Doug Weiss Quartet

09. Feb
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream
Doug Weiss Quartet
Doug Weiss (b), Belá Meinberg (p), Ori Jacobson (ts), Jordan Dinsdale (dr)
Doug Weiss Quartet (F: Weiss-Archiv)
Doug Weiss Quartet (F: Weiss-Archiv)

Mal Berlin, mal New York: Der Top-Bassist Doug Weiss gilt als Kosmopolit im allerbesten Wortsinn, als Kreativpendler zwischen der alten und der neuen Welt, der überall dort seine unverkennbare Note beisteuert, wo gute Musik entsteht. Die Fans im Neuburger Birdland kennen den 59-jährigen, in Chicago geborenen Tieftöner bereits aus einer Reihe von grandiosen Gastspielen an der Seite seines Mentors Al Foster, von Peter Bernstein, Jorge Rossy, Mark Turner, Marc Copland oder Kevin Hays. Nun macht Weiss einem seiner Lieblingsclubs in Europa erstmals als Bandleader mit eigenem Quartett seine Aufwartung. Dass es sich dabei um ein Sammelsurium hochkarätiger junger Talente handelt, erscheint angesichts der Lehrtätigkeit des Chefs am Jazzinstitut Berlin irgendwie fast logisch. Der deutsche Pianist Belá Meinberg, der israelische Tenorsaxofonist Ori Jacobson und der englische Drummer Jordan Dinsdale verkörpern eine nahezu perfekte Einheit, um gemeinsam mit dem Mann am Bass Standards von Irving Berlin, Hoagy Carmichael, Jerome Kern, Cole Porter oder George Gershwin, aber auch dessen eigene Kompositionen auf ihre ureigene Art zu intonieren. Aus diesem Grund zitiert Doug Weiss gerne einen Satz von Al Foster: „Wir wollen dem Publikum Liebe, Frieden und Jazz bringen.“ Möglicherweise auch die brandneue CD, die an diesem Abend im Neuburger Birdland zum ersten Mal vorgestellt werden könnte. Gleich mehrere gute Gründe für einen Besuch im Hofapothekenkeller.


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