Programm - April 2026

Jazzkeller: Für Stehplätze, Thekensitzplätze und Sitzstufen ist keine Reservierung erforderlich.
Der ermäßigte Preis gilt für Clubmitglieder, Schüler und Studenten.

Reservierungen: Sollten Sie eine Reservierung nicht wahrnehmen können, teilen Sie uns das bitte rechtzeitig mit, damit wir die Karten an andere Interessenten weitergeben können. Danke!

Hinweis: Eintrittskarten für alle Jazzveranstaltungen im Audi Forum Ingolstadt können über unsere Website und auf Ticket regional reserviert werden!

10. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Daniel Guggenheim Quartett
Daniel Guggenheim (ts, as), Sebastian Sternal (p), Dietmar Fuhr (b), Silvio Morger (dr)
Guggenheim Quartet (F: Anja Jahn)
Guggenheim Quartet (F: Anja Jahn)

Es kommt selten vor, dass es Musikern gelingt, über die Dauer eines ganzen Konzertes hinweg eine konstante Atmosphäre beizubehalten. Dem gebürtigen Schweizer Saxofonisten Daniel Guggenheim gelingt dies immer wieder, weil er nie ohne konzeptionelle Grundidee in ein Konzert geht. Derzeit geht es bei ihm um das Spiel mit Farben, getreu dem Motto seines aktuellen Albums „Red, Orange And Blue“. Für den 71-Jährigen stehen sie für Emotionen und Gefühlszustände in unterschiedlichen Facetten. Kritiker zählen den gebürtigen Schweizer, der sich der Tradition John Coltranes verbunden fühlt und seit rund 40 Jahren in Deutschland lebt, zu den ausdrucksstärksten Saxofonisten der Gegenwart. Wie kaum ein anderer wandert Guggenheim in seinem Spiel mühelos zwischen energetisch-kraftvollen und lyrisch-sinnlichen Passagen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass seine Komposition oft als Balladen konzipiert sind, aber klassischen Hörerwartungen bisweilen widersprechen. Wenn Schlagzeuger Silvio Morger in seinem Solo Toms und Becken bearbeitet, Pianist Sebastian Sternal und Bassist Dietmar Fuhr ihre Instrumente brodeln lassen und zusammen mit Guggenheim ein intensives Crescendo aufbauen, wird vor allem eines deutlich: dass Sehnsucht ein quälendes, bisweilen überaus schmerzhaftes Gefühl sein kann.

Aktuelles Album:
Red, Orange And Blue – Laika/Galileo MC
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11. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Latin
Rodríguez & Mabiala „Del Congo a Cuba“
Eine musikalische Reise zwischen zwei Welten
Denis Cuní Rodríguez (tb, voc), Patrick V. Mabiala (p, voc)
Denis Cuni Rodriguez, Patrick V. Mabiala (F: Bandarchiv)
Denis Cuni Rodriguez, Patrick V. Mabiala (F: Bandarchiv)

Mit Del Congo a Cuba präsentieren Denis Cuní Rodríguez und Patrick V. Mabiala ein faszinierendes musikalisches Projekt, das die kulturellen Traditionen der kongolesischen und kubanischen Musik zu einer außergewöhnlichen Klangwelt zusammenführt. Das Duo zeigt in seiner Musik, dass trotz der geographischen und kulturellen Unterschiede zwischen Kuba und dem Kongo eine tiefe, universelle Verbindung durch Rhythmus, Melodie und Emotionen existiert. Dabei erweisen sich Rodríguez und Mabiala als mehr als nur ein musikalisches Duo. Sie sind ein personifiziertes kulturelles Statement, das die Menschen im Birdland in eine Welt eintauchen lässt, in der Musik keine Grenzen mehr kennt. Die Kompositionen der beiden verbinden die traditionellen Rhythmen und Melodien Afrikas mit den feurigen Klängen Kubas, wodurch eine faszinierende und vielschichtige musikalische Landschaft entsteht, die jeden sowohl emotional als auch intellektuell zu fesseln versteht. „Unsere Musik ist ein lebendiges Zeugnis für die Kraft der kulturellen Fusion“, betonen Rodríguez und Mabiala. Es geht darum, den Zuhörer auf eine Reise mitzunehmen, bei der sie nicht nur Musik hören, sondern auch tief in die Vielfalt und Schönheit zweier Kulturen eintauchen können. Überzeugen sie sich am besten selbst von der Zauberkraft dieser beiden Brückenbauer.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

17. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Rhythm ´n´ Blues, Mainstream
Albie Donnelly’s Saxplosion
Albie Donnelly (ts), Jürgen Wieching (bs), Tinez van Toor (ts), Horst Bergmayer (org, voc), Uwe Petersen (dr), André Tolba (g, voc)
Albie Donnelly, Jürgen Wieching (F: Thomas Eder)
Albie Donnelly, Jürgen Wieching (F: Thomas Eder)

