Adrian Mears‘ New Orleans Hardbop

02. Mär
Sa | 20:30 Uhr | EUR 20,- / 15,- | Mainstream, Modern
Adrian Mears‘ New Orleans Hardbop
Adrian Mears (tb, comp), Domenic Landolf (ts, bcl), Peter Madsen (p), Stephan Kurmann (b), Kevin Chesham (dr)
Adrian Mears (F: Birdland-Archiv)
Adrian Mears (F: Birdland-Archiv)

Es ist noch gar nicht so lange her, da zauberte das Reizwort „New Orleans“ in Modern-Jazz-Kreisen allenfalls ein müdes Lächeln auf die Gesichter. Die Klischees von Bierzelten, zweitklassigen europäischen Revival-Bands oder scheppernden Schellackplatten waren allgegenwärtig. Doch die Zeiten ändern sich. Immer mehr Bands engagieren Drummer, die den klassischen New-Orleans-Style beherrschen. Dieser kommt von den marschierenden Brassbands, in denen meist zwei Perkussionisten mitmachen. Zusammen erzeugten sie jenen unverkennbaren „Second Line“-Swing, der mit der Art, wie die Modern-Jazz-Schlagzeuger swingen, wenig gemein hat. Der australische Posaunist Adrian Mears hat nun mit Kevin Chesham einen Drummer in seine Band geholt, der diesen besonderen Groove auf das Schlagzeug überträgt. Auf diesem mit dem Kontrabassisten Stephan Kurmann konstruierten Rhythmusteppich baut der Pianist Peter Madsen das harmonische Grundgerüst, mit dem Mears und der Saxophonist/Bassklarinettist Domenic Landolf die Themen ausbreiten. Die fünf bestechen durch ihr launiges Interplay, das diesen charismatischen Sounds noch zusätzliche Reize verleiht. Trotz – oder gerade wegen – New Orleans: Hier entsteht eingängige, grandiose Musik, die zu keiner Phase banal wirkt. Überzeugen Sie sich selbst!

Aktuelles Album:
Jump On In – TCB 25202/in-akustik


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