Celebrating Cannonball Adderley

22. Mär
Fr | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Hardbop
Celebrating Cannonball Adderley
Jim Snidero (as), Jeremy Pelt (tp), Paul Kirby (p), Martin Zenker (b), Rick Hollander (dr)
Jim Snidero, Jeremy Pelt (F: Birdland-Archiv)
Jim Snidero, Jeremy Pelt (F: Birdland-Archiv)

Der Name ist Programm. Die Allstarband um den Altsaxofonisten Jim Snidero, den Trompeter Jeremy Pelt, dem Pianisten Paul Kirby, dem Bassisten Martin Zenker und dem Drummer Rick Hollander widmet sich den spektakulären Ingredienzien des Hardbop. Damit ist jene Stilistik gemeint, die sich Mitte der 1950er Jahre als eine Art afroamerikanische Gegenbewegung zum Cooljazz entwickelte. Am konsequentesten betrieb dies der legendäre Altsaxofonist Cannonball Adderley. Auf das Konto des berühmten Quintetts von Cannonball, dessen Bruder Nat Adderley (der 1992 sogar noch ein Konzert im „Birdland“ absolvierte) sowie der legendären Pianisten Bobby Timmons und Joe Zawinul gingen einige der größten Jazz-Hits des 20. Jahrhunderts: der „Work Song“, „Moanin“ und „Mercy, Mercy, Mercy“. Cannonball wirkte überdies an der Seite von Miles Davis mit. Im Auge des Hurrikans stehen an diesem Abend eindeutig Snidero (eine Art Alter Ego von Cannonball), sowie Pelt (als Nat Adderley-Klon). Das grandiose Bläser-Tandem lässt sich nicht zwei Mal bitten, wenn es darum geht, sich mit Blue Notes in den roten Bereich hineinzusteigern. Kirby, Zenker und Hollander gelten als mit allen Wassern gewaschenes Rhythmustrio. Allzu warme Kleidung ist an diesem Abend nicht erforderlich. Jeder dürfte ganz von selbst ins Schwitzen geraten.

Aktuelles Album:
Jubilation! Celebrating Cannonball Adderley – Savant SCD 2167/ZYX


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