biotop in den Grenzbereichen von Improvisation, Soul, Funk, Folklore sowie anspruchsvollem Pop darzustellen, als die charismatische Sängerin mit den französisch-afrikanischen Wurzeln. Das Wiedersehen und -hören mit einem Weltstar in intimer Wohnzimmeratmosphäre – wie immer rasend schnell ausverkauft!

Aktuelles Album:
Of Moons And Dreams – Jazzhaus JHR 171/Inakustik


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

17. Jan
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
The Toughest Tenors
Bernd Suchland (ts), Patrick Braun (ts), Dan-Robin Matthies (p), Lars Gühlcke (b), Ralf Ruh (dr)
The Toughest Tenors
The Toughest Tenors

Diese Band haut Sie um! Über die Möchtegern-Schläger des Hip Hop, die sich erboste Reim-Duelle liefern, können die Toughest Tenors nur müde lächeln. Die fünf schweren Jazz-Jungs, gestählt und trainiert in den Club-Kampfstätten von Berlin und New York, fackeln nicht lange. Sie zeigen, was das „Hard“ im „Hardbop“ bedeutet, wie viel Muskelmasse der Blues besitzt, und machen klar, woher die so genannten „Battles“ des Rap wirklich kommen: Aus dem Geiste des edlen Wettstreites, den die genialen Tenorsaxofonisten der 1950er und 1960er Jahre, Legenden wie Dexter Gordon und Wardell Gray, Johnny Griffin und Eddie „Lockjaw“ Davis, pflegten. Die Toughest Tenors sehen es als ihre Aufgabe, die lange Tradition der „Saxophone-Battles“ wieder zum Leben zu erwecken. Mit Original-Arrangements, aber ohne falsche Nostalgie, aktuell, aber ohne Trend-Doping. Mit geballter Energie, ungebremster Spielfreude, schlagfertigem Humor. Und mit dem Herzen eines Boxers. Live hat das von den Tenor-Charakterköpfen Bernd Suchland und Patrick Braun angeführte Quintett bereits unzählige Schlachten um die Gunst des Publikums mit Bravour gewonnen. Nun starten die Toughest Tenors zum zweiten Mal nach 2014 im „Birdland“ den großen Lauschangriff. Eine faire Angelegenheit. Voll auf die Zwölf. Und mitten in die Seele.

Aktuelles Album:
Hip Tip – Laika 3510307.2/Rough Trade


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

18. Jan
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Magris – Uhlíř – Helešic
František Uhlíř (b), Jaromír (dr), Roberto Magris (p)
Art of Piano 215
František Uhlíř (F: Thomas Eder)
František Uhlíř (F: Thomas Eder)

Jazz und Tschechien – das passt einfach zusammen. Nicht umsonst wollte sogar der ehemalige US-Präsident Bill Clinton unbedingt einmal auf der Bühne des berühmten Prager Jazzclubs Reduta stehen. Einer, der die Anziehungskraft des tschechischen Jazz lange vor dem Fall des Eisernen Vorhangs spürte, ist der italienische Pianist Roberto Magris. Vielleicht liegt es an seiner Geburtsstadt Triest, die früher zur Habsburger Monarchie gehörte: Schon in den 1970er und 1980er Jahren hielt sich Magris immer wieder in Ungarn, Jugoslawien und der Tschechoslowakei auf. Wahrscheinlicher scheint jedoch, dass es ihm einfach die dortigen Musiker angetan hatten – und die konnten ja nicht immer ausreisen, wie sie wollten. Dazu gehören der Bassist František Uhlíř, und der Schlagzeuger Jaromír Helešic, beide in der absolut Spitze der tschechischen Jazzmusiker zu finden und bis heute enge Freunde und Partner von Magris. Zusammen bilden sie das MUH-Trio, was natürlich auf die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen zurückzuführen ist und rein gar nichts mit Kühen zu tun hat. Die Drei werden einen Abend der alten Schule im besten Sinne zelebrieren. Starke Kompositionen münden in noch stärkere Improvisationen. Wer braucht schon ein Skript, wenn er schier unerschöpfliche Virtuosität und überreiche Erfahrung auf seiner Seite hat?

