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In ihrem Repertoire gibt es viele Songs, die direkt den Weg Richtung swingende Glücksseligkeit weisen. „Way Down Yonder In New Orleans“ etwa, die Erkennungsmelodie, belegt auch 2026 wieder die Langlebigkeit der Durch Swing College Band. Und weil die muntere niederländische Combo regelmäßig Blutauffrischungen erfährt, gilt sie als älteste noch existierende Jazzband Europas, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Und auch im Audi Forum Ingolstadt hat sie sich längst als gerne gesehener Dauerbrenner etabliert. Zwar existiert das Sextett schon seit dem 5. Mai 1945, dem Tag der Befreiung der Niederlande von der Nazi-Herrschaft, als es im Keller des Dutch Swing College in Den Haag gegründet wurde. Doch selbstredend hat die Besetzung im Laufe der vergangenen über sieben Jahrzehnte immer wieder Umbesetzungen erlebt. Was blieb, war der unverwechselbare Sound, das Bewahren elementarer, vom Aussterben bedrohter Werte des Jazz. Wohltuend abweichend von der oberflächlichen Showkiste anderer Oldtime-Bands setzen die Vollblutmusiker auch heute auf ihr superbes handwerkliches Können und eine Vielfalt, die weit über die gängige Literatur des Dixieland hinausgeht. Mit einem tiefen Verständnis für Swing und Anklängen an den Bebop huldigt die Dutch Swing College Band ihren Idolen Duke Ellington, Benny Goodman, George Gershwin und Count Basie. Jung gebliebene Dinosaurier, die abermals im Audi Forum Ingolstadt das Jazzjahr 2026 eröffnen. Ein Gewinn für jede Generation.

In ihrem neuen Programm widmen sich Michael Hornstein (Altsaxofon) und Oliver Hahn (Piano) nicht nur ihrer romantischen Seite, sondern starten mit den großen Balladen der Jazzgeschichte sowie Eigenkompositionen in vielschichtige und komplexe Klangwelten. Mit zartesten Tönen bis hin zur hymnischen Ekstase und mitreißenden Rhythmen interagieren zwei Musiker mit traumwandlerischer Sicherheit und entführen in eine Welt großer Gefühle.

Die niederländische Pianistin und Sängerin Sanna van Vliet und der Gitarrist Michael Arlt präsentieren ein ganz besonderes Programm, das neben ihren eigenen mitreißenden Stücken auch ihre frischen und persönlichen Bearbeitungen von Kompositionen bekannter Jazzmusiker auf die Bühne bringt. Zwischen swingenden Stücken und Latin-Rhythmen spielt dieses exzellente Duo mit einem tollen Sound und starken und immer wieder überraschenden solistischen Beiträgen. Dabei erzeugen sie immer wieder neue Klänge durch die vielseitigen Kombinationen die Gesang, Klavier und Gitarre zulassen. Die lockere Bühnenpräsentation der beiden verrät die vielen Auftritten auf internationalen Podien, die jeder der weitgereisten Musiker hinter sich hat.