Itʼs Donnelly-time again! Erst im März 2025 verwandelte der 78-jährige englische Tenorsaxofonist das Audi Forum Ingolstadt in eine veritable Partyzone, nun kehrt er in den intimeren Rahmen des Hofapothekenkellers mit einem seiner zahlreichen Projekte zurück. „Saxplosion“ erweckt die Zeit wieder zum Leben, als das Saxofon noch King war, bevor die E-Gitarre ihren Siegeszug in der Popmusik antrat. Mit einer saxofonlastigen Besetzung mit seinen beiden Kollegen Jürgen Wieching und Tinez van Toor, den beiden Stammmitgliedern Horst Bergmayer an den Tasten und Uwe Petersen am Schlagzeug sowie André Tolba an der Gitarre revitalisiert Albie den Sound der Musik dieser saxofongeprägten Ära wieder. In einer einzigartigen Besetzung mit gleich drei siedend heißen Hörnern, Hammondorgel und Schlagzeug werden Rhythm ´n´ Blues, Jazz, Swing, Funk and Soul in raffinierten Arrangements neu interpretiert. Und wer den alten Haudegen mit dem Glatzkopf und dem Rauschbart aus der Beatles-Stadt Liverpool von seinen Supercharge-Auftritten her kennt, der wird „Saxplosion“ lieben. Dabei gibt es erneut ein Bündel knackiger Bläser, gepfefferte Riffs sowie seine unverwechselbare Stimme, und das alles ohne Schalldämpfer, aber diesmal in einer noch direkteren Form.

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18. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Benjamin Schaefer „Stone Flower“
Benjamin Schaefer (Clavia Nord Piano), Michael Heupel (fl), Jan Schreiner (btb, tuba), Thomas Sauerborn (dr)
Benjamin Schaefer (F: Dovile Sermokas)
Benjamin Schaefer (F: Dovile Sermokas)

Es ist eine Quartett-Besetzung, die man so vielleicht noch nie in der Jazzgeschichte gehört hat, im Klangbild extrem vielseitig, irre frisch und wunderschön, sinnlich und bezaubernd, anspruchsvoll und griffig zugleich. Wenn der Pianist Benjamin Schaefer den Flötisten Michael Heupel, den Bassposaunisten und Tubisten Jan Schreiner sowie den Schlagzeuger Thomas Sauerborn mit in den Hofapothekenkeller bringt und selbst noch ein Clavia Nord Piano sowie ein Fender Rhodes Piano dabei hat, dann lädt er zu einer Zeitreise in die frühen 1970er Jahre ein. Dabei präsentiert er eine faszinierende Klangwelt, in die man förmlich aufgesogen wird. Schaefers auf Naturphänomenen und -gesetzen beruhende Eigenkompositionen fügen dieser eine zeitlose und organische Qualität hinzu. Inspiriert von Antiono Carlos Jobim, Sergei Prokofjew und Mutter Natur erklingen Werke von berückender Schönheit und bedrückender Aktualität. Das Klanggemisch aus Flöte, Bassposaune, Rhodes und Schlagzeug dient Schaefer als Ausgangspunkt für seine Exkursionen im Grenzbereich zwischen metrisch komplexen Kompositionen und freien Lautäußerungen. Dass er auch eigene ältere Stücke geschickt upcycelt, passt zu seinem Ziel, in den nächsten Jahren eine persönliche Klimaneutralität zu erreichen.

Aktuelles Album:
Stone Flower – For The Records/www.benjaminschaefer.com
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Audi Forum Ingolstadt
Jazz im Audi Forum Ingolstadt
23. Apr
Do | 20:00 Uhr | EUR 25,- / 20,- |
Allotria Jazzband
Rainer Sander (cl, as, ld), Colin T. Dawson (tp, voc), Andrey Lobanov (tp), Markus Krämer (tb), Thilo Wagner (p), Peter Cischeck (b), Gregor Beck (dr)
Kartenreservierungen sind außerdem über Ticket-Regional möglich.
Allotria Jazz Band (F: Harry Stahl)
Allotria Jazz Band (F: Harry Stahl)

