Medusa Beats

08. Dez
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern
Medusa Beats
Jonas Burgwinkel (dr), Benoît Delbecq (p, synth), Petter Eldh (b)
Art of Piano 196
Jonas Burgwinkel
Jonas Burgwinkel

Das neueste Projekt des Kölner Schlagzeugers Jonas Burgwinkel ist ein Klaviertrio. Aber keines, das man an den Maßstäben des klassischen Jazz-Pianotrios messen sollte. Denn der innere Kreislauf von Medusa Beat verläuft längst nicht mehr nach den gewohnten Rollenmustern, nach denen Bass und Schlagzeug den Pianisten im weitesten Sinn begleiten sollen. Burgwinkel, der französische Tastenvirtuose Benoît Delbecq, der auch am Synthesizer agiert, sowie der in Berlin lebende schwedische Bassist Petter Eldh agieren absolut auf Augenhöhe miteinander. Eine „Monsterbesetzung“ im wahrsten Wortsinn, denn deren Mitglieder können auf eine fürwahr eindrucksvolle Vita verweisen, in der sich Namen wie Lee Konitz, Django Bates, Evan Parker, Chris Potter, John Scofield, Marc Ducret, Jim Black, Mark Turner, John Taylor, Uri Caine oder Joachim Kühn finden. Wie in den meisten seiner Formationen sieht sich Jonas Burgwinkel nicht nur als Taktgeber. Oft gewinnt der Zuhörer den Eindruck, dass ausgerechnet der Drummer die Melodien und Akkorde in das Zusammenspiel einbringt. Medusa Beats sind ein Paradebeispiel für improvisierte Musik. Drei Instrumentalisten, die spielerisch und ästhetisch einen Blick weit nach vorn in die Zukunft der Musik im 21. Jahrhundert werfen. Ein perfekter Konzertabend für Menschen, die auch Abenteuer des Hörens schätzen.


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