Aktuelles Album:
Prague After Dark – Jmood Records


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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
23. Jan
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Dutch Swing College Band
Keesjan Hoogeboom (tp, voc), Bob Kaper (cl, as), David Lukács (cl, ss, ts, bs), Maurits Woudenberg (tb), Frenk van Meeteren (bj, g, voc), Adrie Braat (b), Anton Burger (dr)
Dutch Swing College Band
Dutch Swing College Band

Die älteste Jazzband Europas, wahrscheinlich sogar der Welt, kommt tatsächlich aus den Niederlanden. Wie bei einem edlen Tropfen steigern sich auch das Bouquet und die Nachhaltigkeit der Dutch Swing College Band von Jahr zu Jahr. Dank behutsamer Verjüngungskuren erklimmt das 1945 gegründete Ensemble auch 2020 einen weiteren Zenit seines Schaffens. Große Weine schmecken immer. Aber es ist vor allem deren lange Haltbarkeit, in der sie verschiedene Entwicklungsphasen durchlaufen. Stammgäste von Jazz im Audi Forum Ingolstadt konnten diesen Prozess bei den Gastspielen der munteren Holländer in den Jahren 2005, 2014, 2016 und 2018 am eigenen Leib verfolgen. Die Veränderungen liegen weniger in ihrem unverwechselbaren Sound, mit dem sie vom Aussterben bedrohte Werte des Jazz bewahren wollen, sondern vielmehr in der kunstvollen Verfeinerung ihrer instrumentalen Fertigkeiten sowie der ständig wachsenden musikalischen Facetten, die weit über die gängige Literatur des Dixieland hinausgehen. Mit einem tiefen Verständnis für Swing und Anklängen an den Bebop huldigen die Vollblutmusiker um Boss Bob Kaper zum mittlerweile fünften Mal ihren Idolen Duke Ellington, Benny Goodman, George Gershwin und Count Basie. Auch das 2020er-Gastspiel der Dutch Swing College Band verspricht deshalb ein ganz besonderer Kitzel für Gaumen und Seele zu werden.


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24. Jan
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Vocal, Mainstream
GEMA 4
Odette Tellería (voc), Tal Ben-Ari (voc), Michèle Alderete (voc), Laura Flores (voc)
Gema 4 (F: Fernando Prats)
Gema 4 (F: Fernando Prats)

Es gibt immer noch Dinge, die im Neuburger „Birdland“ selbst nach mittlerweile 61 Jahren noch niemand gesehen und gehört hat. Eine reine Frauen A capella-Gesangstruppe ohne das sichere Fangnetz eines Instrumentes auf der Bühne des Hofapothekenkellers – das ist in der Tat ein absolutes Novum. Den Damen von Gema 4 (Die vier Edelsteine) gebührt die Ehre, das gesangliche Eis im Hofapothenkeller zu brechen. Seit mittlerweile 29 Jahren präsentieren die vier charmanten Kubanerinnen ein Repertoire, mit dem sie den Zuhörern die großen Boleros, Lieder im Filín- und Són-Stil, Guarachas oder Chachachas näher bringen wollen. Odette Tellería, Tal Ben-Ari, Michèle Alderete und Laura Flores verzaubern mit unverwechselbaren Gesangsharmonien, deren Wurzeln unverkennbar in der kubanischen Musiktradition liegen. Auf der Zuckerrohrinsel besitzen Vokalquartette eine lange Tradition, was auch daran liegen mag, dass sich Gema 4 zu begehrten Partnern für Kollegen wie Ibrahim Ferrer, Eddie Palmieri, Irakere, Tito Puente, Ramón Valle oder Omara Portuondo entwickeln konnten. Eine Win-Win-Situation sowohl für die Sängerinnen wie für die Besucher, die nach einem Abend wie diesem wissen, dass vier grandiose und fein aufeinander abgestimmte Stimmen eine Macht entfesseln können, die Berge und Herzen bewegt.