Das Griechische „allotrios“ bedeutetso viel wie „sonderbar, fremdartig“. Der Bayer würde dies einfach mit dem Wort „Schmarrn“ übersetzen. Und der des Englischen kundige Fan des gepflegten Swing bringt es mit „All that jazz!“ sogar auf den Punkt. Dies und noch ein wenig mehr garantiert die Rückkehr der Allotria Jazzband aus München um Bandleader Rainer Sander ins Audi Forum Ingolstadt. Nach den umjubelten Gastspielen 2015 und 2022 ist die Gruppe abermals im museum mobile zu Gast. Man muss allerdings gar nicht in die Untiefen einzelner Fremdsprachen einsteigen. Im Prinzip leitet sich der Gruppenname vor allem vom berühmten Münchner Jazzlokal „Allotria“ ab, das die weißblaue Landeshauptstadt von den 1960er bis in die 1990er Jahre regelmäßig mit Live-Jazz versorgte und in dem die swingenden Gentlemen lange Zeit als Hausband fungierten. Aus ihrer dienenden Rolle für große Stars entwickelten sie sich rasch zur eigenständigen Popularität. Mit ihrer ebenso temperamentvollen wie virtuos kredenzten Rezeptur aus Dixieland und Swing mauserte sich die kleine Big Band aus der Maxvorstadt nach Tourneen in die USA und Kanada zu Deutschlands Exportschlager in Sachen „Classic Jazz“. Ein Ruf, der verpflichtet: Auch 2025 swingen die Allotrias immer noch frisch und ohne Reibungsverluste weiter. Mit neuem Programm, prominenter Besetzung, im Norden wie im Süden der Republik, und inzwischen schon fast ein halbes Jahrhundert lang.

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24. Apr
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Miriam Netti Quartet
Miriam Netti (voc), Johan Leijonhufvud (g), Giacomo Tagliavia (b), Heinrich Köbberling (dr)
Miriam Netti Quartet (F; Bandarchiv)
Miriam Netti Quartet (F; Bandarchiv)

Ein Espresso, ein San Pellegrino mit Zitrone und später am Abend ein schönes Glas italienischer Rotwein: So fühlen sich Menschen, die die Musik der aus Apulien stammenden Sängerin Miriam Netti genießen – wie zuletzt bei ihrem grandiosen Birdland-Debüt im Dezember 2023. Ein Konzert mit ihr gerät zu einer imaginären Italienreise, in der neben der Moderne die Eleganz und Grazie der frühen 1960er Jahre mitschwingt: frisch, facettenreich, rhythmisch elegant, melodiös, virtuos und mit einem ganz besonderen subtilen internationalen Flair. Netti pflastert eine klangvolle Piazza, auf der sich Jazz und Bossa Nova, Samba und Pop oder die Canzone Italiana mit dem American Songbook berühren und zugleich ergänzen. Gefühlvoll adaptiert die Wahlberlinerin ihre liebsten Stücke von Bobby Russel, Betty Carter oder Ivan Lins ins Italienische und macht sie sich mit ihrer Leidenschaft und ihrem großen Stimmtalent zu eigen. Gemeinsam mit ihrer wunderbaren Begleitband um den isländischen Gitarristen Johan Leijonhufvud, ihrem italienischen Landsmann Giacomo Tagliavia am Bass sowie dem deutschen Spitzendrummer Heinrich Köbberling interpretiert Miriam Netti jedes Stück mit so viel Authentizität, dass man kaum glauben möchte, dass auch nur eine Zeile davon jemals in einer anderen Sprache gesungen wurde.

Aktuelles Album:
Love Is A Necessary Evil – Timezone Records
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25. Apr
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Bill Petry Quartett
Bill Petry (tp), Christian von der Goltz (p), Olaf Casimir (b), Tobias Backhaus (dr)
Bill Petry (F: Studio Ilka)
Bill Petry (F: Studio Ilka)

Musik wie eine Gebrauchsanweisung: Man höre sie als Angebot zum Innehalten, zur Entschleunigung, zur Selbstvergewisserung in Zeiten von Unsicherheit, Krisen und hektischem Alltag. Nicht Augen zu und durch, vielmehr Augen schließen und sich auf die Ruhe einlassen, die den Klängen des Trompeters Bill Petry und seinen Mitstreitern Christian von der Goltz am Piano, Bassist Olaf Casimir und Schlagzeuger Tobias Backhaus zu eigen ist. Petry erzählt vertraute, innige Geschichten, die sich durch die Sprache der Musik vermitteln, Lieder, die ohne Worte auskommen. Zurückgenommen, vertrauend auf die Schönheit der Musik, harmonisch gleichwohl raffiniert und melodisch berührend spielt der junge Berliner Trompeter seine besondere Stärke aus: einen unverwechselbaren Ton, butterweich, sanft, reich an Nuancen, Farben, Emotionen. Dabei ist Bill Petry ein Musiker, der seine persönliche Stimme längst gefunden hat und sich stilistisch in keiner der gängigen Jazz-Schubladen verstecken lässt. So arbeitete er als Solist neben Billy Hart, Riccardo Del Fra oder Till Brönner. Letzterer hat auch sein Debütalbum produziert, gilt als Mentor und sagt über seinen Trompeterkollegen, er müsse lediglich zwei Töne hören, um sofort zu wissen: Da spielt Bill Petry! Am besten selbst davon überzeugen!

Aktuelles Album:
Close Your Eyes – Timezone
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