David Helbock
“Playing John Williams”

18. Jun
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Modern, Filmmusik
David Helbock
“Playing John Williams”
David Helbock (p)
David Helbock (F: Joanna Wizmur)
David Helbock (F: Joanna Wizmur)

Nach Hause telefonieren? Bei David Helbock stellt sich die Frage, wo das überhaupt ist. Ein erkleckliches Quantum Zeit verbringt der österreichische Pianist zwischen Berlin und seiner Heimat. Irgendwie schafft er es dann aber doch seit fast zwei Jahren, sich am Piano mit Werken des Filmkomponisten John Williams auseinanderzusetzen. Für ihn auch eine Art Nach-Hause-Kommen. „E. T. – Der Außerirdische“ hat er als kleiner Bub rund zwanzig Mal gesehen. Ähnlich verhielt es sich mit „Stars Wars“, „Der Weiße Hai“ und „Jurassic Park“. Für jeden dieser Blockbuster schrieb der heute 89-jährige Amerikaner den Soundtrack. Funktioniert das überhaupt, solch aufgeblasene und pompös orchestrierte Musik auf 88 Pianotasten zurückzufahren? „Wenn man genau das andere Extrem ansteuert, dann ja“, lächelt der Abenteurer. Das Klavier mit seinen mannigfaltigen Klangmöglichkeiten betrachtet Helbock grundsätzlich schon als Orchester für sich, vor allem wenn er in den Flügel greift, Saiten mit der Hand abdämpft oder streicht und das Innere als Perkussionsinstrument benutzt. So bringt seine Musik vor dem geistigen Auge des Hörers wieder Filme zum Laufen und entführt einen in die Seele des John Williams – aber auch des David Helbock.

Aktuelles Album:
Playing John Williams – ACT 9764-2/Edel
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