Aktuelles Album:
Veinticinco – Satelite K


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25. Jan
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Walt Weiskopf European Quartet
Walt Weiskopf (ts), Carl Winther (p), Andreas Lang (b, Anders Morgensen (dr)
Walt Weiskopf
Walt Weiskopf

Der amerikanische Tenorsaxofonist Walt Weiskopf zählt seit Jahrzehnten zu den großen Schattenmännern des Jazz. Mit seinem unverkennbaren Ton lieferte der 60-Jährige einen wichtigen Baustein für die Weltkarrieren von Frank Sinatra, Steely Dan, dessen Mastermind Donald Fagan oder Buddy Rich. Er selbst gilt jedoch trotz einer Reihe von CDs, die von Kritikern mit Lobeshymnen überschüttet werden, immer noch als Geheimtipp. „Eine Ungerechtigkeit“, findet nicht nur der Jazzjournalist Chuck Berg, der Weiskopf auch wegen seiner kompositorischen Fähigkeiten zu den bestimmenden Figuren des Modern Jazz zählt. Doch was ist dran am Phänomen Walt Weiskopf? Bereits vier Mal lieferte der Mann aus Augusta/Georgia bislang im „Birdland“ eine eindrucksvolle Antwort auf diese Frage, zuletzt 2015. Der brillante Soundjongleur hat seinen Stil seither noch verfeinert. Er zeigt allen euphorischen Nachahmern einen gangbaren Weg, wie John Coltranes Erbe ohne blinde Kopierversuche schlüssig fortgeschrieben werden kann. Nun hat sich Weiskopf mit einem europäischen Quartett, das in Wirklichkeit nur aus Dänen wie dem Pianisten Carl Winther, dem Bassisten Andreas Lang und dem Schlagzeuger Anders Morgensen besteht, zusammengetan. Und wieder wird im „Birdland“ die Luft brennen . . .

Aktuelles Album:
European Quartet – Orenda Records 0054


Für dieses Konzert kann keine Reservierung mehr durchgeführt werden.

31. Jan
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Mareike Wiening Quintet
Mareike Wiening (dr, comp), Rich Perry (ts), Glenn Zaleski (p), Alex Goodman (g), Johannes Felscher (b)
Mareike Wiening (F: Thomas Kadar)
Mareike Wiening (F: Thomas Kadar)

Es gibt viele Jazzmusiker aus Deutschland, die ihr Glück in New York versuchten. Aber es gibt nur gut eine Handvoll davon, die es auch tatsächlich geschafft hat. Zu ihnen gehört Mareike Wiening aus Erlangen. Vor sieben Jahren kam die Schlagzeugerin durch ein zweijähriges Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in den Big Apple, um dort ihren Master an der New York University zu absolvieren. Dort sammelte sie wichtige Erfahrungen, etablierte sich ganz allmählich an der Seite von John Zorn, Stefon Harris, Dan Tepfer, Marilyn Mazur, Dayna Stephens oder Johannes Enders zu einer festen Szenegröße und gründete ein Quintett mit lauter klingenden Namen. Tenorsaxofonist Rich Perry, Pianist Glenn Zaleski, Gitarrist Alex Goodman und Bassist Johannes Felscher (ebenfalls ein Franke) schlagen dabei einen weiten Bogen von der Ostküste Amerikas nach Skandinavien, wo Mareike Wiening ebenfalls eine Zeitlang lebte. Dabei entstehen eingängige Melodien, interessante Rhythmen und clevere Basslines. Das besondere Merkmal der Band „duftet“ freilich eindeutig nach New York – ein Geben und Nehmen, emotionale Reaktionen oder kreative Überraschungen, ein Menü aus kammermusikalischen Sequenzen, Rock und freien Improvisationen. Kein Zweifel: Diese Frau hat es tatsächlich geschafft.

Aktuelles Album:
Metropolis Paradise – Greenleaf GRE-CD-1073/Hubtone
Sitzplatzreservierung

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